Projekt

Anna Weigum (FB1) Semesterarbeit

Zuckerverzicht

Der Zucker und die psychischen Auswirkungen bei einem einwöchigen Verzicht. Ein Feldexperiment.

In öffentlichen Medien wird dem Zucker oftmals unterstellt, dass es süchtig macht und der Verzicht darauf zu psychischen Entzungserscheinungen, wie Stimmungsschwankungen, Unwohlsein, Angst führen kann. Mit Hilfe eines eigenes kleinen Feldexperiments wurde versucht herauszufinden, ob der einwöchige Verzicht auf den Blutzuckersteigenden Zuckerarten Veränderungen in der psychischen Verfassung bewirkt. Dafür wurden alle Lebensmittel, die Halbweißzucker, sowie Zucker und Weißzucker, raffinierten Weißzucker, Flüssigzucker, Invertflüssigzucker, Glukosesirup und Dextrose, sowie Honig enthalten, aus den Mahlzeiten entfernt. Das Ziel bestand darin herauszufinden, ob es Korrelationen der eigenen Ergebnisse mit denen in der Forschung gibt. Die Fragestellung wurde mit Hilfe eines kleinen qualitativen Untersuchung durch ein Ernährungstagebuch bearbeitet. Die vier Probanden sind im Schnitt 27,75Jahre alt, zwei Männer und zwei Frauen. Dieselben Teilnehmer führten das Experiment im Zeitraum vom 4.06.2020 bis 21.06.2020 durch. Ein Proband hat am dritten Tag der zweiten Woche das Experiment abgebrochen, drei weitere führten diesen bis zum Schluss aus. Besonders auffällig war, dass zum Ende der zweiten Woche die Lust nach Süßem zunahm. Direkte Entzugserscheinungen traten nicht auf. Es wurde von gehäuften Kopfschmerzen und gehäuften Stimmungsschwankungen berichtet, sowie dass Ungeduld häufiger auftrat und Gelassenheit etwas schwand.

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