Projekt

Florian Bartsch, Sarah Davids, Carl Enke, Hinderk Hoop, Dina Khudayberdina, Hannah Stöckle - (FB1) Semesterprojekt

Natur In Der Stadt

  • Bestandserfassung: Bodenuntersuchung, Kartierung und Vermessung © Hinderk Hoop, S. Davids, H. Stöckle
  • Präsentationsposter zu Entwurf A © Hannah Stöckle, S. Davids, F. Bartsch
  • Präsentationsposter zu Entwurf B © Florian Bartsch, H. Stöckle, S. Davids
  • Pflanzplan zu Entwurf A © Carl Enke
  • Maßnahmenplan zu Entwurf B © Sarah Davids, H. Stöckle

Natur In Der Stadt - Wohnumfeldgestaltung

Aufgabenstellung
Auf einer 0,6 ha großen Freifläche der Bernburger Wohnstättengesellschaft mbH (BWG) im Südosten der Stadt Bernburg sollte eine naturschutzfachliche Umgestaltung der Fläche geplant werden. Die Vorgaben und Zielsetzung von Seiten der BWG wurden dabei sehr offen gehalten. Es soll eine Fläche mit hohem naturschutzfachlichen Wert entstehen, die das städtische Umfeld für Tiere und Pflanzen aufwertet. Dabei stehen Natur und Naturschutz prioritär vor Nutzungsmöglichkeit und Erlebbarkeit der Fläche.
Die Fläche unterlag bis zum Projektbeginn keiner Nutzung und war auch nicht für eine spätere Bebauung vorgesehen.

Herangehensweise
Im Projektverlauf erfolgte zunächst eine Bestandserfassung inklusive einer überschlägigen Pflanzenkartierung, Bodenuntersuchungen und Vermessung. Aufbauend auf den erhobenen Bestandsdaten wurde von jedem Teilnehmenden ein individueller Vorentwurf erstellt. Nach Rücksprache mit der BWG wurden daraus zwei getrennte Entwurfskonzepte erarbeitet, die jeweils einen Präsentationsplan, einen Pflanzplan, einen Maßnahmenplan mit Ausführungsdetails und eine Kostenberechnung umfassen.

Ergebnis
Aus den gewählten Vorentwürfen entstanden Entwurf A “Natur In Der Stadt” und Entwurf B “Ruheort Natur”. Beide Entwürfe verbinden unterschiedliche Elemente und Habitatstrukturen zu einem vielfältigen Lebensraumangebot. Dabei wird im Großen und Ganzen auf ähnliche Maßnahmenelemente zurückgegriffen (Gehölzstrukturen, Anlage artenreicher Wiesen, Trocken-/Sandbiotope, Sukzessionsbereiche). Dennoch sind zwei sehr verschiedene Entwurfskonzepte entstanden, deren größte Differenz wohl im Umgang mit menschlicher Nutzung der Fläche liegt. Während Entwurf A mithilfe von Wegen die Fläche erschließt und Besucher zum Betreten und Lernen einlädt, gewährt Entwurf B der Natur Ruhe zur Ansiedlung von Tieren und Pflanzen und ungestörten Entwicklung.

Laufzeit
Wintersemester 2020/21