Aktuelles

Köthener Informatikpreis vergeben

  • ©
    Professorin Anika Groß mit den Preisträgern Tristan Roesch und Serhii Hamotskyi
  • ©
    Professorin Groß bei der Laudatio auf die PreisträgerInnen

Die Vergabe des Köthener Informatikpreises ist zu einer festen Tradition auf der feierlichen Immatrikulation geworden. In diesem Jahr gab es zudem eine Besonderheit: Die Jury hat die Auszeichnung von fünf Preisträgerinnen und Preisträgern beschlossen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Preise für die beste Masterarbeit, die beste Bachelorarbeit sowie drei herausragende Abschlussarbeiten verliehen.

„Wir hatten selten so viele herausragende Abschlussarbeiten. Wir wollten und konnten diejenigen ehren, die ein besonders großes Engagement und eine besondere Qualität im wissenschaftlichen Arbeiten gezeigt haben sowie durch besonderen, praktischen Nutzen ihrer Forschungsergebnisse bestechen“, so Dekan Professor Alexander Carôt.

Der Köthener Informatikpreis bietet eine Plattform, um besondere akademische Leistungen zu ehren und motiviert auch zukünftige Studierende zu Höchstleistungen. 

 

Preis für die beste Masterarbeit

Der Preis für die beste Masterarbeit wurde dieses Jahr an Kseniia Krylova für ihre Arbeit mit dem Titel „Entwicklung einer interaktiven Lernumgebung in Virtual Reality für die Biotechnologie“ verliehen. Die Jury lobte insbesondere die innovative Herangehensweise an die komplexe Problemstellung sowie den praktischen Nutzen für die Didaktik des interdisziplinären Ansatzes - sie verbindet drei Wissensdisziplinen Informatik, Biotechnologie und Didaktik gekonnt miteinander. Kseniia Krylova hat mit ihrer Arbeit Maßstäbe gesetzt und den Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis eindrucksvoll gemeistert.

 

Preis für die beste Bachelorarbeit

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Preis für die beste Bachelorarbeit an Tristan Roesch vergeben. Seine Arbeit beschäftigt sich mit zukunftsweisenden Konzepten für Softwareentwicklung, die sowohl KI-gestützt sind als auch durch ihre Effizienz als Workflow in Form von Low-Code-Programmierung besticht.

Die Ergebnisse seiner Arbeit haben einen enorm hohen Mehrwert für seinen Praxispartner, indem sie Effizienz und Qualität der Softwareentwicklung verbessern.

 

Auszeichnung für drei herausragende Abschlussarbeiten

Zusätzlich wurden drei Studierende für ihre herausragenden Abschlussarbeiten geehrt: Niklas Tscheuschner und Serhii Hamotskyi für ihr Masterarbeiten sowie Dustin Henke für seine Bachelorarbeit. Ihre Arbeiten verdeutlichen die hohe Qualität und Vielfalt der Forschung, die am Fachbereich Informatik betrieben wird – von Anwendungen in der Medizintechnik über Evaluation von Sprachmodellen bis hin zur Entwicklung von Audio-Effekt-Plugins.
Die ausgezeichneten Studienprojekte nehmen aktuelle Herausforderungen ins Visier und bieten innovative Lösungsansätze.

"Unsere Studierenden sind wirklich Vorreiter, die durch ihren Forschergeist und ihre Kreativität in der praktischen Anwendung ihres Studiums die Zukunft mitgestalten. Wir sind stolz darauf, solche Talente an unserer Hochschule fördern zu können", so der Dekan Carôt. Der Köthener Informatikpreis ist mit je 500 Euro für die besten Abschlussarbeiten bzw. 250 Euro für herausragende Arbeiten dotiert. Der Fachbereich Informatik gratuliert den fünf Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und wünscht ihnen auf ihren individuellen Wegen viel Erfolg.

Kontakt

Susanne Häfner