Projekt
Räume für die Kunst- Kunsthaus, Dessau
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© Jan Rudt
Außenraumperspektive -
© Jan Rudt
Isometrie -
© Jan Rudt
Konzeptzeichnungen -
© Jan Rudt
Grundriss Erdgeschoss -
© Jan Rudt
Schnitt -
© Jan Rudt
Modell
Haus und Stadt
Die im Zentrum der Stadt Dessau verortete ehemalige Schade Brauerei soll zu einem Haus für zeitgenössische Kunst umgebaut und erweitert werden. Der respektvolle Umgang mit dem Bestand kann durch konsequente Eingriffe, welche die neue Nutzung sichtbar machen, komplementär ergänzt werden. An der Schnittstelle von privatem und öffentlichem Raum soll das Kunsthaus ein Ort der Produktion und Präsentation sein.
In welchem Dialog stehen dabei Bestand und Erweiterung? Wie ist das Verhältnis von Innen-und Aussenraum, von Hülle und Einbau, von Körper und Raum?
Das von den Studierenden unter Einbeziehung existierender Kunstwerke präzisierte Raumprogramm soll in ein sinnvolles, maßgeschneidertes Raumkonzept übersetzt werden, welches möglichst vielschichtige Bezüge zum Ort, zur Geschichte und innerhalb der neuen Intervention herstellt.
Entwurf
Bereits seit Jahrzehnten steht die Alte Schade Brauerei im Dessauer Stadtzentrum leer. Dieses Umgestaltungs- und Nutzungskonzept für das Brauereigebäude in der Form von einem Kunstzentrum sieht einen radikalen Eingriff in die Bausubstanz und städtebauliche Wirkung des Bauwerks vor.
Dabei wird die interne Struktur des Gebäudes, welche bereits ihre besten Tage hinter sich hat, vollständig entfernt und ausschließlich die Außenwände, beide Giebelseiten sowie die Glasvorhangfassade erlassen.
Diese verbleibende Struktur wird um rechtwinklig angeordnete Rechteckprofile ergänzt, welche das Gebäude vollständig spannen und die Fassade durchdringen. Dort befinden sich Dauer- und Wechselausstellungen in verschiedensten Raumformaten, sowie die Möglichkeit, die Überreste der Brauerei als Kunstwerk in sich von Innen zu bestaunen.