Im Sommersemester 2024 bot der Fachbereich Design in Zusammenarbeit mit dem Dessau-Roßlauer Handballverein 06 e. V. Studierenden die Möglichkeit, ihr Wissen in angewandten interdisziplinären Designprozessen praxisnah zu vertiefen. Ein breites Themenspektrum rund um den Handballsport und den Spielbetrieb der zweiten Handballbundesliga ließ zwölf angehenden Designerinnen und Designern viel Raum für individuelle Ideen und Lösungen unter Berücksichtigung des Urheberrechts.
„Die Chance, so eng mit einem Praxispartner zusammenarbeiten zu können, war unbeschreiblich. Der gute Input wird uns für unsere weiteren Projekte unglaublich helfen“, erzählt Designstudentin Anna Waldbrunner und betont, dass der Verein ihr und ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen mit Offenheit begegnet ist.
Zur Auswahl standen den Studierenden zehn Projekte. Unter Leitung von Vanja Radić vom Dessau-Roßlauer HV 06 und Professor Mathias Jüsche vom Fachbereich Design bearbeiteten sie unterschiedliche Themenfelder, darunter einen Imagefilm, der die Entwicklung eines lokalen Handballspielers bis zum Bundesliga-Profi zeigt oder Kinderbücher, die speziell das junge Publikum ansprechen soll. Außerdem entwickelten die in Dessau Studierenden ein Raumkonzept für den Businessbereich des Vereins, das als Kommunikationszentrum für Sponsoren und Partner dienen wird.
Intensiv arbeiteten alle Parteien zusammen. „In wöchentlichen Seminaren trafen wir uns mit den Kolleginnen und Kollegen vom Handballverein, sodass beide Seiten den Projektverlauf aktiv mitgestalten konnten“, erzählt Anna. Unter den Beteiligten war auch Norman Gunkel, der Leiter Marketing & Kommunikation beim DRHV 06, der die Studierenden fachlich unterstützte und alle notwendigen Daten und Materialien zur Verfügung stellte.
„Die Vielfalt an Ergebnissen unterstreicht eindrucksvoll, wie unser einzigartiger Studiengang Integriertes Design durch die interdisziplinäre Aufgabenvielfalt optimal zur Geltung kommt. Ich freue mich sehr über diese Bestätigung unserer Konzeption und die daraus resultierenden Projektergebnisse.“ sagt Professor Mathias Jüsche.
Die Kooperation verdeutlicht ebenfalls den optimalen Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken, die im Rahmen eines Studiums entstehen. Bei der Kooperation mit dem DRHV 06 wurden von Beginn an die Rechte der Studierenden berücksichtigt und separate Vereinbarungen mit diesen abgeschlossen.