30 Jahre Hochschule Anhalt

Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft

Mit der Wiedervereinigung und der Gründung der neuen Bundesländer gehörte die Umgestaltung der Hochschullandschaft zu einer der wichtigsten Aufgaben für die Landesregierungen im Osten Deutschlands, und damit auch für Sachsen-Anhalt.

Sachsen-Anhalts Industrie benötigte dringend innovative Impulse für eine neue Ausrichtung der regionalen Wirtschaft. Ziel war es, forschungsstarke Vorgänger-Institutionen in Fachhochschulen umzuwandeln, um dadurch der Forschung einen größeren Stellenwert zu geben. Neueste Entwicklungen, Ideen und Ergebnisse sollten direkt in die Wirtschaft transferiert werden, damit sich mittelfristig neue Wirtschaftsstrukturen für Mitteldeutschland entwickeln und neue attraktive Arbeitsplätze geschaffen werden.

So kam der Gründung der Fachhochschule Anhalt mit ihren Standorten in Bernburg, Dessau und Köthen im Jahr 1991 eine besondere Bedeutung zu: Mit dem Kernauftrag anwendungsorientiert und wirtschaftsnah zu agieren, sollte es ihre Aufgabe sein, die Rolle als Motor für die Wirtschaft der Region Anhalt zu übernehmen – und das, ausgerichtet auf die regionale Wirtschaftsstruktur.

Nach wie vor unterstützen die Landesregierung und der Bund die Hochschule Anhalt bei der Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. Ein aktuelles Beispiel ist die Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“. Das Prinzip der Exzellenz-Unis funktioniert auch für Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Der Gedanke dahinter: gezielt ausgewählte Hochschulen vor Ort zu stärken, um Innovationen auf den Weg zu bringen.

Die Gründung der Fachhochschule Anhalt

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Bauhaus-Flair inspiriert bis heute

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Aus Fachhochschule wird Hochschule Anhalt

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