Die Professur beschäftigt sich in der Hauptsache mit Prozessen zur thermischen Behandlung von Feststoffen und partikulären Systemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Untersuchungen zur prozesstechnischen Analyse (dynamische Modellierung und Simulation von Reaktoren zur Stoffbehandlung); thermodynamischer Stoffbehandlungsaspekte (Wärme- und Stoffübertragungsphänomene); schüttungsinterner Phänomenologie (Partikel-Partikel-Interaktion und Partikel-Gas-Wechselwirkungen) sowie zur Charakterisierung von Stoffparametern (thermophysikalische Eigenschaften und Reaktionsverhalten). Dabei sollen die Untersuchungen jeweils vom Einzelobjekt (Feststoff, Partikel, Agglomerat) hin zum großtechnischen Apparat geführt werden. In diesem Kontext werden primär energieintensive Verfahren wie Trocknung, Erwärmung, Kühlung und thermische Stoffumwandlung betrachtet. Woraus sich die Zielstellung ableitet diese Prozesse energetisch zu optimieren, neue Anlagen sicher und genau auszulegen sowie neue Verfahren und Produkte zu entwickeln, die einen ressourceneffizienten Einsatz ermöglichen. Die Themen Energieeffizienz, Produktivität, Produktschonung/-qualität und Emissionsreduzierung stehen dabei stets im Fokus. Neben grundlagenorientierten Arbeiten werden auch anwendungsorientierte Arbeiten, insbesondere in Zusammenarbeit mit Industriepartnern, durchgeführt.
Ziele
Wir streben danach, Prozesse energetisch zu optimieren, neue Anlagen sicher und präzise zu gestalten sowie innovative Verfahren und Produkte zu entwickeln, die einen ressourceneffizienten Einsatz fördern. Dabei legen wir besonderen Wert auf:
- Energieeffizienz
- Produktivität
- Produktschonung und -qualität
- Emissionsreduzierung
Forschungsschwerpunkte
Dynamische Modellierung und Simulation von Reaktoren zur Stoffbehandlung
Untersuchung von Wärme- und Stoffübertragungsphänomenen
Erforschung der Partikel-Partikel-Interaktion und Partikel-Gas-Wechselwirkungen
Analyse thermophysikalischer Eigenschaften und Reaktionsverhalten