Projekt

Carl Constantin Weber - Architektur (FB3) Semesterarbeit

Richtung Wölbung Spannung - Wasserspeier aus Keramik

  • Plastisches Gestalten - Wasserspeier aus Keramik
  • Plastisches Gestalten - Wasserspeier aus Keramik

Ein dreidimensionales Objekt wird eher von seinen Körperschnitten geprägt, als von den Details seiner Oberfläche. Für einen Formschaffenden, wie den Architekten oder Bildhauer, ist es unabdingbar, Körper in Querschnitten zu denken. Lebendige, organische Volumina eignen sich besonders gut, um ein Gefühl für Querschnitte von Form zu gewinnen, denn sie sind nicht so streng in Ansichten zu erfassen, wie etwa kubische Volumina (Quader).

Im Zentrum der Untersuchungen zur Aufgabe standen die Kriterien, die ein Objekt zu einem plastischen Volumen machen. Das sind das Wahrnehmen in Querschnitten, Wölbung (Spannung), Expansion und die Verformung von Volumen.
Der Kurs setzte sich damit auseinander, homogene Grundkörper - wie Zylinder, Konus und Kugel - durch Verformung in differenzierte Gestalt zu verwandeln.

Wasserspeier führen in einer Röhre Niederschlagswasser auf direktem Weg weg vom Haus. In einer leichten Neigung abgeleitet, fällt es frei zu Boden. Der Eintritt in den Eingang des Speiers, das Führen des Elementes durch die Röhre und der Austritt des Wassers sind einfache und klare Vorgänge, die das Finden der plastischen Gestalt erleichtern.

Das Thema gab den Studenten die Möglichkeit, sich mit der geometrischen Grundform des Zylinders auseinander zu setzen und ihn in eine lebendige, individuelle Gestalt zu verwandeln.

 

Aufgabenstellung

Erläuterungen zur Didaktik 'Punkt zu Fläche, Fläche zu Raum, Raum zu Räumlicher Fläche'