Projekt

Laura Fall (FB1) Semesterarbeit

Risikofaktor Orthorexie

Gesund, gesünder, Essstörung?

Orthorexie bezeichnet eine Fixierung auf den ausschließlichen Verzehr von Lebensmitteln, die nach subjektiven Kriterien als gesund gelten. Orthorexie ist zwar weniger bekannt als andere Essstörungen, wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge Eating, tritt aber in der heutigen Gesellschaft immer mehr in Erscheinung. Die Orthorexia nervosa wurde vom amerikanischen Arzt Steven Bratman 1997 das erste Mal erwähnt. Orthorexia nervosa bedeutet so viel wie „besessen vom gesunden Essen“ oder „krankhaftes Gesundessen“. Er benannte dieses Verhalten „Orthorexia nervosa“ in Anlehnung an den Begriff «Anorexia nervosa». Im Gegensatz zu den anerkannten Essstörungen handelt es sich hierbei eher um ein neues Phänomen bzw. Krankheitsbild. Deshalb ist sie nach DSM-IV Kriterien bis jetzt noch nicht als Krankheit anerkannt und kann (noch) nicht zu den Essstörungen gezählt werden. Laut einer Studie von Barthels (2014) gibt es Zusammenhänge zwischen Essstörungen und Orthorexie, besonders der Anorexie werden Parallelen zur Orthorexie zugeordnet.Aus diesem Grund soll in dieser Erhebung untersucht werden, ob die Orthorexie möglicherweise ein Risikofaktor für die Entstehung von Essstörungen darstellt und somit schon vor Manifestation der eigentlichen Essstörung auftrat.

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