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Technik trifft Kreativität: Zukunftstag 2026 an der Hochschule Anhalt begeistert Schülerinnen und Schüler

  • Drei Personen sitzen in einem Tonstudio mit Kopfhörern vor Mikrofonen und lächeln. Eine Person hält eine Filmklappe und ein Handy mit laufender Kamera. Im Hintergrund steht eine Person mit blauer Jacke und eine weitere Person mit roter Jacke. © Hochschule Anhalt / Caterina Wilhelm
  • Eine junge Frau mit Kopfhörern sitzt im Vordergrund und hört anscheinend eine Erklärung, während ein Mann mit ausgestrecktem Arm etwas erklärt. Im Hintergrund stehen weitere Personen aufmerksam zu. Die Szene spielt in einem Labor oder Klassenzimmer mit Schülern und Lehrpersonal. © sascha perten
  • Eine Person in weißem Laborkittel beobachtet konzentriert ein kleines, gelb-weißes Würfelobjekt, das sich in einer transparenten Vorrichtung befindet, vermutlich ein 3D-Drucker oder ähnliche Maschine. © sascha perten
  • Zwei Personen in weißem Laborkittel und Schutzhandschuhen arbeiten in einem Labor. Eine hält eine Probe mit einer Pinzette, während im Hintergrund verschiedene Materialien und Geräte wie Reagenzgläser und Behälter mit Flüssigkeiten zu sehen sind. © sascha perten
  • Eine Person baut am Schreibtisch ein kleines Elektronikprojekt mit Kabeln, Sensoren und einer Platine auf, während im Hintergrund ein Bildschirm mit einer Programmieroberfläche zu sehen ist. © sascha perten
  • Drei Schülerinnen und ein Mann mit Namensschild stehen in einem Raum mit Regalen voller Ordner und Bücher. Die Schülerinnen schauen aufmerksam zu, während der Mann etwas in der Hand hält und erklärt. © sascha perten

Am 23. April 2026 öffnete die Hochschule Anhalt erneut ihre Türen für den bundesweiten Girls'Day und Boys'Day und begrüßte 105 neugierige Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto „Mein Zukunftstag“ entdeckten die Teilnehmenden an den Campusstandorten Dessau, Köthen und Bernburg Berufe und Studienfelder, die traditionelle Rollenbilder herausfordern.

Der Girls'Day richtete sich insbesondere an Schülerinnen, die mehr über technische, naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Berufe erfahren wollten. Am Campus Bernburg erforschten die Mädchen unter anderem die Stabilität von Eiern und erhielten tiefere Einblicke in die Biologie und Physik. Parallel dazu bot der Workshop „Geheimnisse der Landwirtschaft“ die Gelegenheit, chemische Analysen durchzuführen und die Rolle der Chemie in der modernen Landwirtschaft zu entdecken.

Am Campus Köthen hatten die Mädchen die Chance, in Bereichen wie Medizintechnik, Informatik, Verfahrenstechnik und nachhaltiger Energieversorgung Erfahrungen zu sammeln. Sie sammelten erste Erfahrungen beim Programmieren eines Micro:Bit, erforschten die Möglichkeiten von Wasserstoff als Energieträger und fertigten ein technisches Bauteil mittels CAD-Software und 3D-Druck an. Das Experiment „Popcorn aus dem Drehrohr“ veranschaulichte anschaulich, wie thermische Prozesse in technischen Anlagen ablaufen. Gleichwohl stand nicht nur der Spaß an der Wissenschaft im Vordergrund, sondern auch das Kennenlernen moderner Technologien und potenzieller Berufswege.

Nicht minder spannend war der Boys'Day, der Jungen ermutigte, Berufsfelder kennenzulernen, die oft weniger mit männlichen Rollen assoziiert werden. In der „Smoothie-Werkstatt“ am Campus Bernburg lernten sie, wie sich Zutaten und Verarbeitung auf die Qualität von Lebensmitteln auswirken, während sie eigene Smoothies kreierten. Der Kurs „Brot aus Dinkel und Honig von eigenen Bienen“ verband handwerkliches Geschick mit ökologischen Aspekten und gab Einblicke in die Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften.

Am Campus Köthen öffnete das Biotechnologie-Labor seine Türen mit dem Angebot „Entdecke die Welt der Mikroben“, wo die Jungen moderne Techniken zur Bakterienidentifikation durch Massenspektrometrie erlernten. Ein weiteres kreatives Highlight war der „Pilz-Myzel-Workshop“, in dem nachhaltige Materialien aus lebenden Organismen hergestellt wurden.

Der Campus Dessau faszinierte mit einer kreativen Entdeckungsreise in die Welt der Medien und des Drucks. Jungen konnten ihre künstlerischen Fähigkeiten in der audiovisuellen Produktion und im kreativen Druckprozess erweitern. Ergänzend bot die Bibliotheks-Tour an allen drei Standorten die Möglichkeit, mehr über wissenschaftliche Recherche zu erfahren und sich über die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste zu informieren.

Alle Veranstaltungen wurden von engagierten Dozierenden, Mitarbeitenden und Studierenden begleitet, die als Ansprechpartner für Fragen zu Studium und Berufsorientierung zur Verfügung standen. Dieser direkte Austausch ermöglichte den Teilnehmenden wertvolle Einblicke und machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Insgesamt war der Zukunftstag an der Hochschule Anhalt ein voller Erfolg und hat sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen das Interesse an neuen Perspektiven geweckt. Die Hochschule freut sich darauf, auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche neugierige Schülerinnen und Schüler zu begrüßen und ihnen die Vielfalt der Studien- und Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten, die diesen inspirierenden Tag möglich gemacht haben.

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Redaktion

Carolin Ehrig