Projekt

Jan Ulmer - Architektur Semesterarbeit

Räume für die Kunst- Kunsthaus, Dessau

  • Moderne Architektur mit flachen Dächern und klaren Linien, bestehend aus einem zentralen Gebäude mit rotem Turm und angrenzenden Gebäudeflügeln in warmen Farbtönen wie Orange und Gelb. Im Vordergrund eine breite, leicht gewellte Fläche in Rot und Beige. © Jan Rudt
    Außenraumperspektive
  • Isometrische Skizze eines Gebäudekomplexes mit verschiedenen Gebäudeteilen wie einem hohen Turm, einem flachen Hauptgebäude mit Sälen oder Treppenbereichen, einem niedrigeren Anbau und einem schrägen Dachbereich. Im Vordergrund ein ebenerdiger Zugang mit Treppe und Rampen. © Jan Rudt
    Isometrie
  • Fünf architektonische Entwurfsphasen eines Gebäudes in perspektivischen Skizzen: von der Grundaufstellung über Hofgestaltung, Stabilisierung und Raumaufteilung bis zur farbigen Konzeptvisualisierung mit transparenten Volumen und markanten roten, grünen und gelben Elementen. © Jan Rudt
    Konzeptzeichnungen
  • Grundriss eines Gebäudes mit markierten Fluchtwegen in Rot. Im Inneren sind Räume wie Küche, Bad und Wohnbereich erkennbar. Ein Treppenhaus und ein Außenbereich mit Sitzgelegenheiten sind ebenfalls eingezeichnet. © Jan Rudt
    Grundriss Erdgeschoss
  • Schnitt durch ein mehrstöckiges Gebäude mit zentralem Treppenhaus und Aufzugsschacht in der Mitte. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Raum mit Theke und Sitzgelegenheiten, darüber liegen weitere Etagen mit offenen Flächen und Balkonen. Links und rechts schließen sich niedrigere Gebäude an. © Jan Rudt
    Schnitt
  • Abstraktes, geometrisches Bauwerk aus hellen, rechteckigen Blöcken, das wie eine komplexe, mehrstöckige Architektur mit überlappenden Plattformen und unregelmäßigen Ebenen wirkt. Die Struktur erscheint schwebend und asymmetrisch. © Jan Rudt
    Modell

Haus und Stadt

Die im Zentrum der Stadt Dessau verortete ehemalige Schade Brauerei soll zu einem Haus für zeitgenössische Kunst umgebaut und erweitert werden. Der respektvolle Umgang mit dem Bestand kann durch konsequente Eingriffe, welche die neue Nutzung sichtbar machen, komplementär ergänzt werden. An der Schnittstelle von privatem und öffentlichem Raum soll das Kunsthaus ein Ort der Produktion und Präsentation sein.

In welchem Dialog stehen dabei Bestand und Erweiterung? Wie ist das Verhältnis von Innen-und Aussenraum, von Hülle und Einbau, von Körper und Raum?

Das von den Studierenden unter Einbeziehung existierender Kunstwerke präzisierte Raumprogramm soll in ein sinnvolles, maßgeschneidertes Raumkonzept übersetzt werden, welches möglichst vielschichtige Bezüge zum Ort, zur Geschichte und innerhalb der neuen Intervention herstellt.

Entwurf

Bereits seit Jahrzehnten steht die Alte Schade Brauerei im Dessauer Stadtzentrum leer. Dieses Umgestaltungs- und Nutzungskonzept für das Brauereigebäude in der Form von einem Kunstzentrum sieht einen radikalen Eingriff in die Bausubstanz und städtebauliche Wirkung des Bauwerks vor. 

Dabei wird die interne Struktur des Gebäudes, welche bereits ihre besten Tage hinter sich hat, vollständig entfernt und ausschließlich die Außenwände, beide Giebelseiten sowie die Glasvorhangfassade erlassen. 

Diese verbleibende Struktur wird um rechtwinklig angeordnete Rechteckprofile ergänzt, welche das Gebäude vollständig spannen und die Fassade durchdringen. Dort befinden sich Dauer- und Wechselausstellungen in verschiedensten Raumformaten, sowie die Möglichkeit, die Überreste der Brauerei als Kunstwerk in sich von Innen zu bestaunen.

Betreuer/in