Studium

Bachelor Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

Unser achtsemestriger Studiengang mit dem Abschluss „Bachelor of Engineering" ist inhaltlich und methodisch an einem außerordentlich breiten und dynamischem Fachgebiet ausgerichtet.

Neben den klassischen Formen einer akademischen Ausbildung (Vorlesungen, Übungen, Seminare) prägen praxisorientierte Lern- und Lehrformen das Studium der Landschaftsarchitektur und Umweltplanung. Dazu zählen das in das Studium integrierte 20-wöchige Praxissemester, ein im dritten Semester beginnendes Projektstudium, die Teilnahme an Fachexkursionen ins In- und Ausland und die umfangreiche Einbindung erfahrener Praktiker in die Ausbildung.

Abgeschlossen wird das Studium mit der Bachelorarbeit, wofür unseren Studierenden ingesamt zehn Wochen Bearbeitungszeit zur Verfügung stehen. An deren Ende steht die öffentliche Verteidigung der Arbeit.

  • Berufsbild

    Die Berufsaufgaben der LandschaftsarchitektInnen umfassen die gestaltende, ökologische, technische, wirtschaftliche und soziale Planung von Freiräumen unterschiedlicher Maßstabsebenen und Landschaften, die Ausarbeitung städtebaulicher Pläne und die Mitwirkung bei räumlichen Gesamtplanungen auf örtlicher und überörtlicher Ebene sowie die Beratung, Betreuung und Vertretung von Auftraggebern bei der Planung, Durchführung und Überwachung von Vorhaben.

  • Perspektiven

    Berufstätigkeit

    Mit der Absolvierung dieses Bachelorstudiengangs erwerben Sie einen berufsqualifizierenden Abschluss, der sie insbesondere zur Beschäftigung in den folgenden Bereichen befähigt:

    • Planungs- und Landschaftsarchitektur-Büros
    • Fachbehörden in der öffentliche Verwaltung (Bund, Länder, Kreise, Kommunen)
    • Management und Bauleitung im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau

    Zudem erhalten Sie einen „kammerfähigen“ Abschluss, der Sie in allen Bundesländern Deutschlands zur Eintragung in die Architekten- und Stadtplanerlisten der Architektenkammern und damit zum Führen der Berufsbezeichnung „Architektin oder Architekt in der Fachrichtung Landschaftsarchitektur“ berechtigt. Das ist gegenüber anderen Hochschulen eines unserer wesentlichen Alleinstellungsmerkmale.

    Entsprechend dem breit angelegten Studium steht Ihnen nach ihrem Abschluss ebenfalls ein breiter beruflicher Wirkungs- und Tätigkeitsbereich offen, zu dem unter anderem folgende Gebiete zählen:

    • Planung von öffentlichen Grünflächen und Freiräumen,
    • Gestaltung von Privatgärten und des Wohnumfeldes,
    • Stadt- und Freiraumplanung im besiedelten Bereich,
    • Umwelt- und Landschaftsplanung in land- und forstwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaften bis hin zu sehr naturnahen Landschaftsräumen,
    • Planungen im Rahmen der Gartendenkmalpflege,
    • Management und Koordination in Garten-Landschaftsbauunternehmen,
    • Bauleitung im Zuge der Realisierung von Gärten sowie Grün-Freianlagen,
    • Management von öffentlichen Grün- und Freiflächen sowie größeren privaten Gartenanlagen
    • und vieles mehr.

     

    Weiterbildung

    Nach dem Erwerb des Abschlusses Bachelor of Engineering (B.Eng.) stehen Ihnen bei uns für Ihre berufliche und akademische Weiterbildung, d.h. zum Erwerb eines Masterabschlusses, unterschiedliche Möglichkeiten offen.

    Den Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) können Sie aufbauend auf den Bachelor-Studiengang durch eine Absolvierung des zweisemestrigen Studiengangs Master Landschaftsarchitektur und Umweltplanung erwerben.

    Darüber hinaus bestehet für Sie die Möglichkeit nach dem Bachelor-Studium unseren internationalen englischsprachigen Studiengangs Master Landscape Architecture (M.A. - 4 Sem.) oder den Studiengang Master Naturschutz und Landschaftsplanung (M.Sc. - 4 Sem.) zu absolvieren.

  • Voraussetzungen

    Abitur, Fachhochschulreife, Meister oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung. Außerdem ein achtwöchiges Vorpraktikum - das bis spätestens Ende des vierten Semesters zu absolvieren ist.

    Ist ein studiengangsrelevanter Berufsabschluss vorhanden, benötigen Sie kein Vorpraktikum.

  • Studiengebühren

    Für dieses Bachelorstudium werden keine Studiengebühren erhoben.

    Unsere Studierenden zahlen lediglich - wie an allen staatlichen Hochschulen - einen Semesterbeitrag.

  • Internationalität

    Die Studierenden haben die Möglichkeit, durch Auslandspraktika und Auslandsaufenthalte an Partnereinrichtungen der Hochschule Anhalt praktische Erfahrungen im Ausland bzw. mit ausländischen Einrichtungen zu sammeln. Gelegenheit hierzu bieten des Weiteren mehrtägige Auslandexkursionen.

    Gegenseitiges Kennenlernen wird umgekehrt auch durch Austauschstudierende ermöglicht, die eine Zeit lang an der Hochschule Anhalt studieren. Internationalen Erfahrungsaustausch bietet beispielsweise der Kontakt zu Studierenden des internationalen Masterstudiengangs Master of Landscape Architecture (MLA) am Standort.

    Aufgrund vertraglicher Beziehungen und international orientierter Forschung sowie durch die Mitarbeit der Lehrenden in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften werden internationale interdisziplinäre Projekte sowie Arbeit in internationalen Teams angeboten und genutzt.

    Die Absprachen mit den Vertragspartnern garantieren eine Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen für das hiesige Studium.

    Das ERASMUS Programm und das „Mobilitätsfenster“ im 7. Fachsemester erleichtert die Integration eines Auslandssemesters in den Studienablauf.

Studiumbausteine

Unser sehr praxisorientiertes Studium setzt sich weitestgehend zusammen aus:

  • Pflicht- u. Wahlpflichtmodulen
  • Pflichtprojekte 1-4
  • Berufspraktikum (Sem. 6)
  • Mobilitätsfenster (Sem. 7)
  • Bachelorarbeit (Sem. 8)
  • Module

    Unser Studium des Bachelor Landschaftsarchitektur und Umweltplanung ist modular aufgebaut.

    Ein Modul ist ein inhaltlich zusammenhängender Lehr- und Lernabschnitt, der durch eine Prüfungsleistung oder eine sonstige überprüfbare Studienleistung abgeschlossen wird.

    Neben den Pflichtmodulen ist eine Mindestanzahl an Wahlpflichtmodulen zu absolvieren.

    Unser Modulhandbuch beschreibt jedes Modul inhaltlich und gibt Auskunft zu Semesterlage, Workload, Anrechnung und Fachliteratur.

  • Credits

    Für den erfolgreichen Abschluss jedes Moduls, des Berufspraktikums und der Bachelorarbeit werden Anrechnungspunkte - sogenannte Credtis - vergeben.

    Die Anzahl der Anrechnungspunkte richtet sich nach dem Arbeitsaufwand, der für das jeweilige Modul zu erbringen ist. Dazu zählen:

    • Teilnahme an Lehrveranstaltungen (Präsenzstudium)
    • Vor- und Nachbereitungszeiten von Lehrveranstaltungen
    • Prüfungsvorbereitungen
    • Erbringen von Studien- bzw. Prüfungsleistungen
    • Berufspraktika
    • Selbststudium
    • Bachelorarbeit

     

Studien- und Semesterablauf

  • 1. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. Oktober
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 29

     

    Pflichtmodule

    • Naturwissenschaftliche Grundlagen
    • Grdl. des Landschaftsbaues und der Pflanzenverwendung (Fortsetzung im 2. FS)
    • Grundlagen der Planung
    • Geomatik und Landschaftsinformatik (Fortsetzung im 2. FS)
    • Grundlagen des Gestaltens und Entwerfens (Fortsetzung im 2. FS)
  • 2. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. April
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 31

     

    Pflichtmodule

    • Grdl. des Landschaftsbaues und der Pflanzenverwendung (Fortsetzg. aus 1. FS)
    • Geomatik und Landschaftsinformatik (Fortsetzung aus 1. FS)
    • Naturschutz und Landschaftsökologie
    • Grundlagen des Gestaltens und Entwerfens (Fortsetzung aus 1. FS)
    • Praktische Vegetationskunde (Fortsetzung im 3. FS)
    • Informationstechnologien in der Landschaftsarchitektur
  • 3. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. Oktober
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 30

     

    Pflichtmodule

    • Praktische Vegetationskunde (Fortsetzung aus 2. FS)
    • Grundlagen der Objektplanung
    • Grundlagen der Vegetationstechnik und Baukonstruktion
    • Umweltplanung u. räumliche Gesamtplanung
    • 1. Projekt
    • Pflanzenverwendung (Fortsetzung im 4. FS)
  • 4. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. April
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 31

     

    Pflichtmodule

    • Pflanzenverwendung (Fortsetzung aus 3. FS)
    • Freiraumplanung
    • Ausführungsplanung und Ausschreibung
    • Sozioökonomische Grundlagen
    • 2. Projekt
    • es ist ein Modul  aus dem Wahlpflichtmodulangebot zu wählen
  • 5. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. Oktober
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 31

     

    Pflichtmodule

    • Bauabwicklung
    • Verwaltungs-, Planungs- und Umweltrecht
    • Städtebau
    • 3. Projekt
    • es sind Wahlpflichtmodule im Umfang von min. 10 Credits zu wählen
  • 6. Fachsemester

    Ablauf

    • Berufspraktikum: 20 Wochen
    • Credits: 30

     

    Pflichtmodule

    • Berufspraktikum (Näheres ist der Praktikumsordnung zu entnehmen)
  • 7. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. Oktober
    • Dauer: 15 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 30

    Pflichtmodule

    • es sind Wahlpflichtmodule im Umfang von min. 30 Credits zu wählen

    Besonderheit

    • Mobilitätsfenster - es wird empfohlen das 7. Sem. komplett für einen studiengangbezogenen Auslandsaufenthalt zu nutzen; die Anerkennung als Studienleistung mit entsprechenden Credits erfolgt nach vorheriger Absprache u. auf Antrag
  • 8. Fachsemester

    Ablauf

    • Vorlesungsbeginn: 1. April
    • Dauer: 22 Wochen
    • Lern-/Lehrmethoden: Vorlesungen, Übungen, Praktika, Projekt, Bachelorarbeit und -kolloquium
    • Prüfungen: 2x 2 Wochen
    • Credits: 28

     

    Pflichtmodule

    • 4. Projekt
    • Fachpraktika (spät. 8. Fachsem.)
    • Bachelorarbeit
    • Bachelorkolloquium
  • Wahlpflichtmodule

    Wahlpflichtmodule sind ab dem vierten Semester wichtig. Sie können bzw. müssen dann neben den o.g. Pflichtmodulen gewählt werden:

    • Baugeschichte
    • BauleitplanungundBodenordnung
    • BodenschutzundbodenkundlicheFeldmethoden
    • FernerkundungundUIS
    • FreiraumplanerischeStegreife
    • Gartendenkmalpflege
    • GemeindlicheLandschaftsplanungundUmweltprüfung
    • Landschafts-undGehölzpflege
    • NaturschutzrechtlicheEingriffsregelungsowieUmweltprüfungen
    • Objektplanungspraxis
    • PlanungvonTourismus-u.Freizeitanlagen
    • SpeziellePflanzenverwendung
    • Sportstättenbauund-unterhaltung
    • Stadt-undFreiraumentwicklung
    • Studiumgenerale
    • TechnikimLandschaftsbau
    • Umweltüberwachung
    • VisuelleTechniken
    • WasserorientierteStadtentwicklung

Prüfungen

Prüfungen beschließen ein Modul und geben unseren Studierenden die Gelegenheit ihr erlerntes Wissen nachzuweisen. Neben klassischen schriftlichen und mündlichen Prüfungsleistungen gibt es Leistungsnachweise, Hausarbeiten sowie die öffentliche Verteidigung von Projekt- und Abschlussarbeiten.

Wichtig: Die Anmeldung zu den Bachelorprüfungen ist verbindlich vorgeschrieben. Sie muss spätestens fünf Tage vor dem Prüfungstermin über das HIS-QIS erfolgen.

Wer zur angemeldeten Prüfung nicht antritt und sich nicht bis 5 Tage vor dem Prüfungstermin über das HIS QIS Online Portal abmeldet erhält die Note 5. Die Abmeldung muss ebenfalls spätestens fünf Tage vor dem Prüfungstermin über das HIS-QIS erfolgen. Ausgenommen sind Krankheitsfälle und andere Sonderereignisse.

Anmeldungen für andere Prüfungen als im eigenen Studiengang vorgesehen, für die eine Anmeldung über HIS-QIS nicht möglich ist, erfolgen mit einem Formular direkt beim Prüfer. Das passende Formular dafür liegt im Prüfungsamt aus.

Bei mündlichen Prüfungen ist zusätzlich ein Eintrag in die Uhrzeitliste des Prüfers notwendig.

Formalien

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Studienordnung

Informationen zum Studium u. formale Anforderungen an Prüfungen

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Modulhandbuch

Beschreibung einzelner Module inkl. Literaturempfehlungen

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Stundenplanung

Modul-Stundenplan aufrufen

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Semesterplanung

Vorlesungszeiten aktuelles Semester

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Prüfungspläne

Aktuelle Prüfungsplanung

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Servicedokumentation

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