Projekt

Andreas Theurer - Architektur (FB3) Semesterarbeit

Kubenkomposition III - Raum im Körper

  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Jean Guillaume Veilleux © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Jean Guillaume Veilleux © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Manuel Marx © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Manuel Marx © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Marie Spier © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Marie Spier © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Zhu Ziqiang © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Zhu Ziqiang © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Juliane Schmidt © Tino Ahlmann HSA
  • Kubenkomposition - Raum im Körper
    Juliane Schmidt © Tino Ahlmann HSA

Der planende Architekt arbeitet unmittelbar in der Dreidimensionalität des Raumes. Er erschafft Formen, die sich in Ihrer plastischen Ausdehnung in Stadträume und Landschaften einfügen. Das Studium und die Analyse von räumlicher Plastizität sind unabdingbare Voraussetzung für architektonisch-entwerferisches Schaffen.

Im 'Plastischen Gestalten' erlernen unsere Studierenden wichtige Grundfertigkeiten bildhauerischen Arbeitens. Sie machen Materialerfahrungen, arbeiten mit Ton, Gips, Holz oder Pappe.

Am Beginn steht die Entwicklung einer gestalterischen Idee nach vorgegebener Aufgabe. Es folgt die handwerklich korrekte Ausführung.

Ausgangspunkt der Übung war ein massiver Körper. Aus diesem wurden Teile herausgeschnitten. Die entstehenden Hohlformen bilden Räume verschiedener Größe, Proportion und Dichte mit einem unterschiedlichen Grad an Geschlossenheit und Offenheit.
Der subtraktive Vorgang sollte nur soweit betrieben werden, dass der Gestalt- und Massecharakter des Ausgangskörpers spürbar bleibt. Der zu erfindende Raumkörper ist ein zweckfreies, maßstabsloses Objekt ohne Untergrund. Die Aufgabe erfordert die Auseinandersetzung mit komplexen Kompositionsprinzipien.

Die Übung konnte wahlweise in verschiedenen Techniken ausgeführt werden. Allen Techniken voran ging die Erstellung eines detailliert ausgearbeiteten Tonmodelles.
Der Gipsguss ist die anspruchsvollste Variante. Dem tönernden Modell entsprechend wird eine negative Schalung, etwas aus Styroporkörpern hergestellt, die dann mit Gips ausgegossen wird. Weitere Optionen sind die Arbeit mit Schichtung, mögliches Material ist etwa Karton, oder die Verwendung von Brennton.

 

Fachliche Mitbetreuung: Tino Ahlmann, B. A. arch.

Aufgabenstellung