Im Laufe seines Lebens durchläuft jeder Mensch unterschiedliche Ich-Entwicklungsstufen bzw. psychologische Reifegrade. Auf jeder dieser qualitativ unterscheidbaren Stufen verändert sich die Art und Weise, wie ein Mensch äußere und innere Erfahrungen unbewusst und bewusst erlebt, strukturiert und auf sie reagiert. Das heißt, es kommt zu einer Weiterentwicklung des Ichs/Selbst, das auf jeder Stufe eine andere psychische Organisation erfährt, eine neue Denk- und Handlungslogik aufweist. Diese Weiterentwicklung ermöglicht auch einen immer differenzierten Umgang mit Spannungen (z.B. Konflikten).
Dass diese sogenannte Ich-Entwicklung, die auf den Theorien von Harvard-Prof. Robert Kegan sowie Prof. Jane Loevinger beruht, strukturiert durch Coaching gefördert werden kann, hat Prof. Dr. Björn Peters im Rahmen eines Forschungssemesters an der Hochschule Anhalt empirisch erforscht:
Die Forschungsergebnisse wurden am 13. September von Prof. Peters auf Einladung der Universität Witten-Herdecke auf dem 1. Kongress zur Systemischen Aufstellungsarbeit in Wissenschaft, Familien und Unternehmen im Rahmen einer Keynote zum Thema "Umgang mit Spannungen im Kontext der Ich-Entwicklung" vorgestellt.