Fachoberschule Köthen

Ohne Abitur studieren

Eine Fachoberschule ist als eigenständige Schulform in den Berufsbildenden Schulen eingegliedert und führt in einjähriger, zweijähriger oder berufsbegleitender Ausbildung zur Fachhochschulreife. Sie baut auf dem Realschulabschluss oder einem anderen gleichwertigen Bildungsstand auf. Wer zusätzlich zum Realschulabschluss die mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene einschlägige Berufsausbildung nachweist, kann in nur einem Jahr (Schuljahrgang 12) die Fachhochschulreife erwerben.

Die Vorteile:

  • Einblicke in einen Berufsbereich der gewählten Fachrichtung und Zugangsberechtigung zu Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • erweiterte berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenzen und Vorbereitung auf lebenslanges Lernen
  • Erweiterung der Allgemeinbildung, Befähigung zur Studierfähigkeit und Orientierung auf spezifische berufliche Tätigkeitsfelder
  • akzentuierte Wissenschaftsorientierung sowohl in fachrichtungsübergreifenden allgemein bildenden als auch in den fachrichtungsbezogenen Fächern
  • Hinführung zu Studierfähigkeit und wissenschaftspropädeutischem Arbeiten

Die Ausbildung an der Fachoberschule Köthen ist eine sehr gute praxisorientierte Vorbereitung für ein Studium an der Hochschule Anhalt. Informieren Sie sich!

Prof. Dr. Jörg Bagdahn, Präsident Hochschule Anhalt

Erfolgreiche Absolventen

Seit 2016 studiert Jan Georg Heun den Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Anhalt. Möglich wurde das durch die Fachhochschulreife, die er zuvor an der Fachoberschule in Köthen mit der Spezialisierung Technik/Metalltechnik erworben hatte. Eine bewusste Entscheidung:

„Mir war klar, dass ich an der Hochschule Anhalt studieren wollte. Ich habe mich an einer Schule in der Nähe meiner Heimat umgesehen und bin nach Köthen gezogen. Die Fachoberschule bietet spannende Fachrichtungen an, die sehr studiengangsnah sind und daher perfekt für diejenigen, die im Anschluss ein Studium ins Auge gefasst haben. Die Klassen an der Fachoberschule sind klein, der Zusammenhalt der Schüler untereinander war super und die Lehrer waren alle sehr engagiert. Sie haben den Stoff toll und verständlich vermittelt, sodass auch das Selbststudium zu Hause kein Problem war. Eine super Vorbereitung für mein Bachelorstudium an der Hochschule Anhalt. Mein Ziel ist jetzt, mein Studium mit einem guten bis sehr guten Abschluss zu absolvieren und anschließend ein berufsbegleitendes Masterstudium anzuschließen. Ich möchte auf jeden Fall in Sachsen-Anhalt bleiben – in einem Unternehmen in der Region, in dem ich gute Entwicklungschancen habe.“

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Vor seinem Bachelorstudium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Anhalt hat Danny Günther zwei Jahre lang die Fachoberschule in Köthen besucht. Seinen Schwerpunkt legte er dort auf die Fachrichtung Technik, insbesondere Metalltechnik:

„Der Hauptgrund meiner Entscheidung, an die Fachoberschule zu gehen, war der Standort in Köthen. Von Schülern, die bereits an der Fachoberschule waren, habe ich nur Positives gehört. Eine klare Empfehlung. Außerdem lebte ich damals noch bei meinen Eltern und war als 16-jähriger Schüler nur eingeschränkt mobil. Der Standort in Köthen war und ist für mich einfach ideal: Für alle umliegenden Städte und Dörfer liegt Köthen sehr zentral. Die Lehrer an der Fachoberschule sind aufgeschlossen und engagiert, das Lernklima richtig angenehm. Meine Mitschüler und ich haben uns gegenseitig angespornt. Wir wollten besser sein als unsere Parallelklassen – und unsere Parallelklassen besser als wir. Der Zusammenhalt war einmalig. Nach der Fachoberschule standen uns viele Türen offen: Mit dem Erwerb der Fachhochschulreife konnten und können wir bundesweit an allen Fachhochschulen studieren. Ich bin ganz bewusst in meiner Heimat geblieben und habe hier nach der Fachoberschule erstmal eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert, um noch mehr Praxiserfahrung zu sammeln. Mein nächstes Ziel ist nun der Bachelorabschluss an der Hochschule Anhalt und dann ein Masterstudium. Damit habe ich ganz sicher die besten Voraussetzungen, um hier in der Region einen Job zu finden, der meinen Vorstellungen entspricht und mir noch dazu Spaß macht."

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