Im Rahmen eines Projekts zur Klimaanpassung präsentierten Studierende des Studiengangs Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der Hochschule Anhalt ihre Arbeit in der Alten Schmiede in Wahrenholz. Initiiert wurde das Projekt auf Anfrage von Bürgermeister Herbert Pieper, der die Studentin Linnea Herz mit der Aufgabe betraute, eine Untersuchung zur Klimaanpassung in der Gemeinde durchzuführen. Was ursprünglich nur die Windmühlenstraße betraf, wurde schließlich auf insgesamt 22 Straßen und Plätze in der Gemeinde ausgeweitet, wobei fünf weitere Kommilitoninnen von Linnea Herz hinzukamen.
Im Laufe des Projekts führten die Studierenden umfangreiche Recherchen, Materialbeschaffungen und Fernanalysen durch. Sie begannen mit einer umfassenden Analyse der örtlichen Gegebenheiten, einschließlich der Entwässerungssituation und der Flächennutzung, und besuchten anschließend die betroffenen Straßen für Ortsbegehungen und Bewertungen. Die Ergebnisse wurden in Form von Steckbriefen für jede untersuchte Straße und Platz aufbereitet.
Ein zentrales Thema der Arbeit war die Verbesserung der Entwässerungssysteme, insbesondere nach Starkregenereignissen. Die Studierenden erarbeiteten Konzepte zur Begrünung von Flächen, zur Schaffung von Baum- und Staudeninseln sowie zur Entsiegelung von Flächen, um das lokale Klima zu verbessern und die Artenvielfalt zu fördern. Die vorgestellten Maßnahmen wurden in einer anschließenden Diskussion mit den anwesenden Fachleuten und Gemeindevertretern erörtert.
Bürgermeister Pieper und weitere Vertreter der Gemeinde zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden und bezeichneten die Vorschläge als wertvolle Grundlage für mögliche zukünftige Maßnahmen. Auch wenn die Arbeiten den Rahmen einer studentischen Projektarbeit hatten und keine präzisen Bodenanalysen oder Flächenvermessungen beinhalteten, lieferte das Projekt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung von Klimaanpassungsstrategien in Wahrenholz.