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Erfolgreiches Crowdfunding: MOK-Studentinnen ermöglichen 1.600 neue Bäume

  • Gruppe von etwa 15 Personen, darunter Studierende und Betreuer, posiert lächelnd vor einem roten Reisebus der **Hochschule Anhalt – University of Applied Sciences**. Der Bus steht auf einem Feldweg vor einem Wald. © Hochschule Anhalt

Crowdfunding-Projekte sind nun schon seit vielen Jahren Teil der Lehre im Master Online-Kommunikation. In diesem Wintersemester haben drei Studentinnen Spenden in vierstelliger Höhe zur Erhöhung der Biodiversität unserer Wälder gesammelt. Mit den Mitteln wurden rund 1.600 Bäume finanziert, die auf einer Waldfläche von rund 0,7 Hektar künftig zu einem widerstandsfähigen Mischwald heranwachsen sollen.

Von Oktober bis Januar haben die Studentinnen im Kooperation der Artenglück Naturschutz gGmbH eine Crowdfunding-Kampagne konzipiert und umgesetzt. Über die Spendenplattform betterplace.com, per E-Mail, Social-Media und persönlicher Ansprache gewannen sie Privatpersonen und Unternehmen aus der Region als Unterstützer.

Strategie, Kommunikation und Community-Aufbau lagen dabei in ihrer Verantwortung. Durch Projekte wie diese sammeln die Studierenden im Master Online-Kommunikation Erfahrungen mit realen Auftraggebern und lernen Online-Kommunikation zielgerichtet mit Wirkung für gesellschaftliche Herausforderungen einzusetzen.

Den Erfolg konnten sie selbst ernten: Denn am 27. Februar gipfelte das Projekt in einer gemeinschaftlichen Aufforstungsaktion. Auf dem Waldstück bei Bad Schmiedeberg pflanzten sie zusammen mit den Projektpartnerinnen von Artenglück Naturschutz, freiwilligen Helferinnen und Helfern aus dem Kollegium der Hochschule sowie Mitarbeitenden der Eigenherd GmbH und dem zuständigen Revierförster rund ein Drittel der finanzierten Bäume. Der Rest der Aufforstung wird nach forstlicher Planung fortgeführt.

Ergänzt wurde die Pflanzaktion durch einen Workshop zu den Auswirkungen von Biodiversitätsverlust und seiner engen Verbindung zum unternehmerischen Handeln. Dabei ging es unter anderem darum, wie Unternehmen betroffen sind, aber auch aktiv zur Verbesserung beitragen können. Mit Impulsen von Artenglück Naturschutz und interaktiven Übungen entstand ein lebendiger Austausch unter den Teilnehmenden.

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