Projekt

Prof. Dr. Matthias Pietsch Kooperationsprojekt

Vorhaben: Pilothafte Detektion von Wald-Lebensraumtypen mittels Fernerkundungsdaten sowie methodische Untersuchungen zur Beurteilung der Naturnähe im Nationalpark Harz

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Im Nationalpark Harz insbesondere im Bereich des Brockenmassivs fanden in den vergangenen Jahren in Folge von Störungen erhebliche Zustandsveränderungen der Waldflächen statt. Ein hohes Totholzaufkommen prägt das aktuelle Waldbild. Totholzflächen stellen wertvolle Lebensräume dar, werden in der Bevölkerung allerdings oftmals sehr kritisch betrachtet. Mittlerweile ist auf diesen Flächen eine Vielfalt an Waldstrukturen entsprechend der standörtlichen Gegebenheiten entstanden. Dies lässt sich mit Hilfe unterschiedlicher Fernerkundungsdaten sehr gut dokumentieren. Aufgrund der Bruchgefahr und damit aus Gründen der Sicherheit können viele dieser Flächen derzeit nicht betreten werden. Dies erschwert die terrestrische Kartierung der aktuell vorhandenen Lebensraumtypen. Aus naturschutzfachlicher Sicht ist es notwendig, die aktuell vorhandenen Lebensraumtypen mit ihren Strukturen zu dokumentieren und als Grundlage für das Monitoring zu erfassen. Aus diesem Grund sollen unter Verwendung unterschiedlicher Fernerkundungsdaten sowie dem Einsatz von Drohnentechnik Suchräume zu erwartender Wald-Lebensraumtypen im sachsen-anhaltischen Teil des Nationalparks insbesondere im Bereich des Brockenmassivs ermittelt werden. Darüber hinaus soll für den Nationalpark eine angepasste Methode zur Bewertung der Naturnähe erarbeitet und auf das Gebiet angewendet werden.

Kooperationspartner

Nationalpark Harz

Betreuer/in
Porträtfoto von Prof. Dr. Matthias Pietsch

Mittelgeber, Förderer

Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt