Studienreise von Studierenden der Partneruniversitäten NURE und KPI im Rahmen des EDUBA-Projekts
Vom 8. bis 14. Juni fand an der Hochschule Anhalt eine Studienreise von Studierenden der Partneruniversitäten Kharkiv National University of Radio Electronics (NURE) und National Technical University of Ukraine „Igor Sikorsky Kyiv Polytechnic Institute“ (KPI) statt. Begleitet wurde die Gruppe von Prof. Dr. Oleksandr Lemeshko und Prof. Dr. Oleksandra Yeremenko, Koordinatoren des Projekts an der NURE.
Während ihres Aufenthalts erhielten die Studierenden umfassende Einblicke in das akademische Leben an der Hochschule Anhalt. Sie besuchten Vorlesungen und praktische Lehrveranstaltungen in ihren Fachgebieten und konnten gleichzeitig den Alltag deutscher Studierender kennenlernen. Dazu gehörten das Wohnen im Studentenwohnheim auf dem Campus, Besuche der Mensa sowie die Teilnahme an einer Veranstaltung im studentischen Klub.
Ergänzt wurde das Programm durch Exkursionen nach Köthen, Leipzig und Dresden, die den Gästen die Möglichkeit boten, die kulturelle und historische Vielfalt der Region kennenzulernen. Ein besonderer Höhepunkt der Woche war die aktive Teilnahme am Hochschulinformationstag, bei dem die Studierenden die Hochschule Anhalt näher kennenlernen, Kontakte knüpfen und sich über Studienmöglichkeiten in Deutschland informieren konnten.
Parallel zum Studierendenprogramm führten Prof. Lemeshko intensive Arbeitsgespräche mit Vertreterinnen und Vertretern des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen. An den Gesprächen nahmen der Dekan Prof. Dr. Johannes Tümler, die Prodekanin für Forschung Prof. Dr. Marianne Maktabi, der Vertreter der Kommission für Internationales Prof. Dr. Dmitry Kachan, der Studienfachberater Prof. Dr. Stefan Twieg sowie die EDUBA-Projektkoordinatorin Dr. Maryna Popova teil.
Im Mittelpunkt der Treffen stand die Entwicklung eines gemeinsamen englischsprachigen Double-Degree-Masterstudiengangs „Communication and Embedded Systems“. Im Rahmen der konstruktiven Zusammenarbeit konnten bereits wichtige Übereinstimmungen hinsichtlich der Modulstruktur, der ECTS-Anrechnung sowie der Studiendauer identifiziert und abgestimmt werden. Damit wurde ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Einrichtung des gemeinsamen Studienprogramms erreicht.
Den Abschluss der Studienreise bildete ein gemeinsames Abendessen mit Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Anhalt. In entspannter Atmosphäre nutzten die Studierenden die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zum Studium, zum Leben in Köthen und zu den beruflichen Perspektiven nach dem Abschluss zu stellen und aus erster Hand wertvolle Erfahrungen zu erhalten.
Das EDUBA-Projekt trägt weiterhin dazu bei, die Zusammenarbeit zwischen den Partnerhochschulen zu vertiefen und neue Möglichkeiten für internationale Mobilität sowie gemeinsame Bildungsangebote zu schaffen.
Neuer Meilenstein der deutsch-ukrainischen Hochschulkooperation: Double-Degree-Programm „Business Administration“ mit OSACEA vereinbart
Am 9. Mai 2026 wurde im Rahmen des Hochschulinformationstags (HIT) auf dem Campus Bernburg eine Vereinbarung über die Einführung eines englischsprachigen Bachelor-Double-Degree-Programms „Business Administration“ zwischen dem Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Anhalt und der Fakultät für Management und Marketing der Odesa State Academy of Civil Engineering and Architecture (OSACEA, Ukraine) unterzeichnet.
Die Vereinbarung ist das Ergebnis einer rund sechsmonatigen intensiven Vorbereitungs- und Abstimmungsphase. Die fachliche und organisatorische Koordination des Programms erfolgte durch Prof. Dr. Christiane Naumann auf Seiten der Hochschule Anhalt sowie Prof. Dr. Iryna Stankevych auf Seiten der OSACEA. Mit dem neuen Studienangebot erhalten Studierende künftig die Möglichkeit, internationale Studienerfahrungen zu sammeln und einen Doppelabschluss beider Hochschulen zu erwerben.
Begleitet wurde die Unterzeichnung von einer zweiwöchigen Studienreise, die vom 4. bis 15. Mai 2026 stattfand. Im Rahmen dieses Aufenthalts besuchte eine Delegation von drei Studentinnen der OSACEA, die zu den ersten Teilnehmerinnen des zukünftigen Double-Degree-Programms gehören werden, die Hochschule Anhalt. Während ihres Aufenthalts auf dem Campus Bernburg konnten die Studentinnen Lehrveranstaltungen besuchen, den Studienalltag kennenlernen, mit Studierenden und Lehrenden ins Gespräch kommen und das Leben auf einem deutschen Hochschulcampus aus erster Hand erleben.
Ein besonderer Höhepunkt war die Teilnahme am Hochschulinformationstag, bei dem die Gäste die Vielfalt der Studienangebote der Hochschule Anhalt kennenlernen und die internationale Ausrichtung des Fachbereichs Wirtschaft erleben konnten.
Da die Ausbildung an der OSACEA traditionell eng mit der Bau- und Immobilienwirtschaft verbunden ist, stand auch ein Besuch des Campus Dessau auf dem Programm. Dort erhielten die Studentinnen Einblicke in die traditionsreiche Architektur- und Designlandschaft der Region. Ein Besuch des Bauhaus Museums Dessau ergänzte das Programm und vermittelte einen Eindruck von der internationalen Bedeutung des Bauhauses für Architektur, Stadtplanung und Gestaltung.
Während ihres Aufenthalts auf dem Campus Köthen nahmen die Studentinnen zudem am traditionellen Schlossfest teil. Die Veranstaltung bot zahlreiche Gelegenheiten, deutsche Kultur, regionale Traditionen und das studentische Gemeinschaftsleben kennenzulernen. Der Austausch mit Studierenden der Hochschule Anhalt trug wesentlich dazu bei, kulturelle Erfahrungen zu sammeln und neue internationale Kontakte zu knüpfen.
Die Unterzeichnung der Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt für die weitere Internationalisierung des Fachbereichs Wirtschaft und die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Anhalt und der Odesa State Academy of Civil Engineering and Architecture. Beide Partnerhochschulen sehen in dem neuen Double-Degree-Programm eine vielversprechende Grundlage für den Ausbau gemeinsamer Bildungs- und Forschungsaktivitäten sowie für die Förderung der internationalen Mobilität von Studierenden.
Am 12. März 2026 fand ein spezialisierter Workshop zum inklusiven Lehren und Lernen statt
Am 12. März 2026 wurde ein spezialisierter Workshop zum Thema Lehre und Lernen für Menschen mit Behinderungen und eingeschränkten Möglichkeiten durchgeführt. Die Veranstaltung fand im hybriden Format statt und brachte Vertreter verschiedener ukrainischer Universitäten sowohl vor Ort als auch online zusammen.
Vor Ort nahmen drei Vertreter der NTUU „KPI“ am Workshop teil. Online beteiligten sich eine weitere Vertreterin der NTUU „KPI“, zwei Vertreter der OPNU, eine Vertreterin der TNPU, drei Vertreter der OSAU, zwei Vertreter der DNU, ein Vertreter der NURE sowie ein Vertreter der OSACEA.
Während des Workshops wurden äußerst wichtige Themen im Zusammenhang mit der Gewährleistung eines barrierefreien Zugangs zur Hochschulbildung für Menschen mit Behinderungen diskutiert, deren Zahl infolge des Krieges erheblich gestiegen ist. Insbesondere wurden folgende Aspekte behandelt:
- die Schaffung einer inklusiven Lernumgebung an Hochschulen;
- die Anpassung von Studienprogrammen und digitalen Lernressourcen an die Bedürfnisse von Studierenden mit unterschiedlichen Formen von Behinderungen;
- der Einsatz assistiver Technologien und moderner digitaler Werkzeuge im Bildungsprozess;
- die Vorbereitung von Lehrenden auf die Arbeit mit Studierenden mit besonderen Bildungsbedürfnissen;
- psychologische und akademische Unterstützung für Studierende, die infolge des Krieges betroffen sind;
- die Verbesserung der Barrierefreiheit der universitären Infrastruktur.
Ein besonderer Schwerpunkt lag zudem auf der Frage, wie die Mobilität und sichere Fortbewegung von mobilitätseingeschränkten Menschen, die infolge des Krieges betroffen sind, gewährleistet werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch die Rolle der Universitäten bei der Entwicklung und Umsetzung von Lösungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit in Bildungs- und Stadträumen diskutiert.
Der Workshop bot eine wichtige Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Universitäten und für die Entwicklung gemeinsamer Ansätze zur Förderung einer inklusiven Hochschulbildung unter den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung einer regelmäßigen Durchführung solcher Veranstaltungen, um bewährte Praktiken auszutauschen und die Entwicklung einer barrierefreien und inklusiven Bildungsumgebung weiter voranzutreiben.
EDUBA-Projektkoordinatorinnen nehmen an der Auftaktveranstaltung des Programms Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk teil
Am 3.–4. Dezember 2025 nahmen die Koordinator:innen des EDUBA-Projekts an der Auftaktveranstaltung des Programms Deutsch-Ukrainisches Hochschulnetzwerk (DUHN) teil, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisiert wurde.
Die Auftaktveranstaltung brachte Vertreter:innen deutscher und ukrainischer Hochschulen sowie Projektteams zusammen, die sich für den Ausbau einer nachhaltigen akademischen Zusammenarbeit, die Förderung der Internationalisierung der Hochschulbildung und die Stärkung institutioneller Partnerschaften zwischen Deutschland und der Ukraine einsetzen. Im Rahmen des Programms wurden die Ziele und Schwerpunkte der DUHN-Initiative vorgestellt, Erfahrungen aus der Umsetzung gemeinsamer Bildungs- und Forschungsprojekte ausgetauscht und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit diskutiert.
Die Teilnahme der EDUBA-Koordinator:innen an der Auftaktveranstaltung ermöglichte es, das Projekt im internationalen akademischen Kontext zu präsentieren, neue fachliche Kontakte zu knüpfen und Potenziale für eine Erweiterung der Zusammenarbeit innerhalb des deutsch-ukrainischen Hochschulnetzwerks zu identifizieren.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des DAAD
Kick-off-Workshop: Official launch des Projekts EDUBA erfolgreich am 20. November 2025 durchgeführt
Am 20. November 2025 fand an der Hochschule Anhalt (Campus Köthen) der offizielle Auftakt des Projekts EDUBA statt. Der Kick-off-Workshop vereinte Vertreterinnen und Vertreter der Hochschule Anhalt, der ukrainischen Partnerhochschulen, Projektkoordinatoren, Lehrende und Studierende. Die Veranstaltung wurde im hybriden Format – vor Ort und online – durchgeführt.
Ziel des Workshops war es, die Projektmitarbeiter, Koordinatoren, Vertreter der Partnerhochschulen sowie die Projektteilnehmer kennenzulernen, eine strategische Vision für die zukünftige Zusammenarbeit zu entwickeln, die ersten Schritte zur Ausarbeitung und Umsetzung gemeinsamer Double-Degree-Programme festzulegen.
Alle geplanten Ziele wurden erfolgreich erreicht: Die Teilnehmenden stellten sich und ihre Institutionen vor, stimmten gemeinsame Arbeitsrichtungen ab, entwarfen die Struktur zukünftiger Studienprogramme und besprachen die nächsten Umsetzungsschritte.
Ein wichtiger Bestandteil des Workshops war die Präsentation des Zentrums zur Koordination von Doppelabschlussprogrammen (ZeKoD). Vorgestellt wurden die konzeptionellen Grundlagen des Zentrums, der Arbeitsalgorithmus zur Begleitung und Umsetzung von Doppelabschlussprogrammen, sowie das dafür zuständige Personal und die Rollenverteilung.
Das ZeKoD wurde als zentrale Schnittstelle zwischen den Partneruniversitäten, den Fakultäten und den Studierenden vorgestellt und soll künftig die Prozesse der Studienplanung, Anerkennung, Mobilität und Qualitätskontrolle effizient koordinieren.
Das Programm umfasste:
• Präsentationen der Partneruniversitäten und Fachbereiche,
• Vorstellung erster Projektergebnisse von EDUBA,
• thematische Beiträge zu COIL-Projekten und digitalen Lehransätzen,
• Workshop zur Entwicklung von Double-Degree-Programmen,
• Gruppenarbeit zur Schaffung eines gemeinsamen Studienmodells.
Im Ergebnis wurden ein erster Kooperationsentwurf erstellt, Verantwortlichkeiten definiert sowie weitere Schritte und das Format regelmäßiger Arbeitstreffen abgestimmt.
Die Veranstaltung endete mit einem gemeinsamen Abendessen und informellem Austausch, der den Teilnehmenden die Möglichkeit bot, ihre Kontakte zu stärken und weitere Kooperationsdetails zu besprechen.
Treffen zur Abstimmung des Double-Degree-Programms „International Business“ auf dem Campus Bernburg (Strenzfeld)
Am 19. November 2025 fand auf dem Campus Bernburg (Strenzfeld) der Hochschule Anhalt ein bedeutendes Arbeitstreffen im Rahmen des Projekts EDUBA – Erfolgreiches Deutsch-Ukrainisches Bildungsnetzwerk Ausbauen statt.
Zu Gast war Prof. Dr. Iryna Stankevych, Leiterin des Fachbereichs Management und Marketing der Odesa State Academy of Civil Engineering and Architecture. Sie traf sich mit Prof. Dr. Christiane Naumann und Timo Schröder vom Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Anhalt, um die Entwicklung des gemeinsamen englischsprachigen Bachelor-Doppelabschlussprogramms „International Business“ weiter voranzubringen.
Während des Treffens wurde ein großer Teil der strukturellen und akademischen Grundlagen des zukünftigen Double-Degree-Programms abgestimmt. Beide Seiten kamen zu einer gemeinsamen inhaltlichen Position und bestätigten, dass das Programm eine solide Basis für langfristige deutsch-ukrainische Kooperation im Bereich Wirtschaftswissenschaften bildet.
Noch verbleiben einige Details, die in den kommenden Wochen präzisiert werden müssen, doch der Arbeitsprozess schreitet außergewöhnlich dynamisch voran. Dies ist in erster Linie der hohen Motivation, Offenheit und aktiven Beteiligung der deutschen Seite zu verdanken.
Die ukrainische Delegation äußerte ihre große Dankbarkeit für die engagierte Zusammenarbeit, die vertrauensvolle Atmosphäre und die konstruktive Unterstützung seitens der deutschen Kolleginnen und Kollegen. Der Austausch in Bernburg bestätigte erneut das starke gemeinsame Interesse, die Qualität der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung weiterzuentwickeln und Studierenden zukunftsorientierte internationale Studienwege zu eröffnen.
© EDUBA-team
Präsentation der Managementansätze des Projekts EDUBA auf einer internationalen Konferenz
Am 16. Oktober 2025 stellte die Projektkoordinatorin Dr. Maryna Popova im Rahmen der XVI. Internationaler Wissenschaftlich-Praktische Konferenz „Projektmanagement: Projektansatz im Modernen Management“, die an der Odessa State Academy of Civil Engineering and Architecture stattfand, hielt ihren Vortrag „EDUBA Project: Expanding the Successful German-Ukrainian Educational Network through Effective Project Management“ vor.
In ihrem Beitrag erläuterte sie die Entstehungshintergründe des Projekts, stellte dessen Hauptziele, das Projektteam und die Mitglieder des Konsortiums vor und präsentierte drei Managementebenen – External Project Management, Internal Institutional Management und Consortium/Partnership Management –, die auf einer Kombination der Waterfall- und Agile-Methodologien basieren.
Die vorgestellten Ansätze zielen darauf ab, die Effektivität des Projektmanagements zu erhöhen, die Umsetzungsergebnisse zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Konsortialpartnern zu optimieren.
Besonderes Interesse zeigten Kolleginnen und Kollegen aus ukrainischen Hochschulen, die erste Schritte in Richtung der Integration in den europäischen Hochschulraum unternehmen, insbesondere an den Erfahrungen im Management von DAAD-geförderten Projekten sowie an den dabei eingesetzten Methoden und Instrumenten.
Die Präsentation des Vortrags ist hier einsehbar.
Online-Workshop für Konsortiumsmitglieder des Projekts EDUBA: Erfahrungsaustausch zur Entwicklung von Doppelabschlussprogrammen
Am 8. Oktober 2025 fand ein Online-Workshop für die Mitglieder des Konsortiums statt, die für die Entwicklung und Umsetzung von Doppelabschlussprogrammen im Rahmen des Projekts EDUBA verantwortlich sind.
Während der Veranstaltung teilten Prof. Dr. Svitlana Antoshchuk, Direktorin des Instituts für Computersysteme der Odessa Polytechnic National University, und Dr. Halyna Henseruk, Dekanin der Fakultät für Physik und Mathematik der Ternopil National Pedagogical University, ihre Erfahrungen bei der Entwicklung des deutschsprachigen Bachelor-Doppelabschlussprogramms „ELEKTRO- UND INFORMATIONSTECHNIK, Internet of Things“ mit Kolleginnen und Kollegen aus Partneruniversitäten in der Ukraine.
Im Laufe von eineinhalb Stunden tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops ihre Erfahrungen aus, diskutierten organisatorische und akademische Aspekte der Umsetzung gemeinsamer Studienprogramme, stellten Fragen und erhielten fachkundige Antworten.
Die Veranstaltung war ein wichtiger Schritt zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den Universitäten des Konsortiums und trug zur Förderung der Bildungsqualität sowie zur internationalen Integration der ukrainischen Hochschulen bei.
Hochschule Anhalt und Ternopil Volodymyr Hnatiuk National Pedagogical University unterzeichnen Abkommen über deutschsprachiges Bachelor-Doppelabschlussprogramm
Am 24. September 2025 unterzeichneten die Hochschule Anhalt, vertreten durch Präsident Prof. Dr. Jörg Bagdahn, und die Ternopil Volodymyr Hnatiuk National Pedagogical University (Ukraine), vertreten durch Rektor Prof. Bohdan Buyak, ein Abkommen zur Einführung eines deutschsprachigen Bachelor-Doppelabschlussprogramms.
Das Programm umfasst an der Hochschule Anhalt den Studiengang „Elektro- und Informationstechnik, Internet of Things“ sowie an der TNPU die Studiengänge „Computer Science“, „Mathematics“ und „Basics of STEM Education“. Ziel dieser Kooperation ist es, durch Bündelung von Ressourcen und unter Berücksichtigung der Bildungsstandards beider Länder die Ausbildungsqualität der Absolventinnen und Absolventen nachhaltig zu erhöhen.
Das Bachelor-Doppelabschlussprogramm basiert auf den zertifizierten und akkreditierten Studiengängen beider Hochschulen. Studierende, die das Programm erfolgreich absolvieren, erhalten die akademischen Grade beider Universitäten.
An der Unterzeichnung nahmen neben den beiden Hochschulleitungen auch weitere Vertreterinnen und Vertreter beider Institutionen teil, darunter Prof. Dr. Uta Seewald-Heeg (Vizepräsidentin für Internationales und Gleichstellung), Anne Beer (Leiterin des International Office), Prof. Dr. Marc Enzmann (Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen), Prof. Dr. Eduard Siemens (Programmkoordinator), Prof. Dr. Dmitry Kachan (Leiter internationale Kooperation des Fachbereichs), Dr. Maryna Popova (Koordinatorin des Projekts „EDUBA – Erfolgreiches Deutsch-Ukrainisches Bildungsnetzwerk Ausbauen“) sowie Galyna Buyak (Stellvertretende Leiterin der Abteilung für Bildung, Berufsbildung, Wissenschaft und internationale Zusammenarbeit, Ternopil).
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit, Studierendenaustausch und die Entwicklung weiterer Doppelabschlussprogramme erörtert.
EDUBA gestartet: 25 Jahre Zusammenarbeit – eine neue Phase des deutsch-ukrainischen akademischen Netzwerks
Am 19. September 2025 fand das Online-Kick-off-Meeting des Projekts EDUBA – Erfolgreiches Deutsch-Ukrainisches Bildungsnetzwerk Ausbauen statt. Der Start einer neuen Kooperationsphase vereinte Vertreter:innen der Hochschule Anhalt und sieben ukrainischer Partneruniversitäten.
Projektleiter Prof. Eduard Siemens betonte, dass der Start von EDUBA die langjährige Tradition gemeinsamer Arbeit fortsetzt: Die erste Partnerschaft wurde vor mehr als einem Vierteljahrhundert begründet, und einige Kooperationen bestehen bereits seit über zehn Jahren. Auf dieser Grundlage wurden erfolgreiche, vom DAAD geförderte Initiativen umgesetzt, darunter DigIn.Net (Programm Unterstützung der Internationalisierung Ukrainischer Hochschulen, 2019–2024) und DigiJED (Programm Ukraine digital: Studienerfolg in Krisenzeiten sichern, 2022–2025).
Über die internationale Perspektive der Zusammenarbeit sprach die Leiterin des International Office, Ms. Anne Beer. Sie äußerte die Hoffnung, dass Studierende, Nachwuchsforschende und Lehrende der Hochschule Anhalt schon bald die ukrainischen Partneruniversitäten besuchen und ihre Kolleg:innen vor Ort im Rahmen von akademischen Austauschen treffen können.
Die zweistündige Präsentation von Projektkoordinatorin Dr. Maryna Popova und dem Team (Kateryna Demianenko, Kateryna Shulakova) widmete sich den zentralen Zielen von EDUBA, den langfristigen Umsetzungsschritten und den konkreten Plänen bis Ende des Jahres.
Das Treffen endete mit einer lebhaften Diskussion: Die Teilnehmenden brachten Fragen und Vorschläge ein, die bei der nächsten Koordinator:innen-Sitzung erörtert werden sollen. Damit ist das Projekt offiziell von der Idee in die Umsetzung gestartet.