Projekt

Cornelia Böttner - Architektur Semesterarbeit

Werk&Wohnen

  • Großer Innenraum mit Backsteinwänden und offenen Bögen, in dessen Mitte ein großer Baum mit ausladenden Ästen und grünem Blätterdach steht. Tageslicht fällt durch große Dachöffnungen und beleuchtet den Raum. Ein schwarzer Metallstuhl steht links im Vordergrund. © Max Rungius
    Innenraumperspektive
  • Zwei perspektivische Skizzen zeigen einen einfachen, kubischen Baukörper mit zentralem Innenhof und Treppenaufgang. Daneben ein Foto eines verwinkelten, verfallenen Innenhofs zwischen alten Backsteingebäuden mit unebenen Pflastersteinen und spärlicher Vegetation. © Max Rungius
    Bestand nach und vor dem Brand
  • Architektonische Isometrie eines Gebäudekomplexes mit mehreren Gebäudeteilen, darunter ein zentrales Hauptgebäude mit Flachdach und angrenzenden Flügeln. Im Vordergrund Grünflächen mit Bäumen und Wegen. Unten Legende mit nummerierten Bereichen wie Landschaftsgestaltung, Eingangsbereiche und Wohnflügel. © Max Rungius
    Isometrie
  • Grundriss eines Gebäudes mit markierten Räumen für verschiedene Funktionen wie Küche, Gastronomie, Büros, Technikräume und Werkstätten. Die Räume sind nummeriert und mit Beschriftungen wie Küche Gastronomie, Büro und Umkleide, Bistro Gastronomie sowie Werkstattforum versehen. © Max Rungius
    Grundriss Erdgeschoss - Begegnungszentrum
  • Drei moderne Wohngebäude mit mehreren Stockwerken und großen Glasflächen, die Wohnräume mit Blick ins Freie zeigen. Im Vordergrund ein tieferes, halb unterirdisches Gebäude mit Terrassenbereichen. Im Hintergrund zwei schlichte, weiße Häuser mit klaren Linien und Balkonen. © Max Rungius
    Perspektivschnitt- Begegnungszentrum
  • Architektonische Skizze eines mehrstöckigen Gebäudes mit markierten Fenstern und Türen in den oberen Stockwerken sowie einem Eingangsbereich im Erdgeschoss. Rechts daneben zwei Perspektivdarstellungen mit Treppenaufgängen und Geländern in roter Linie. © Max Rungius
    Konstruktion
  • Drei moderne Architekturansichten mit Backstein- und Glasfassaden. Links ein überdachter Innenhof mit Baum und Sitzgelegenheit, Mitte ein gläserner Eingangsbereich mit dem Schriftzug Saal, rechts ein offener Platz mit Menschen und historischer Backsteinwand. © Max Rungius
    Innen- und Außenraum

Das Projekt „WERK & WOHNEN – Leben, Arbeiten, Begegnen“ untersucht die Revitalisierung der ehemaligen Malzfabrik Wrede in Köthen. Das großmaßstäbliche, denkmalgeschützte Industrieensemble liegt zwischen Bahnhof und Innenstadt und ist heute von Leerstand, Brandschäden und fortschreitendem Verfall geprägt.

Der Entwurf versteht den Bestand nicht als Hindernis, sondern als räumliche und materielle Ressource. Historische Ziegelstrukturen, erhaltene Gebäudeteile und die besondere Atmosphäre des Areals werden zum Ausgangspunkt eines neuen, gemischt genutzten Quartiers. Vorgesehen sind Räume für Wohnen, Arbeiten, Produktion, Kultur und gemeinschaftliche Nutzungen sowie neue öffentliche Freiräume.

Ein zentrales Entwurfsthema ist das Weiterbauen im Bestand. Neue Holzkonstruktionen ergänzen geschädigte Gebäudebereiche, während begrünte Höfe, Atrien und Dachgärten Natur und Architektur miteinander verbinden. So entsteht ein offener Stadtbaustein, der die industrielle Geschichte der Malzfabrik bewahrt und zugleich neue Perspektiven für die zukünftige Entwicklung Köthens eröffnet.

Betreuer/in