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Zukunft der Energie: Wasserstoffprojekt an der Fliederwegschule

  • Ein Mann mit Brille und schwarzem Shirt erklärt zwei sitzenden Personen in einer Klassenraum die Elektrolyse und zeigt dabei auf ein kleines Gerät in seinen Händen. © H2HUB / Hochschule Anhalt

Der H2HUB in Sachsen-Anhalt der Hochschule Anhalt hat an der Fliederwegschule eine innovative Projektwoche durchgeführt, bei der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen die Möglichkeiten und Chancen von Wasserstoff als umweltfreundlichem Energieträger erkunden konnten. Während vier intensiver Tage erhielten die jungen Teilnehmer nicht nur eine umfassende Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen, sondern auch eine Vorstellung von möglichen Karrierewegen in einer sich rasch entwickelnden Energiebranche.

Einführung in die Welt des Wasserstoffs
Die Projektwoche begann mit einer grundlegenden Einführung in die Wasserstofftechnologie. Dr. Hartmut Lange, Projektleiter des H2HUB in Sachsen-Anhalt, präsentierte eine fesselnde Vorlesung über die historische Entwicklung der Wasserstofftechnologie, von den Visionen von Jules Verne bis hin zu den aktuellen Anwendungen und Möglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler lernten, wie Wasserstoff als wichtiger Bestandteil der Energiewende fungiert und welche Rolle er bei der Reduzierung von Treibhausgasen spielt.

Praktische Experimente und Entdeckungen
Im Anschluss an die Theorie konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in der Praxis anwenden. Ein Highlight war die Durchführung von Experimenten, bei denen sie selbst Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugten und lernten, wie erneuerbare Energien für die Produktion von Wasserstoff eingesetzt werden können. Ein weiteres spannendes Experiment war der Betrieb eines Modellfahrzeugs mit einer Brennstoffzelle, dass die Schülerinnen und Schüler über die Möglichkeiten von Wasserstoff in der Mobilität informierte.

Berufliche Perspektiven im Wasserstoffsektor
Am Ende jeder Projekttagung wurde den jungen Teilnehmern ein Blick in ihre mögliche Zukunft gewährt. Sie erhielten Informationen über potenzielle Karrierewege im Bereich der Wasserstofftechnologien und lernten, wie sie ihre Fähigkeiten und Interessen in diesem aufstrebenden Feld einsetzen können. Ob als Ingenieur, Techniker oder Mitarbeiter in einem Unternehmen, das sich mit nachhaltigen Technologien beschäftigt - die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten eine spannende Perspektive.

Fazit: Ein erfolgreiches Bildungsprojekt
Die Wasserstoffprojektwoche an der Fliederwegschule war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten ein tiefes Verständnis für die Bedeutung von Wasserstoff als umweltfreundlichen Energieträger und erhielten eine umfassende Einführung in die wissenschaftlichen Grundlagen. Darüber hinaus wurden sie ermutigt, über ihre zukünftigen Berufsaussichten in diesem innovativen Bereich nachzudenken.

Ein besonderer Dank gilt den Lehrerinnen und Lehrern der Fliederwegschule für ihre Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung sowie den engagierten Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen, deren Neugier und Enthusiasmus das Projekt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Wir freuen uns darauf, weitere solcher inspirierenden Projekte zu realisieren, die theoretisches Wissen mit praktischer Anwendung verbinden und damit einen wertvollen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung leisten.

Kontakt:
Interessierte Schulen oder Bildungseinrichtungen, die an ähnlichen Projekten interessiert sind, können sich gerne an das Team des H2HUB Sachsen-Anhalt wenden, um weitere Informationen zu erhalten und mögliche Kooperationen zu besprechen. Gemeinsam gestalten wir die Energiezukunft von morgen!

 

Kontakt

Dr. Hartmut Lange

Schülerschulungen

Die Integration von Wasserstoffprojekten in den Schulunterricht hat sich als erfolgreiche Methode erwiesen, um Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Alters- und Bildungsstufen für die Energiewende zu begeistern. Die Projekte variieren in Dauer und Tiefe, um den Schulen vielfältige Möglichkeiten der Einbindung in den Schulalltag zu bieten.

Weitere Infos: www.hs-anhalt.de/h2hub