Unternehmensmeile – Networking für Unternehmen und Studierende
Die Unternehmensmeile an der Hochschule Anhalt bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich direkt auf unseren Hochschulinformationstagen gegenüber Studierenden und Studieninteressierten zu präsentieren. Sie richtet sich insbesondere an Unternehmen, die duale Studienplätze anbieten oder als zukünftige Kooperationspartner der Hochschule Anhalt infrage kommen. Unternehmen können so Kontakte knüpfen und ihre Karrieremöglichkeiten wie Praktika, Werkstudierendenjobs oder Direkteinstiege vorstellen.
Die Veranstaltungen im Jahr 2026 finden an folgenden Terminen statt:
HIT Bernburg: 09. Mai 2026, 10-14 Uhr, Campus Bernburg, Strenzfelder Allee
(Anmeldefrist: 2. April 2026)
HIT Köthen: 13. Juni 2026, 14-18 Uhr, Campus Köthen, Bernburger Straße
(Anmeldefrist: 4. Mai 2026)
HIT Dessau: 17. Juli 2026, 13-18 Uhr, Campus Dessau, Seminarplatz
(Anmeldefrist: 5. Juni 2026)
Hier können Sie Ihr Unternehmen anmelden.
Studierende haben die Gelegenheit, sich über regionale Jobangebote zu informieren und sich mit potenziellen Arbeitgebern auszutauschen. Wenn Sie Interesse haben, sich an der Unternehmensmeile zu beteiligen, nehmen Sie bitte Kontakt zum Karriereservice oder dem Weiterbildungszentrum der Hochschule Anhalt auf.
Eindrücke der letzten Unternehmensmeile
Am 1. Juni 2024 fand auf dem Campus in Köthen der Hochschulinformationstag statt – mit dabei war die Unternehmensmeile, organisiert vom Weiterbildungszentrum Anhalt (WZA) in Kooperation mit dem International Office.
Viele Schülerinnen und Schüler, Studierende und Berufstätige nutzten die Gelegenheit, sich direkt über die Möglichkeiten eines dualen Studiums an der Hochschule Anhalt und in Unternehmen zu informieren. Die zahlreichen Gespräche und das große Interesse an Angeboten wie Praktika, Werkstudierendenjobs oder einem Direkteinstieg zeigten, wie wichtig praxisnahe und flexible Bildungsangebote für die berufliche Entwicklung sind.
Ein besonderes Highlight war der Stand des Wasserstoffprojekts H2HUB in Sachsen-Anhalt, der großes Interesse an nachhaltigen Energielösungen und zukunftsweisenden Technologien weckte.
Ein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Unternehmen, die mit ihren Ständen vertreten waren und wertvolle Einblicke in ihre Karrieremöglichkeiten gaben. Die enge Vernetzung zwischen Hochschule, Studierenden und Unternehmen spielt eine zentrale Rolle, um gemeinsam die Fachkräfte von morgen auszubilden.
Claudia Moye: „Wir sind auf der Firmenkontaktmesse, weil wir unser regionales Unternehmen bei den Studierenden der Hochschule Anhalt bekannt machen wollen. Die sind bei ihrer Suche meistens auf die großen Namen fokussiert. Da geht ein mittelständischer Betrieb wie wir eher unter, wenn er seinen Firmensitz nicht zufällig in der Nachbarschaft hat oder jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis dort arbeitet. Außerdem gehen unsere Produkte nicht wie z. B. ein Auto direkt an den Endverbraucher, von denen jeder die Hersteller, zumindest vom Namen her, kennt. Hier haben uns die jungen Leute nun einmal direkt vor Ort ganz plakativ vor Augen und im Gespräch mit uns können sie uns auch gleich noch kennen lernen.“
Claudia Wolfgram: „Wir haben schon viele positive Erfahrungen mit der Hochschule Anhalt gemacht, deshalb unterstützen wir auch regelmäßig Aktivitäten, durch die wir die Studierenden kennen lernen können. Veranstaltungen, die sie für den Einstieg in den Beruf fit machen oder die Qualität ihrer Ausbildung verbessern, sind sehr hilfreiche Maßnahmen und Chancen im Studienalltag – wie zum Beispiel auch das Deutschlandstipendium. Letztes Jahr hatten wir da eine Studentin, die sich für ihr Stipendium im Nachhinein noch einmal persönlich bei uns bedankt hat und nun ihre Masterarbeit bei uns schreibt. Insgesamt betrachtet, haben wir wirklich schon oft Absolventinnen und Absolventen der Hochschule, insbesondere aus den landwirtschaftlichen Fachrichtungen, bei uns eingestellt.“
Dr. Stefan Weeke: „Wir sind in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Firmenkontaktmesse der Hochschule Anhalt und suchen für unsere offenen Stellen und Praktika insbesondere ausländische Studierende, die eine hohe Reise- und Lernbereitschaft mitbringen, da die Solibro Hi-Tech GmbH sehr stark international tätig ist. Wir haben gemerkt, dass wir rechtzeitig vor Ort an die Hochschulen gehen müssen, um bei den Studierenden einen Bekanntheitsgrad zu erreichen und sie für ein Praktikum oder eine Projektarbeit bei uns zu begeistern und ihnen im Anschluss auch die Übernahme in eine Festanstellung anbieten zu können. Die Studierenden der Fachrichtungen, die wir bei uns benötigen, erhalten nach ihrem Abschluss schnell anderweitige Angebote und stehen uns nicht mehr zur Verfügung.“
Claudia Ortmann: „Nach der letzten Firmenkontaktmesse hier an der Hochschule Anhalt hatten wir direkt zwei bis drei Bewerber auf einen Praktikumsplatz bei uns im Werk sowie einen Studienabbrecher, der seine Ausbildung bei uns angefangen hat. Regelmäßig sind Studierende und Absolventen aus Köthen und Bernburg in unserem Unternehmen und bisher haben wir mit diesen jungen Leute stets gute Erfahrungen gemacht. Die regionale Fachkräftewerbung gehört für uns zum Pflichtprogramm, denn wir setzen auf eine langfristige und familiär geprägte Zusammenarbeit. Unsere Mitarbeiter sollen sich bei uns wohlfühlen.“
Franziska Riege: „Wir haben dieses Jahr erstmalig an der Firmenkontaktmesse der Hochschule Anhalt teilgenommen und nehmen einen positiven ersten Eindruck mit. Viele Medientechniker sind gezielt auf uns zugekommen und haben sehr offen und interessiert Fragen zu unseren Leistungen und zu einer Mitarbeit bei uns gestellt. Unser Ziel für diese Messe war es insbesondere, als Unternehmen bei den Studierenden bekannter zu werden. Damit verbunden, wollten wir bei den Studierenden Interesse für die Bereiche Film, Animation und interaktive Lösungen wecken und Einsatzmöglichkeiten in unserem Unternehmen aufzeigen.“
Anna Zahout: „Wir sind das erste Mal auf der Firmenkontaktmesse der Hochschule Anhalt vertreten und haben heute einen positiven ersten Eindruck gewonnen. Bisher waren wir nur in der Ausbildungswerbung sehr aktiv, aber inzwischen haben wir auch einen Bedarf an Hochschulabsolventen, den wir derzeit nicht decken können. Deshalb setzen wir jetzt verstärkt auf Messen als Instrument zur Personalsuche. Das macht bei uns nur regional Sinn, weil es leider – wie wir gemerkt haben – bisher eher sehr schwierig war, Studierende überregionaler Hochschulen davon zu überzeugen, in Sachsen-Anhalt zu arbeiten.“
Warnhinweis! "EXPO GUIDE" und "International Fairs Directory" bzw. "Mulpor Company"
Wir haben Kenntnis davon erhalten, dass zahlreiche Aussteller, unabhängig davon, auf welcher Messe sie waren, aufgefordert wurden, für einen „Expo-Guide" oder auch ein sog. "International Fairs Directory" Firmendaten abzugleichen und in einem beigefügten Formular zu vervollständigen oder richtigzustellen. In dem Anschreiben heißt es, dass dies zur Aktualisierung der bestehenden Daten im Ausstellerverzeichnis notwendig sei um den Ausstellern die problemlose Kontaktaufnahme mit Ihrem Unternehmen zu ermöglichen.
Achtung: Wenn Sie der Aufforderung nachkommen, schließen Sie mit „Expo-Guide“ bzw. "International Fairs Directory" Verträge für die Veröffentlichung der Firmendaten ab. Diese Verträge verursachen jährliche Kosten in Höhe von über 1.200 Euro!
Wir stellen hiermit ausdrücklich klar, dass wir in keinerlei Beziehung zu "Expo-Guide“ oder "International Fairs Directory" stehen oder diesen irgendwelche Daten zur Verfügung gestellt haben. Wir haben diese Firmen weder ermächtigt noch in sonstiger Form veranlasst, an unsere Aussteller heranzutreten um Daten für ein Ausstellerverzeichnis zu aktualisieren.