Projekt
Werk&Wohnen
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© Max Rungius
Innenraumperspektive -
© Max Rungius
Bestand nach und vor dem Brand -
© Max Rungius
Isometrie -
© Max Rungius
Grundriss Erdgeschoss - Begegnungszentrum -
© Max Rungius
Perspektivschnitt- Begegnungszentrum -
© Max Rungius
Konstruktion -
© Max Rungius
Innen- und Außenraum
Das Projekt „WERK & WOHNEN – Leben, Arbeiten, Begegnen“ untersucht die Revitalisierung der ehemaligen Malzfabrik Wrede in Köthen. Das großmaßstäbliche, denkmalgeschützte Industrieensemble liegt zwischen Bahnhof und Innenstadt und ist heute von Leerstand, Brandschäden und fortschreitendem Verfall geprägt.
Der Entwurf versteht den Bestand nicht als Hindernis, sondern als räumliche und materielle Ressource. Historische Ziegelstrukturen, erhaltene Gebäudeteile und die besondere Atmosphäre des Areals werden zum Ausgangspunkt eines neuen, gemischt genutzten Quartiers. Vorgesehen sind Räume für Wohnen, Arbeiten, Produktion, Kultur und gemeinschaftliche Nutzungen sowie neue öffentliche Freiräume.
Ein zentrales Entwurfsthema ist das Weiterbauen im Bestand. Neue Holzkonstruktionen ergänzen geschädigte Gebäudebereiche, während begrünte Höfe, Atrien und Dachgärten Natur und Architektur miteinander verbinden. So entsteht ein offener Stadtbaustein, der die industrielle Geschichte der Malzfabrik bewahrt und zugleich neue Perspektiven für die zukünftige Entwicklung Köthens eröffnet.