Projekt
Wenn die Ressourcen enden - Entwicklung der postfossilen Stadt
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© Franz Klemm
Analyse- Lageplan -
© Franz Klemm
Masterplan -
© Franz Klemm
Entwicklung Parkhaus zum Rosenhof -
© Franz Klemm
Entwicklung Reaktivierung im Warenhaus -
© Franz Klemm
Entwicklung Säge & Nischel -
© Franz Klemm
Modell
Das rapide Wachstum von Stadt und Bevölkerung innerhalb des urbanen Raumes, im Zuge des 19. und 20. Jahrhunderts, ist großteilig dem wirtschaftlichen Aufschwung sowie den Prozessen der Industrialisierung zuzuschreiben. Diese bis dahin unvorstellbare wie auch unnatürliche Ausdehnung des Stadtraumes zeichnet sich tief bis in die Strukturen und Verfahrensweisen des modernen Städtebaus ab. Heute lebt, als Resultat dieser historischen Entwicklungsprozesse, über die Hälfte der globalen Bevölkerung in Städten, welche auf der Grundlage finiter, fossiler Ressourcen erbaut wurden und folglich in dieser Funktionsweise nicht ewig fortbestehen können. Hier gilt es künftig, die Probleme von Nachhaltigkeit und Ressourcenknappheit sowie die Entwicklung postfossiler Praktiken anzugehen.
Die Arbeit war aufgrund ihrer breiten Thematik schnell in den städtebaulichen Maßstab gerückt. Zu verstehen ist sie als ein Ideen- und Analysekatalog für den künftigen postfossilen Wandel von Stadtbausteinen. Fossil geprägte Architekturen und Infrastrukturen wie Straßen, Parkhäuser, Kaufhallen, versiegelte Flächen, etc. werden zunehmend obsolet fallen und Bedürfnisse nach Umnutzung eröffnen. Die Sammlung dargestellter Eingriffe präsentiert eine kleine Auswahl möglicher Angriffspunkte zugunsten einer Entwicklung innerhalb der Versuchsstadt Chemnitz in Richtung postfossiler Urbanität.