Herausragende Leistungen bedürfen einer entsprechenden Würdigung. In diesem Sinne vergibt der Fachbereich Informatik und Sprachen jährlich seinen Köthener Informatikpreis, um die besten Abschlussarbeiten des Jahres zu prämieren und die besondere Qualität der wissenschaftlichen Leistungen herauszustellen. Dabei wird nicht nur allein mit der Benennung und einer Urkunde gratuliert, der Preis ist auch mit Unterstützung des I@I, des Instituts für angewandte Informatik e.V., mit einem Preisgeld dotiert.
Die Übergabe des Preises erfolgte im Rahmen der feierlichen Immatrikulation.
In diesem Jahr konnte Alexandra Stelzer mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Analyse und Clusterin von Besucherdaten im Allgäu“ unter der Betreuung von Professorin Anika Groß die Jury für sich gewinnen und sich den Preis für die beste Masterarbeit sichern. Dicht gefolgt von Dominik Haberland, der sich den zweiten Platz für seine herausragende Masterarbeit zum Thema „Persönlichkeitstypen: Eine konfirmatorische Analyse durch Clusteringverfahren anhand von SOEP-Daten mit Blick auf den methodischen Vergleich“ unter der Betreuung von Professorin Korinna Bade sichern konnte. Beide Preisträger studierten im Masterstudiengang Data Science.
Die Arbeiten überzeugten durch eine herausragende wissenschaftliche Methodik, außergewöhnliche analytische Tiefe und eine umfassende Literaturrecherche, die weit über das übliche Masterniveau hinausgehen. Die Arbeiten wurden mit 500€ bzw. 250€ bedacht.
Bei den besten Bachelorarbeiten des Jahres zeigten zwei Arbeiten, dass unterschiedliche Themenfelder absolut gleichwertig sein können und keine Unterscheidung zwischen Platz 1 und 2 möglich sein muss. Beide dürfen sich den ersten Platz teilen. Leonie Friedrich konnte mit der Arbeit „Developing a workflow to optimize machine translation post-editing using the example of SMTG product documentation” im Studiengang Fachübersetzen – Software und Medien überzeugen (Betreuung Professorin Uta Seewald-Heeg). Aus dem Bachelorstudiengang Angewandte Informatik wurde die Arbeit mit dem Titel „Laufzeitanalyse und Optimierung von Datenbankabfragen zur Bestimmung von chemischen Summenformeln“ von Kevin Hollmeier prämiert (Professorin Anika Groß). Beide Arbeiten wurden dabei mit jeweils 375€ honoriert.
Der Fachbereich gratuliert herzlich und freut sich besonders über die Vorbildfunktion dieser herausragenden Arbeiten. Zudem gilt dem Institut für angewandte Informatik e.V. ein großer Dank bei der Unterstützung der Preisgelder.