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Blühende Wiesen statt brachliegende Gärten - Der Anfang ist gemacht!

Der Anfang ist gemacht! Die Hochschule Anhalt unterstützt den Kleingartenverein „Gute Hoffnung“ e.V. in Zörbig bei der Anlage artenreicher Blumenwiesen mit Wildpflanzen. Aus verlassenen Gärten werden optisch und naturschutzfachlich wertvolle Gärten mit artenreichen Wildpflanzenwiesen entwickelt. Herr Beyer – Vorsitzender des Kleingartenvereins erklärte: Bedingt durch das hohe Alter vieler Vereinsmitglieder werden zahlreiche Gärten nicht mehr bewirtschaftet und fallen brach. Um der Öffentlichkeit und den Vereinsmitgliedern dennoch ein optisch ansprechendes Bild der Kleingartenanlage präsentieren zu können, welches nicht sehr arbeitsaufwendig ist und gleichzeitig der Förderung der Biodiversität dient, sollen Wildblumenwiesen angelegt werden.

Bei der Planung sowie der fachlichen und praktischen Umsetzung wird der Verein durch Hochschulprojekte unterstützt. Sowohl das „Spenderflächenkataster-Projekt“ als auch ein Blühstreifenprojekt, welche sich mit der Anlage und Pflege artenreicher, naturnaher Wildpflanzenbestände beschäftigen, unterstützen und begleiten das beispielhafte Vorhaben. Jeder kann an biodiversitätsfördernden Maßnahmen mitwirken und wertvolle Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt fördern. So wurde eine Standortangepasste Wildpflanzenmischung durch die Hochschule zusammengestellt und durch den Verein im Herbst 2018 die ersten zwei Gärten mit einem feinen Saatbett vorbereitet. Nachdem die Trockenheit im Jahr 2018 für einige Verzögerung sorgte, konnten Anfang November die erste Einsaat mit einer regionalen Wildblumenmischung erfolgen. Auf einer Gesamtfläche von ca. 500 m2 werden bereits im nächsten Jahr die ersten Blüten zu betrachten sein. Eine Vergrößerung der „wilden“ Blumen-Wiesen und Insektenparadiese im Kleingartenverein um weitere 1.000 m2 ist im kommenden Jahr 2019 geplant. Für den Kauf des Saatgutes wurde der Kleingartenverein bereits durch ansässige Firmen unterstützt, die das Vorhaben gerne fördern.