Fachbereich 3

Studiengänge

Einige spezielle Projekte

Einige weitere Projekte

  • Studienprojekt Virtueller Stadtrundgang

    Virtueller Stadtrundgang durch Dessau

    Realisierungszeit des Projektes
    01.11.2015 - 28.01.2016

    Ansprechpartner
    Prof. Dr. rer. nat. Lutz Bannehr
    Ole Krause
    Sophie Prokoph
    Elisabeth Diers

    Im Rahmen des Moduls Projektmanagement im Bachelorstudiengang Vermessung und Geoinformatik wurde ein selbstgewähltes Projekt durchgeführt - eine 360° Panoramatour durch das Dessauer Stadtgebiet. Das Projekt zielt darauf ab, die touristische Attraktivität Dessaus mit modernen Möglichkeiten zu steigern.

    - Link zum virtuellen Stadtrundgang

     
  • ALLNOW: Barrierefreier Tourismus

    Die Hochschule Anhalt engagiert sich als Projektpartner für barrierefreien Tourismus in Europa im Projekt ALL NOW. Zusammen mit Partnern aus Bulgarien und Italien hat das Team der HS Anhalt unter der Leitung von Prof. Jacoby bzw. Prof. Koppers einen kartenbasierten Internetdienst entwickelt, auf dessen Basis barrierefreier Tourismus planbar ist.

    - Weitere Informationen zum Projekt

  • DemoGI: Demographischer Wandel

    Geoinformatik-Methoden und –Werkzeuge zur Analyse, Anpassung und Bewältigung des demographischen Wandels

    Laufzeit:
    01.06.2009-31.12.2012

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.–Ing. Lothar Koppers
    Prof. Dr.–Ing. Holger Baumann
    Dr.-Ing. Markus Schaffert

    Fördermittelgeber:
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Beschreibung
    Der demographische Wandel stellt neue Anforderungen an kommunale Planungsstrategien. Insbesondere die Auswirkungen von Bevölkerungsrückgang auf die technische Infrastruktur schrumpfender Kommunen bilden eine häufig unterschätzte Herausforderung. Da eine Vielzahl planerischer Entscheidungen mit raumbezogenen Informationen und Prognosen verbunden sind, kann die Geoinformatik geeignete Verfahren und Methoden zur Bearbeitung demographischer Fragestellungen bereitstellen. 

    Projektziel ist die Entwicklung von Lösungsansätzen und Optimierung von Prozessen zur Bewältigung von mit dem demographischen Wandel verbundenen Fragestellungen. Der Einsatz von Geoinformationssystemen (GIS) unter Einbindung von Szenario-Technik wird dazu wichtige Hilfestellungen leisten.

  • FIPS: Informationssystem

    Führungsleit-, Informations-, Planungs-, Simulationssystem

    Laufzeit:
    Januar 2014 - Dezember 2016

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers
    M. Eng. Christoph Ulrich
    M. Sc. Christian Wolff

    Fördermittelgeber:
    Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

    Beschreibung
    Ziel des Projektes FIPS ist die Optimierung der strategischen Einsatzplanung von Service-Technikern. Dazu müssen zum einen die Standorte der Service-Techniker und zum anderen die Standorte der Kunden bekannt sein.
    Sind die angegebenen Informationen selektiert und einer geografischen Position zugewiesen worden, können diese auch in einer Karte visualisiert werden. Des Weiteren kann beispielsweise in Verbindung mit einem Straßennetzwerk untersucht werden, wie viele Kunden ein Service-Techniker von seinem Standort aus in 30, 60 oder 90 Minuten erreichen kann. Aus Standort und Anzahl der zu betreuenden Kundengeräte ist es möglich, den Arbeitsaufwand für das jeweilige Einsatzgebiet zu berechnen. Dadurch kann herausgefunden werden, ob alle Service-Techniker gleich ausgelastet sind.
    Zukünftig sollen noch unterschiedliche dynamische Szenarien durchgeführt werden, wie z.B. Ausfall oder Umzug eines Technikers, ein Kunde schließt bzw. die Geräteanzahl ändert sich oder es fallen spezielle Ereignisse an wie Softwareupdates.
    Im Ergebnis soll das Projekt die Machbarkeit der räumlichen Analysen auf Grundlage der Serviceberichte überprüfen.

  • GISEK: Regionale Energieflächenpolitik

    Wachstum, Widerstand, Wohlstand als Dimensionen Regionaler Energieflächenpolitik

    Laufzeit:
    April 2013 - März 2016

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers
    M. Eng. Tobias Kirschke
    M. Sc. Christian Wolff

    Fördermittelgeber:
    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

    Beschreibung
    Das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) und die Energiewende haben eine sehr dynamische Entwicklung in der Nutzung erneuerbarer Energien (EE) in Gang gesetzt, die in ländlichen Regionen mit einer erhöhten Nachfrage nach Flächen für Anlagenstandorte und Biomasseproduktion einhergeht. Die damit konfrontierten Kommunen sind in der Zwickmühle: Sie wollen die Flächen in Wert setzen und an der Wertschöpfung teilhaben, aber auch Wildwuchs, lokalen Widerstand und mögliche Spätfolgen der EE-Nutzung vermeiden. Mit der Verabschiedung der Neuauflage des EEG 2014 wurde das Marktprinzip intensiviert. Flächen stehen bezüglich ihres Energieertrags jetzt deutschlandweit in Konkurrenz zueinander. Die wichtigste Frage für Kommunen und regionale Akteure ist nun, ob die eigenen Flächen mit anderen Flächen bezüglich des Energieertrags konkurrieren könnten. Ein deutschlandweit einheitliches Rating, das diese Vergleichbarkeit leistet, existiert bislang nicht. Hinzu kommt, dass viele Kommunen mit einer derartigen Analyse in Eigenregie zumeist überfordert wären. Im Teilprojekt "GIS-gestützte Energieberatung für Kommunen (GISEK)" soll nun eine Möglichkeit erarbeitet werden, wie Kommunen an diesen strategisch wichtigen Informationen teilhaben können.

  • Indoor Lokalisierung

    Ortung in medizinischen Einrichtungen

    Laufzeit:
    Januar 2014 - Dezember 2016

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers
    M. Eng. Christoph Ulrich
    M. Sc. Christian Wolff

    Fördermittelgeber:
    Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

    Beschreibung
    Projektziel des Projekts ist die Reduzierung der Wartezeit, im Sinne einer fremdbestimmten Anwesenheitspflicht im Wartezimmer, eines Patienten im Vorfeld  der eigentlichen Behandlung.
    Um die Wartezeit im Wartezimmer für den Patienten zu verkürzen, ist es nötig, ihn zunächst von der Ortsgebundenheit weitestgehend zu befreien. Um dies zu erreichen, ohne dabei den Kontakt zum Patienten zu verlieren, soll hier zunächst ein Konzept für ein entsprechendes mobiles Endgerät sowie die dafür notwendige Infrastruktur entwickelt werden. Hierfür soll im ersten Schritt eine Möglichkeit zur Ortung eines Patienten in einem Gebäude konzipiert werden. Dies ermöglicht es auch, den Patienten im weiteren Verlauf effizient zwischen verschiedenen Stationen zu koordinieren. In einem weiteren Schritt kann dem Patienten dann zeitlich gesteuert die Anweisung geben werden, sich bei dem jeweiligen medizinischen Personal zu melden.

  • Schulfahrt

    Demographiefeste Planung von Schulwesen und Zuwegung für Schüler im ÖPNV

    Laufzeit:
    01.07.2010 -30.05.2013

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.–Ing. Lothar Koppers
    Prof. Dr.–Ing. Holger Baumann
    M. Eng. Thomas Weichert
    Dipl. Geograph Volker Höcht

    Fördermittelgeber:
    Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

    Beschreibung:
    Rückläufige Schülerzahlen in ländlich strukturierten Räumen haben Auslastungsprobleme der Schulen zur Folge. Es kommt zu Schulschließungen, sowie steigenden Aufwendungen in zeitlicher und finanzieller Art für die Zuwegung betroffener Schüler im ÖPNV.

    Projektziel ist die Entwicklung eines Verfahrens zur computergestützten Optimierung der Schulsprengelzuschnitte und zur Verbesserung der Schulzuwegung für Schüler mit dem Öffentlichen Personennahverkehr. Auf Basis demographischer Vorausberechnungen wird für jeden jetzigen Schüler und für jeden Schüler in 20 Jahren der Aufwand für den individuellen Schulweg ermittelt.  Mit der Untersuchung künftiger Schülerzahlen, des Schülerverkehrs, von Schulstandorten und deren Einzugsbereichen soll durch Kombination der verschiedenen Parameter eine zuverlässige Planungsgrundlage für die Schulentwicklungsplanung entstehen. Unterstützt durch ein digitales Werkzeug ist ein zukunftsweisender Arbeitsablauf möglich, welcher jederzeit auf andere Gebiete in Deutschland übertragbar ist.

  • RePro: Wasser- und Energie-Infrastruktur

    Re-Produktionsketten in der Wasser- und Energie-Infrastruktur in schrumpfenden Regionen

    Laufzeit:
    01.09.2010 -30.11.2012

    Ansprechpartner:
    Prof. Dr.–Ing. Lothar Koppers
    Prof. Dr.–Ing. Holger Baumann
    M. Eng. Martin Becker
    M. Sc. Christian Wolff 

    Fördermittelgeber:
    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Beschreibung:
    Re-Produktionsketten sind Kombinationen technischer Prozesse des Wasser- und Energiesektors im ländlichen Raum, die in stofflicher, energetischer oder wirtschaftlicher Hinsicht miteinander in Beziehung gesetzt sind und als Ziel die lokale Wertschöpfung und Ressourceneinsparung verfolgen. In diesem interdisziplinären Arbeitsfeld setzt sich das Forschungsprojekt mit der Identifizierung, dem Aufbau und der Steuerung derartiger regionaler Stoffkreisläufe auseinander. Für die räumlich-analytische Untersuchung der starken räumlichen Beziehungen zwischen den Akteuren, den technischen und natürlichen Elementen der Re-Produktionsketten soll ein räumliches Entscheidungsunterstützungssystem (Spatial Business Intelligence System) aufgebaut werden, welches auf kommunaler Ebene zum Einsatz kommen soll.

    Ein solches System besteht aus verschiedensten Technologien um den umfangreichen Prozess aus Datenrecherche, -beschaffung, -bereitstellung, -integration und -modellierung zu verarbeiten und zu steuern. Besonders in den Bereichen der Datenbeschaffung und -bereitstellung ergeben sich eine Vielzahl von Herausforderungen um die verschiedensten Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu einem vollständigen, zuverlässigen und harmonischen Datenbestand zu integrieren und wiederum für die zukünftigen Nutzer bereitzustellen.

    Das Untersuchungsgebiet für das Forschungsprojekt umfasst mit dem Landkreis Wittenberg und dem Landkreis Elbe-Elster Regionen aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Brandenburg, so dass eine weitere Herausforderung in der Harmonisierung und Integration von Geodaten aus den Einrichtungen der verschiedenen Bundesländer besteht.

    Weitere Informationen und Projektpartner:
    http://www.reproketten.de