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15. Köthener Spielecamp: Von der ersten Idee zum eigenen Computerspiel

  • Ein helles Seminarzimmer mit sechs Personen. Vier sitzen an Tischen mit je einem Laptop und Monitor, arbeiten oder diskutieren. Zwei stehen und halten Präsentationen oder geben Anweisungen. Im Raum gibt es große Fenster mit Tageslicht und eine entspannte, kooperative Arbeitsatmosphäre. ©
  • Eine erwachsene Person hilft einem Kind im Rollstuhl beim Bedienen eines Laptops, der auf einem Tisch liegt. Im Hintergrund ist ein großer Bildschirm mit einem Spiel zu sehen. ©
  • Zwei Personen sitzen in einem hellen Computerraum an Tischen mit Laptops und externen Tastaturen. Sie arbeiten konzentriert, einer stützt den Kopf auf die Hand, während im Hintergrund weitere Arbeitsplätze mit Monitoren und Notizblöcken zu sehen sind. ©

Wie entsteht ein Computerspiel und welche Fähigkeiten sind dafür erforderlich? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Jungen im Alter von 12 bis 16 Jahren aus Köthen, Dessau und Bitterfeld während der Herbstferien vom 19. bis 22. Oktober 2026 beim 15. Köthener Spielecamp.

Geleitet wurde der Ferienkurs von Prof. Dr. Stefan Schlechtweg, Professor für Computergrafik am Fachbereich Informatik und Sprachen der Hochschule Anhalt. Für die jungen Entwickler hatte er zahlreiche Aufgaben und spannende Herausforderungen vorbereitet. Im Mittelpunkt des Camps stand die Gestaltung und Entwicklung eines eigenen Computerspiels.

Im Laufe des Ferienkurses lernten die Teilnehmer den Umgang mit einer 3D-Modelliersoftware und nutzten diese, um eigene Elemente für ihre Spielwelt zu gestalten. Anschließend wurde die virtuelle Welt mithilfe einer Game Engine aufgebaut und zum Leben erweckt. Dabei erhielten die Jungen einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsschritte der Spieleentwicklung. Neben dem Erstellen von 3D-Modellen, dem Gestalten einzelner Spiellevel und dem Programmieren von Spielfunktionen waren auch Kreativität und Ideenreichtum gefragt.

Am Ende des Spielecamps konnten alle Teilnehmer ihr eigenes, individuell gestaltetes und spielbares Racing-Game mit nach Hause nehmen. Ein besonderes Merkmal der Spiele war die selbst modellierte Rennstrecke. Die Freude und der berechtigte Stolz darüber, ein eigenes Computerspiel entworfen und umgesetzt zu haben, waren deutlich zu erkennen. 

Ein herzlicher Dank gilt allen engagierten und interessierten Teilnehmern, die das 15. Köthener Spielecamp mit Leben gefüllt haben. Wir hoffen, dass alle viel Spaß hatten und vielleicht sogar ein neues Hobby für sich entdeckt haben.

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Redaktion

Carolin Ehrig