Zugangsvoraussetzungen zum Studium

Hier finden Sie zu Ihrer Orientierung einen ersten Überblick zu den generellen sowie studiengangsspezifische Voraussetzungen für den Zugang zu unseren Bachelor- und Masterstudiengänge.

Generelle Voraussetzungen

Um an der Hochschule Anhalt in einem Bachelorstudiengang zu studieren, benötigen Sie eine Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Üblicherweise ist das die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder die fachgebundene Hochschulreife. Jedoch gibt es weitere Abschlüsse die zur Aufnahme eines Studiums berechtigen. Ist Ihre HZB auf das ausstellende Bundesland begrenzt (Vermerk im Zeugnis), wird diese ggf. auch in Sachsen-Anhalt anerkannt.

Ein weiterführendes Masterstudium können Sie mit einem anerkannten ersten akademischen Abschluss aufnehmen. Bitte beachten Sie sowohl beim Anstreben des Bachelors als auch Masters die studiengangsspezifischen Voraussetzungen.

Näheres zur Aufnahme eines Studiums regelt die Hochschulqualifikationsverordnung in Verbindung mit dem Hochschulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, sowie § 1 der aktuell gültigen Studien- und Prüfungsordnungen des jeweiligen Studiengangs. 

Weitere Wege ins Studium

  • Fachhochschulreife

    Die Fachhochschulreife kann nachgewiesen werden durch:

    • das Abschlusszeugnis einer Fachoberschule oder Berufsfachschule
    • das Zeugnis über den theoretischen Teil der Fachhochschulreife in Verbindung mit dem Nachweis über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder über eine mindestens einjährige praktische Ausbildung mit Kolloquium (praktischer Teil)
    • das erworbene Abschlusszeugnis an der Bundeswehrfachschule in den Fachrichtungen Technik, Wirtschaft oder Sozialpädagogik
    • weitere gesetzlich anerkannte und der Fachhochschulreife gleichgestellte Qualifikationen
  • Berufliche Qualifikation

    Berufliche Qualifikationen, die als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt werden:

    • Abschlüsse von Fachschulen wie der staatlich geprüfter Techniker, Betriebswirt, Agrarbetriebswirt, Gestalter sowie staatlich anerkannter Erzieher, Heilpädagoge, Heilerziehungspfleger
    • berufliche Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister)
    • Laufbahnprüfung für den gehobenen nicht-technischen Dienst Abschlusszeugnis des Aufbaulehrgangs Verwaltung einer Bundeswehrfachschule
    • berufliche Aufstiegsfortbildungen für Berufe im Gesundheitswesen und Berufe im sozialpflegerischen und sozialpädagogischen Bereich
    • in der DDR erworbene Zeugnisse, die der Fachhochschulreife entsprechen (z. B. Abschlusszeugnisse einer Ingenieur- und Fachschule)
  • Feststellungsprüfung für Berufstätige ohne HZB

    Berufstätige, die auf Grund ihrer Begabung, Persönlichkeit und schulischen sowie beruflichen Vorbildung ein Studium anstreben ohne im Besitz einer Hochschulzugangsberechtigung zu sein, können sich einer Feststellungsprüfung der Studierfähigkeit unterziehen.

    Bewerbungsfristen                                                                                                                                       15.01. für das Sommersemester und 31.03. für das Wintersemester.

    Das Verfahren zur Feststellung der besonderen Befähigung von Berufstätigen für ein Studium untergliedert sich in die Prüfung der Zugangsvoraussetzungen und das Bestehen der zweiteiligen Feststellungsprüfung.

    1. Zugangsvoraussetzungen:

    • Realschulabschluss oder gleichgestellte Abschlüsse und
    • eine mindestens zweijährige Berufsausbildung in einem für den jeweiligen Studiengang qualifizierten Bereich erfolgreich absolviert hat und
    • mindestens drei Jahre in einem für den jeweiligen Studiengang qualifizierenden Beruf tätig war. Für Stipendiaten des Aufstiegsstipendienprogrammes des Bundes sind zwei Jahre ausreichend.


    2. Zweiteilige Feststellungsprüfung:

    • schriftliche Prüfung über die Dauer von max. 2 Stunden mit studiengangsspezifischen Lehrinhalten, festgelegt vom zuständigen Prüfungsausschuss des Fachbereichs
    • mündliche Prüfung über die Dauer von max. 30 Minuten mit Inhalten zur Allgemeinbildung sowie speziellen beruflichen Kenntnissen

     

    Die Feststellungsprüfung ist bestanden, wenn die Noten der schriftlichen Prüfung und der mündlichen Prüfung jeweils mindestens 4,0 (ausreichend) lauten.

    Die rechtlichen Rahmenbedingungen können Sie der Ordnung zur Feststellung der Studienbefähigung Berufstätiger ohne Hochschulzugangsberechtigung 2017 entnehmen.

  • Anerkannte ausländische HZB

    StudienbewerberInnen mit ausländischen Bildungsnachweisen erfüllen die Voraussetzungen für die Zulassung zum Studium, wenn

    • die eingereichten Zeugnisse im Herkunftsland ein Hochschulstudium ermöglichen,
    • die Zeugnisse den Hochschulzugang gemäß der anabin-Datenbank entsprechen und
    • die erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache nachgewiesen sind.

     

    Wenn Sie feststellen, dass Ihnen die Aufnahme eines Studiums mit Ihren Nachweisen nicht möglich ist, wenden Sie sich bitte an das Studienkolleg.

    Wichtiger Hinweis: Studieninteressierte mit internationaler Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich ab April 2018 über uni-assist.

Studiengangsspezifische Voraussetzungen

  • Numerus Clausus (NC)

    Studienplatzvergabe nach der Durchschnittsnote im Abitur.

    Der Numerus Clausus (NC) bezeichnet die Abiturdurchschnittsnote des schlechtesten Bewerbers, der noch einen Studienplatz erhalten hat.

    Zugangsbeschränkung für bestimmte Studiengänge.

  • Vorpraktikum

    In den folgenden Studiengängen ist ein Vorpraktikum zu erbringen:

    • Ökotrophologie (4 Wochen bis zum Beginn des 3. Semester nachzuweisen)
    • Landschaftsarchitektur und Umweltplanung (8 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
    • Elektro- und Informationstechnik (6 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
    • Biomedizinische Technik (6 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
    • Medientechnik (6 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
    • Maschinenbau (6 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
    • Wirtschaftsingenieurwesen (6 Wochen bis zum Beginn des 4. Semester nachzuweisen)
  • künstlerische Eignungsprüfung

    Die Einschreibung für den Studiengang Integrated Design setzt den Nachweis einer studienbezogenen künstlerischen Eignung voraus. Ein Studium ist nur nach bestandener Eignungsprüfung möglich.

    Den BewerberInnen wird nach Eingang der Bewerbungsunterlagen eine Hausaufgabe zugesendet, die innerhalb einer vorgegebenen Frist zu bearbeiten und zurückzusenden ist. Die Einladung zur Aufnahmeprüfung in Dessau erfolgt aufgrund der Bewertung dieser Hausaufgabe.

    Zum Prüfungstermin ist eine Mappe mit Arbeitsbeispielen mitzubringen, in der Ihr gedankliches und kreatives Potenzial in visuelle Ergebnisse umgesetzt werden soll. Die Wahl Ihrer gestalterischen Mittel und Medien ist frei und sollte möglichst vielfältig sein, wie z. B. Zeichnungen, Fotografien, Animationen, Plastiken, Malereien und Objekte (dreidimensionale Arbeiten müssen als Fotodokument eingereicht werden). Die Mappengröße ist DIN A2.

    In dem Feststellungsverfahren werden den BewerberInnen Prüfungsaufgaben aus verschiedenen gestalterischen Bereichen gestellt, die es den PrüferInnen ermöglichen, sich ein Bild über die Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsfähigkeit der BewerberInnen zu machen. Diese Aufgaben werden im Vorfeld von der Prüfungskommission formuliert. Zum Abschluss findet ein Fachgespräch mit den BewerberInnen statt.

  • Eignungsfeststellung

    Eine Eignungsfeststellung kann beispielsweise in Form eines Eignungsgesprächs oder mittels eines Motivationsschreiben erfolgen. Einige Studiengänge setzen ein Empfehlungsschreiben bzw. Referenzen voraus.

  • Berufserfahrung

    Bei den meisten berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengängen ist eine ein- oder mehrjährige Berufstätigkeit erforderlich.

  • Praktikums- oder Arbeitsvertrag

    Bei unseren dualen Studiengängen muss ein Praktikums- bzw. Arbeitsvertrag mit einem branchentypischen Unternehmen über die gesamte Studiendauer vorliegen.

  • Sprachkenntnisse

    Die Bachelorstudiengänge unserer Hochschule werden ausschließlich in deutscher Sprache unterrichtet.

    Für internationale Bewerber erfordert die Aufnahme für einen deutschsprachigen Studiengang folgende Nachweise:

    • Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH Stufe 2)
    • TestDaF, Niveaustufe 4 (in allen 4 Teilprüfungen)
    • bestandene Feststellungsprüfung an einem Studienkolleg
    • ggf. gleichwertige Nachweise

     

    Die Sprachnachweise sind ebenfalls für die deutschsprachigen Masterstudiengänge zu erbringen.

    Das Studienkolleg hilft Ihnen weiter, wenn Sie die erforderliche Sprachqualifikation erwerben möchten.

    Für englischsprachige Masterstudiengänge gelten folgende Nachweise:

    • ILTS
    • TOEFL
    • vergleichbare