Unsere Alumni

Bachelor Wirtschaftsrecht

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Ausbildung

Bachelor: Bachelor of Laws (LL.B) 6/2009
Master: Master of Laws (LL.M) 12/2010

Warum Wirtschaftsrecht? Im Rahmen meiner Entscheidungsfindung zwischen dem klassischen Jurastudium und des Betriebswirtschaftsstudiums bin ich bei Online-Recherchen auf den Studiengang Wirtschaftsrecht aufmerksam geworden. Die Vereinbarkeit beider mich interessierender Studiengänge war für mich die ideale Lösung. An der Hochschule Anhalt haben mir besonders die kleineren Studiengruppen, die einen engen Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden und damit eine intensive Betreuung ermöglichen, gefallen. Darüber hinaus habe ich die Pflichtpraktika geschätzt, die mich frühzeitig meine berufliche Perspektive erkennen ließen. Positiv empfand ich zudem die flexible Gestaltungsmöglichkeit des Studiums, die mir bei entsprechender Selbstdisziplin eine vorzeitige Beendigung des Studium ermöglicht hat. Seit dem erfolgreichen Abschluss meiner Masterarbeit, die das Insolvenzrecht thematisierte, bin ich im Insolvenzrecht tätig. Meine Tätigkeitsschwerpunkte sind neben der abschließenden Bearbeitung von Regelinsolvenzverfahren, die Erstellung und Prüfung von Verfahrensabschlüssen. Meinen Bezug zur Hochschule Anhalt habe ich nie verloren. Seit 2012 bin ich als Lehrbeauftragte im Studiengang Wirtschaftsrecht u.a. für das Insolvenzrecht tätig.

Unternehmen

PLUTA Rechtsanwalts GmbH

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Abschlussjahrgang: 2001

Abschluss: Diplom, Hauptstudiumschwerpunkt Banken- und Versicherungswesen

Aktuelle Stelle: Analystin, Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main

Beruflicher Werdegang:
In meinem ersten Job habe ich in einer Insolvenzkanzlei gearbeitet, dann in der Rechtsabteilung einer Industrie- und Handelskammer. Seit vielen Jahren bin ich in der Banken- und Finanzaufsicht für die Deutsche Bundesbank tätig und überwache Banken und Finanzdienstleister.

Zum Studium:
Vor allem die praxisbezogene Kenntnisvermittlung habe ich sehr geschätzt. Unser Bankrechtsprofessor hat gerne Anekdoten aus seinem Berufsleben erzählt. Dies habe ich wirklich positiv in Erinnerung. ;o) Wer vor dem Studium keine Ausbildung durchlaufen hat (wie ich), kann sich gewisse Situationen schlichtweg nicht vorstellen. Von daher waren die vielen Beispiele und Schilderungen sehr hilfreich.

Was ich mitgeben möchte: Ich würde jedem angehenden Studierenden raten, entweder vor dem Studium eine Ausbildung zu machen oder mindestens ein mehrmonatiges Praktikum zu absolvieren. Praxiserfahrungen bedeuten beim zukünftigen Arbeitgeber auf jeden Fall Pluspunkte, erst recht Erfahrungen im Ausland. Wer in die Finanzwelt einsteigen möchte, kommt um Business English und die Kenntnis vieler einzuhaltender aufsichtlicher Regularien nicht herum.

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Studiengang: Wirtschaftsrecht (Diplom, 1. Jahrgang 1997)

Was hat Ihnen besonders gefallen: Der allererste Jahrgang des Studienganges Wirtschaftsrecht lief manchmal ein wenig chaotisch ab, so ein wenig waren wir auch "Versuchskaninchen". Das hatte aber auch etwas Gutes, man konnte in mehr Felder hinein schauen, als die späteren Generationen. Wir konnten damals aus 3 Vertiefungsrichtungen wählen: Arbeitsrecht & Personalwirtschaft, Banken- & Versicherungswesen, Internationaler Handel. Ich habe mich für alle 3 entschieden, wollte immer Generalist werden und habe das bis heute nicht bereut. Ich habe später auch an den Universitäten Kaiserslautern, Saarbrücken und Speyer studiert. Die Grundlagen, auf die ich auch heute immer noch zurück greife, die wurden - neben einer vorangegangenen Berufsausbildung - in Bernburg gelegt. Im Vergleich mit den Universitäten war vor allem das viel Persönlicher am Studium in Bernburg, die kleinen Gruppen und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Studiengang das, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Das hat übrigens dazu geführt, dass wir uns in den folgenden Jahren - bis heute - jedes Jahr zum Tag der offenen Tür immer wieder in Bernburg Strenzfeld getroffen haben.

Aktuelle Stelle: Knowledge Broker (Mittler zwischen Wirtschaft und Wissenschaft) sowie langjähriger Dozent

Unternehmen: Hochschule Harz in Wernigerode und Halberstadt

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Abschluss: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) im Jahr 2004

Aktuelle Stelle: Professor für Wirtschaftsrecht, HS Anhalt

Weiterer Werdegang: Nach dem Wirtschaftsrechtsstudium folgten Studienaufenthalte im Rahmen eines Fulbright Stipendiums an der Georgetown University, Washington (USA) sowie an der University of Iowa, Iowa City (USA). Hier erwarb ich auch den Master of Laws (LL.M.) Abschluss. Wieder zurück in Deutschland war ich beruflich u.a. bei der Großkanzlei Jones Day in Frankfurt a.M. und bei der GISA GmbH in Halle tätig. 2013 promovierte ich an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bei Prof. Dr. Wolfhard Kohte (Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches und Europäisches Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht). Vor einigen Jahren kehrte ich als Professor für Wirtschaftsrecht an die HS Anhalt zurück.

Zum Studium: Da ich nun an der HS Anhalt tätig bin kann ich natürlich nur lobende Worte finden ;-). Aber ganz im Ernst: Fachlich war das Studium mit juristischen, betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Inhalten spannend und stets praxisnah. Ein späterer Arbeitgeber sagte mir einmal, dass er mich gerade wegen des Praxisbezugs eingestellt hatte und mir wegen der wirtschaftsrechtlichen Ausrichtung den Vorzug vor einem Uni-Juristen gab.Mindestens ebenso wichtig wie diese fachliche Qualität ist aber das ganze „Drumherum“. Das Studium in Bernburg gab mir die Möglichkeit, auf eigenen Füßen zu stehen, neue Leute kennenzulernen, Freundschaften zu schließen, die bis heute andauern, das studentische Leben zu genießen und mitzugestalten, Exkursionen ins In- und Ausland zu unternehmen und und und.

© unbekannt

Abschlussjahrgang: 2001

Abschluss: Diplom Wirtschaftsjurist (FH), Hauptstudiumschwerpunkt Banken- und Versicherungswesen

Aktuelle Stelle: Gruppenleiter im Treasury

Unternehmen: DekaBank Deutsche Girozentrale, Frankfurt am Main

Beruflicher Werdegang: Direkt nach dem Studium Einstieg im Jahr 2002 mit einem Traineeprogramm, seit 2007 Gruppenleiter mit immer wieder wechselnden Zuständigkeiten und Mitarbeitern

Warum habe ich mich für den Studiengang Wirtschaftsrecht entschieden?
Die Kombination aus juristischen und betriebswirtschaftlicher Lehre ist eine ideale Kombination für den Alltag, da es die wichtigen Themenfelder miteinander kombiniert. Je nach späterer beruflicher Tätigkeit kann man dann den Schwerpunkt stärker Richtung BWL oder Jura verschieben. Gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben ist dieses Schnittstellen Wissen und die "Denke" vom jeweils anderen Fachgebiet essentiell. Auch wenn ich bei einer größeren Bank bzw. in einem Konzern arbeite, so profitiere ich noch heute von meinen damaligen Erfahrungen.

Was schätze ich an der Hochschule Anhalt und dem Standort Bernburg? Mir hat der im Vergleich zu einer großen Uni eher "familiäre" Charakter vom Campus Bernburg und der gute Kontakt zu den Professoren sehr gut gefallen. Und die Praxisorientierung ist, gerade wenn man (wie ich) vorher keine Ausbildung gemacht hat, Gold wert. Nur so bekommt man als Studierender ein Gefühl und besseres Verständnis für das, was einem da in der Theorie vermittelt werden soll und wofür man es am Ende in der Praxis gebrauchen kann.Und natürlich verbinde ich mit der HS Anhalt und Bernburg vor allem auch, dass ich beim Studium meine Frau kennengelernt habe.

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