Projekt

Jan-Henryk Richter-Listewnik Forschungsprojekt

Startpunkt.Gründen - Gemeinschaft stärken, Gründungen fördern, nachhaltig wirken

  • Sechs Personen stehen lässig im Freien vor einem alten Mauergebäude und einem Auto, lächelnd für ein Gruppenfoto. Vier Männer und zwei Frauen, alle in moderner Alltagskleidung. © Jan-Henryk Richter-Listewnik

Titel: Startpunkt.Gründen - Gemeinschaft stärken, Gründungen fördern, nachhaltig wirken

Beschreibung: Gemeinschaft stärken - Gründung strukturell verankern

Mit dem Projekt „Startpunkt.Gründen“ baut die Hochschule Anhalt ihre Gründungsförderung konsequent zu einem integrierten, professionellen Gesamtsystem aus. Ziel ist es, unternehmerisches Denken dauerhaft in Lehre, Forschung und Hochschulkultur zu verankern und Gründung als realistische, attraktive Karriereoption sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Unterstützungsmodell, das Sensibilisierung, Ideenschöpfung, Qualifizierung, Beratung und Netzwerkzugänge systematisch miteinander verbindet. Dadurch werden typische Brüche im Gründungsprozess – etwa zwischen Forschung und wirtschaftlicher Anwendung oder zwischen Idee und Umsetzung – gezielt geschlossen.

Gründungen fördern – Von der Idee zum marktfähigen Unternehmen
„Startpunkt.Gründen“ begleitet Gründungsinteressierte entlang der gesamten Entwicklungskette, – von der ersten Idee bis zur möglichen Skalierung.

Zentrale Elemente sind:

  • Frühzeitige Sensibilisierung durch curriculare Angebote, Community-Formate und Wettbewerbe.
  • Formate zur Ideenentwicklung und Innovationsmethodik wie Design-Thinking-Workshops, Challenges und Hackathons
  • strukturierte Qualifizierungsprogramme für unterschiedliche Entwicklungsphasen
  • ein zweistufiges Accelerator-Modell zur gezielten Vorbereitung auf Förderprogramme und Unternehmensgründungen
  • hochschuleigenes Gründungsstipendium zur Mikrofinanzierung von Gründungsteams in der Frühphase
  • Pitch- und Netzwerkformate zur Einbindung von Investor:innen, Förderinstitutionen und regionalen Partnern

Ein besonderer Fokus liegt auf technologie- und forschungsbasierten Ausgründungen. Durch Forschungsscouting, Transferanalysen und die enge Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen werden wissenschaftliche Ergebnisse frühzeitig identifiziert und in marktfähige Geschäftsmodelle überführt.

Nachhaltig wirken – Strukturen, Netzwerke und Qualität stärken

Neben der direkten Unterstützung von Gründungsteams stärkt das Projekt die strukturellen Grundlagen der Gründungsförderung an der Hochschule Anhalt und baut regionale sowie hochschulübergreifende Kooperationen gezielt aus.

Digitale Werkzeuge – darunter ein entwickeltes Tool mit perspektivisch KI-gestützten Funktionen – unterstützen die Teams zusätzlich bei Validierung, Geschäftsmodellentwicklung und Experimentdesign. Dadurch werden Innovationsprozesse transparenter, datenbasierter und effizienter.

Förderzeitraum: 12.02.2026 - 31.07.2028

Fördermittelgeber: EU & Land (Sachsen-Anhalt)

Förderprogramm: ego.-KONZEPT (Sachsen-Anhalt)

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Betreuer/in

Mittelgeber, Förderer

Europäische Union & Land (Sachsen-Anhalt)