Studium

Studienziel und Rahmenbedingungen

Besonderer Wert wird bei diesem Masterstudiengang auf die gegenseitigen Bezüge von Informatik und Materialwissenschaft gelegt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen hierbei einerseits auf Datenanalyse, Machine Learning und Big Data sowie andererseits auf den Werkstoffen Metalle und Legierungen, Glas und Keramik, Polymere und Verbunde.
 
Es werden 12 Module absolviert (9 Pflichtmodule und 3 Wahlpflichtmodule). Der Einstieg in den Studiengang erfolgt mit zwei Wahlpflichtmodulen, die die Vorkenntnisse der Teilnehmenden in beiden Themen (Werkstoffe oder Informatik) auf das erforderliche Einstiegsniveau anheben. Sie belegen entweder einführende Module in den Bereichen

  • Datenmanagement, Datenverarbeitung und –analyse oder
  • Grundlagen der Materialwissenschaften und Werkstofftechnologien sowie Struktur-Eigenschaftsbeziehungen.

In den nachfolgenden Pflichtmodulen erwerben die Studierenden umfangreiche Kenntnisse und praktische Fähigkeiten u. a. in den Bereichen:

  • Data Mining und maschinelles Lernen,
  • Big Data Infrastruktur,
  • Digitale Bildverarbeitung und –analyse,
  • Werkstoffdatengewinnung,
  • Datengrundlage für Materialmodellierung und Prozesssimulationen, sowie
  • Materialmodelle und Simulationstools.

Als Absolvent*in sind Sie mit den erworbenen interdisziplinären Kompetenzen im Bereich Materialinformatik in der Lage, die anspruchsvollen Aufgaben einer*s Spezialistin*en sowie Führungsaufgaben zu übernehmen, die insbesondere Sachkompetenz an der Schnittstelle zwischen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben sowie Data-Science-Methoden in Unternehmen und Forschungsinstitutionen im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik erfordern.
 
Der Abschluss befähigt darüber hinaus zur Aufnahme einer Promotion.