Trockenperioden, Starkregen, neue Anforderungen beim Klimaschutz und schwankende Erträge stellen viele landwirtschaftliche Betriebe vor Herausforderungen. Die Anpassung an veränderte Bedingungen betrifft dabei selten nur einen einzelnen Bereich. Fütterung, Tierhaltung, Ressourcenverbrauch und betriebliche Abläufe greifen ineinander.
Prof. Dr. Heiko Scholz betrachtet Landwirtschaft und Klimaanpassung deshalb als zusammenhängendes System. Seine Forschung reicht von der Futterproduktion über die Tierhaltung bis zur Erfassung von Emissionen. Ziel ist es, Lösungen zu entwickeln, die sich unter Praxisbedingungen umsetzen lassen. Einige hat er in diesem Jahr bereits auf den Landwirtschaftsmessen agra und BraLa vorgestellt. Im März ließ er sich sogar von Japan inspirieren.