Betreuer/in
© FB EMW, Schulz/Kral
Ausgehend von seinem ersten Spinnen-Projekt, einer koppelgetriebebasierten Robospinne entwickelte Christopher Kral in der Forschungsgruppe DESSK eine zweite Spinne - dieses Mal unter Nutzung von Servomotoren und mit dem Ziel der unabhängigen Bewegung jedes der acht Beine. Damit kann die Spinne nicht nur laufen, sondern sich auch erheben und hinsetzen, womit sie z.B. als Ernte- oder Hilfsroboter eingesetzt werden kann.
Die Grenzen der koppelbasierten Robospinne lagen in deren Beweglichkeit und Geländetauglichkeit: Stufen, steilere Ebenen oder Unebenheiten auf der Laufstrecke waren teilweise limitierende Hindernisse. So reifte der Wunsch nach einer Weiterentwicklung der Robospinne.
Um das Optimum aus seiner zweiten Spinne herauszuholen, nutzte Christopher Kral die im Studium bereits mehrfach praktisch angewandte Technologie des durchgängigen Einsatzes der CAx-Kette bei der virtuellen Produktentwicklung. Basierend auf einer ersten physischen Skizze entstand ein virtuelles Modell. Dieses macht es bereits vor Fertigung der eigentlichen Spinne möglich, sie virtuell zum Leben zu erwecken und ihre Möglichkeiten auszutesten. Auch im späteren Betrieb arbeitete Christopher Kral mit echtzeitfähigen, virtuellen Modellen seiner Spinne, um deren sicheren Betrieb zu gewährleisten.
Hast du Interesse dir beide Spinnen einmal real anzuschauen? Tritt in Kontakt mit Christopher Kral und erfahre, wie du dein eigenes Projekt im Studium des Maschinenbaus an der Hochschule Anhalt umsetzen kannst!