Das Weiterbildungszentrum hat im Rahmen ihres Hochschulinformationstages (HIT) in Köthen erneut eine Unternehmensmeile ausgerichtet. Zehn regionale und überregionale Unternehmen nutzten die Veranstaltung, um sich Studieninteressierten vorzustellen und erste Kontakte zu knüpfen.
Mit dabei waren die CHOCOTECH GmbH, die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), Köthen Energie GmbH, Kranbau Köthen GmbH, Sandoz/Salutas Pharma GmbH, Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg GmbH, das Studentenwerk Halle, TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG, das Umweltbundesamt sowie die Wegehaupt Gruppe GmbH. Das breite Branchenspektrum - von Energie und Pharmazie über Ingenieurwesen bis hin zu öffentlichen Institutionen - spiegelte die Vielfalt möglicher Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen der Hochschule wider.
Neben klassischen Messeständen luden interaktive Mitmachaktionen, wie das Bemalen von Beuteln, Kicker, Popcorn und eine Eismaschine zum Verweilen ein. Die lockere Atmosphäre erleichterte den Einstieg in Gespräche zwischen Studieninteressierten und Unternehmensvertreterinnen und -vertretern.
Duales Studium als gefragtes Modell
Besonderes Interesse weckte das Thema duales Studium. Die Infosessions dazu waren durchgehend gut besucht, die Direktberatungen mit den anwesenden Unternehmen liefen rege.
Die Hochschule Anhalt bietet für zahlreiche Bachelorstudiengänge, insbesondere im MINT-Bereich, ein praxisintegrierendes duales Studium an. Das Modell verbindet akademische Ausbildung mit konkreter Berufspraxis: Studierende schließen zunächst einen Arbeitsvertrag mit einem Unternehmen ab, das anschließend mit der Hochschule die Durchführung der praxisorientierten Studienabschnitte vereinbart.
Das Studium besteht aus einem wissenschaftsbezogenen Teil - Vorlesungen, Übungen und Praktika in Laboren und Werkstätten an der Hochschule - sowie aus inhaltlich und zeitlich darauf abgestimmten Praxistransferphasen und -projekten in einem Unternehmen, die in fast allen Semestern vorgesehen sind.
Die Hochschule zeigt sich zuversichtlich, dass die Veranstaltung Früchte trägt: Möglicherweise können einige der Besucherinnen und Besucher bereits zum Wintersemester als neue Studierende begrüßt werden. Die Hochschule dankt allen beteiligten Ausstellern und freut sich auf eine Neuauflage im kommenden Jahr.