Europa importiert einen Großteil seines Eiweißes, denn heimische Alternativen sind auf dem Markt selten konkurrenzfähig. Auf Äckern in Sachsen-Anhalt wachsen durchaus Pflanzen, die Stickstoff aus der Luft binden, den Boden schonen und als Eiweißquelle genutzt werden könnten. Das zeigen die Feldversuche der Hochschule Anhalt mit Körnerleguminosen wie Erbsen, Sojabohnen und Kichererbsen.
Die Ergebnisse fließen in das Verbundprojekt DiP-DiPisum ein. Es erforscht, wie sich eine stärkere regionale Eiweißversorgung über diese Kulturen aufbauen lässt.