Physician Assistance (B.Sc.)

Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik
Studienschwerpunkte
  • Generalistische Ausbildung für alle Versorgungsbereiche
  • Grundlagen sowie fach- und fallspezifisches Handeln im gesamten Spektrum der klinischen Medizin
  • Profilschärfung durch drei Wahlpflichtmodule
Abschluss

Bachelor of Science

Fachbereich

Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik

Standort

Köthen

Studiendauer

6 Semester

Studienbeginn

Wintersemester

Gebühren

3.000 Euro pro Semester

Semesterbeitrag

51 Euro

Studienform

Berufsbegleitendes Studium

Unterrichtssprache

Deutsch

Credits

180

Akkreditierung

akkreditiert bis 30.09.2031

Bewerbungszeiträume National SSC Portal

15.01. – 15.09. (WiSe)

Studieninhalte und -ziele

Das 6-semestrige berufsbegleitende Studium „Physician Assistance“ wird an der Hochschule Anhalt seit Oktober 2020 angeboten. Das Berufsbild ist international etabliert und setzt sich seit der Einrichtung des ersten Studienganges 2005 auch in Deutschland zunehmend durch.

Physician Assistants unterstützen und entlasten ärztliches Fachpersonal in verschiedenen Aufgabenbereichen immer dann, wenn es sich nicht um persönlich zu erbringende ärztliche Leistungen handelt. Eine interessante Berufsperspektive bietet das Studium insbesondere für Fachkräfte in Gesundheitsberufen, die sich weiterqualifizieren und dabei auch in ihrem neuen Beruf im Kontakt mit PatientInnen bleiben wollen. Das Tätigkeitsfeld der Physician Assistants, auch ArztassistentInnen genannt, umfasst folgende Aufgaben:

  1. Mitwirkung bei:
    • der Erstellung von Diagnosen und Behandlungsplänen
    • komplexen Untersuchungen sowie bei medizinisch-technischen Tätigkeiten
    • der Ausführung eines Behandlungsplans, bei Eingriffen und bei Notfallbehandlungen
  2. Adressatengerechte Kommunikation und Informationsweitergabe
  3. Prozessmanagement und Teamkoordination
  4. Unterstützung bei der medizinischen Dokumentation

 

Zulassungsvoraussetzungen

Berufliche Perspektiven

Physician Assistants schließen eine Lücke in der deutschen Gesundheitsversorgung und stellen eine praxisnahe, bedarfsgerechte und lösungsorientierte Antwort auf den steigenden Fachkräftemangel dar. Ökonomisch gesehen sorgen die darüber hinaus dafür, dass in Krankenhäusern finanzielle und zeitliche Ressourcen wesentlich effizienter eingesetzt werden. Individuelle Schwerpunktsetzung ermöglicht es, dem Versorgungsauftrag in Zukunft in qualitativ hohem Maße nachzukommen. Mögliche Schwerpunkte sind:

  • Stationäre Patientenversorgung
  • Aufnahmestationen
  • Operationsdienst
  • Notfallambulanz
  • Funktionsdiagnostik
  • Vor- und nachstationärer Bereich
  • Rehabilitationskliniken
  • Präventionsbereich
  • Primäre Patientenversorgung
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