berg

building envelope research group

Ausstattung

Experimentelle Untersuchungen für Lehre, Forschung und Dienstleistungen können an einer Vielzahl von Prüfgeräten von der Mikro- bis zur Makroebene durchgeführt werden. Ein Aufspannfeld mit Prüf- und Auflagerportalen erlaubt, Druck- und Zugkräft bis zu 400 kN aufzubringen.

Neben mechanischen Material- und Tragfähigkeitsuntersuchungen können auch bauphysikalische Untersuchungen durchgeführt und Materialien künstlich gealtert werden.

Wesentliche Prüfgeräte sind nachfolgend aufgeführt.

Versuchshalle und Prüfstelle

© Hochschule Anhalt

Aufspannfeld

Das 3m×4m–Spannfeld ermöglicht den Aufbau verschiedenster Versuchsanordnungen. In Kombination mit dem Belastungsrahmen "Mocokit 400" sind experimentelle Belastungsversuche von bis zu 400kN möglich.

© Christian Pfütze

Spannbaukasten MOCOKIT 400

Spannbaukasten MOCOKIT 400 bestehend aus 3 m breiten Last- und Auflagerportalen zur Durchführung von Biegeprüfungen bis 400 kN.

© Christian Pfütze

Pendelschlaggerät nach DIN 18008-4

Pendelschlaggerät mit einem Doppelreifenpendel nach DIN 12600 (50 kg) für Pendelschlagprüfungen zum Nachweis der Stoßsicherheit von absturzsichernden Verglasungen nach DIN 18008-4. Das Pendelschlaggerät ist mobil und kann auch auf Baustellen genutzt werden.

© Christian Pfütze

stoßkörper nach din 18008

Stoßkörper nach DIN 18008-5

Stoßkörper aus Edelstahl nach DIN 18008-5, Anhang A, mit einer Masse von 40 kg zum Nachweis der Stoßsicherheit von planmäßig begehbaren Verglasungen nach DIN 18008-5.

© Christian Pfütze

Stoßkörper nach DIN EN 596

Leinensack, mit Vollglaskugeln Ø 3 mm gefüllt nach DIN EN 596:1995 mit einer Gesamtmasse von 50 kg zur Durchführung von Stoß- und Resttragversuchen an durchsturzsichernden bzw. zur Reinigungs- und Wartungszwecken bedingt betretbaren Überkopfverglasungen nach GS-Bau-18.

© Christian Pfütze

Versuchsvorrichtung nach DIN 18008-6

Versuchsvorrichtung als Doppelreifen-Fallkörper mit 50 kg Masse für den Nachweis der Stoßsicherheit von bedingt betretbaren Überkopfverglasungen nach DIN 18008-6.

© Christian Pfütze

Kugelfallversuch nach DIN EN 356 und DIN 52338

Versuchsstand für Kugelfallversuch zur Prüfung von Sicherheitsglas nach DIN EN 356 und DIN 52338.

© Christian Pfütze

Druckprüfstrecke

Auf der Druckprüfstrecke können Druckprüfungen von bis zu 3MN (3000kN) und Biegeprüfungen mit eine Lasteinleitung von bis zu 200kN durchgeführt werden.

Laborgeräte

© Christian Pfütze

Universalprüfmaschine

Die Universalprüfmaschine (UPM) erlaubt Zug-, Druck-, Scherkraft-, Durchbiegungs-, Schälungs-, Reiß- und Biegeversuche mit Lasten bis 100kN eingesetzt werden. Mit dem zwei-axialen Video-Extensiometer lassen sich Verformungen berührungslos messen.

© Christian Pfütze

Videoextensiometer

Das Videoextensiometer ermöglicht eine berührungslose optische Erfassung von axialen Verformungen in der Universalprüfmaschine.

© Christian Pfütze

Kontaktwinkelmessgerät Krüss DSA 25

Die Kontaktwinkelmessung ist eine geeignete Methode zur Beurteilung der Benetzbarkeit von Fügeteiloberflächen. Die Größe des Kontaktwinkels hängt dabei von den Wechselwirkungen zwischen Fügeteil und Messflüssigkeit ab, wobei der Kontaktwinkel bei geringen Wechselwirkungen zunimmt.

© Christian Pfütze

Lichtmikroskop Olympus BX40

Mit Hilfe von Durchlicht- oder Auflichtmikroskopie lassen sich feinste Strukturen und Oberflächen erkennen. Die Mikroskopie wird zur Oberflächen- und Porenbewertung von verschiedensten Baustoffen herangezogen.

© Christian Pfütze

Streulichtpolariskop SCALP 5

Laseroptisches Messgerät zur Bestimmung des Vorspanngrades von thermisch vorgespanntem Flachglas (ESG/TVG).

© Christian Pfütze

Fusingofen

Mit dem Fusingofen können verschiedene Materialien, z.B. Glas, miteinander verschmolzen werden. Um die Schmelze in eine bestimmte Form zu bringen stehen verschieden Keramikformen zur Verfügung.

© Christian Pfütze

Trockenöfen

Zur Probenvorbereitung, Konditionierung und Trocknung stehen verschiedene größen von Trockenöfen der Fa. Memmert zur Verfügung.

© Lukas Guffler

Klimakammern

Verschiedene Klimakammern zur Temperatur-/Feuchtelagerung. Die Messung des Wärmedurchgang durch Wandaufbauten gegen Raumklima ist möglich. Die Temperatur kann von -80°C bis hin zu +180°C und in einem Bereich von +10°C bis +95°C die Feuchte auf Werte zwischen 10% und 98% relative Feuchte eingestellt werden. Schnellen Aufheiz- und Abkühlgeschwindigkeiten von bis zu 3 K/min erlauben rasche Temperaturwechsel.

© Lukas Guffler

Temperaturschränke

Temperaturlagerungen und Tests auf die Lösungsmittel- und Spülmittelbeständigkeit können in einem Temperaturschrank innerhalb des Temperaturbereichs von +30°C bis +250°C durchgeführt werden. Dabei ist es möglich außer eine konstante Temperatur beizubehalten auch unterschiedliche Temperaturprogramme mit mehreren Rampen und Haltephasen zu programmieren.

© Lukas Guffler

Sprühnebelkammer

Die Sprühnebelkammer ermöglicht die Untersuchung von Materialien unter Einwirkung eines korrosiven Mediums. Besonders bei Bauteilen mit metallischen Bestandteilen kann Korrosion zu starken Materialveränderungen bis hin zum Versagen von Material oder Fügestelle führen.

© Christian Pfütze

Lichtspektroskop

Das Spectro-Radiometer der Fa. JETI eignet sich zur Erfassung der Anteiligen Wellenlängen von Licht. Das Gerät ist für den mobilen Einsatz geeignet und findet Anwendung in der Prozesskontrolle und für die Vermessung spektraler Parameter der Leuchtdichte und Beleuchtungsstärke innerhalb von Räumen.

© Christian Pfütze

Impedanzrohr