Hier sind einige offene Themenstellungen zu finden, die im Rahmen einer Bachelor- oder Masterarbeit bearbeitet werden können. Gerne können Sie auch auf uns mit eigenen Ideen zu kommen.
Offene Themenstellungen
Bachelor-, Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
Investitionsentscheidungen bei der Einführung neuer Technologien hängen maßgeblich von einer belastbaren Abschätzung der zu erwartenden Kosten über den gesamten Lebenszyklus ab. Im Technologiemanagement spielen dabei Methoden zur systematischen Erfassung und Bewertung von Investitions- (CAPEX) und Betriebskosten (OPEX) eine zentrale Rolle, da sie die Grundlage für strategische Technologieentscheidungen bilden. Die Entwicklung automatisierter und datenbasierter Verfahren kann diesen Prozess beschleunigen, die Genauigkeit erhöhen und Unternehmen frühzeitig eine fundierte Entscheidungsbasis liefern. Dabei gewinnt der Einsatz von KI als Werkzeug für Mustererkennung, Prognose und Szenarioanalyse zunehmend an Bedeutung. An einem gewählten Beispiel kann ein solches Konzept beispielhaft auf die Einführung von Technologien angewendet und dessen Praxistauglichkeit erprobt werden.
Ziele der Arbeit:
- Konzept zur (qualitativen) Kostenbewertung von Technologieprojekten
- Entwicklung eines methodischen Konzepts zur (teil-)automatisierten Erfassung und Kalkulation von CAPEX und OPEX im Rahmen von Technologieintegrationsprojekten
- Untersuchung relevanter Rahmenbedingungen, Kostenarten und Bewertungszeiträume für die Erstellung einer belastbaren Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- Integration von KI-Methoden zur Effizienzsteigerung und Genauigkeitsverbesserung der Kostenschätzung
- Entwicklung einer praxisrelevanten Entscheidungslogik bei Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit
Mögliche Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagenarbeit:
Definition relevanter Begriffe (Technologieintegration, Technologiemanagement, …), Abgrenzung von Kostenarten (CAPEX, OPEX) und Erarbeitung eines Überblicks zu etablierten Methoden der Investitionsrechnung und Wirtschaftlichkeitsanalyse - Analyse bestehender Verfahren:
Systematische Literaturrecherche zu aktuellen Ansätzen der automatisierten Kostenkalkulation für Technologieprojekte und Einsatzmöglichkeiten von KI in diesem Kontext - Konzeptentwicklung:
Erstellung eines methodischen Rahmens zur Erfassung und Kalkulation von CAPEX und OPEX, unter Berücksichtigung von technologischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Randbedingungen - Methodenanwendung und Evaluation:
Durchführung einer prototypischen Anwendung des entwickelten Konzepts auf ein oder mehrere Fallbeispiele, inklusive Bewertung der Ergebnisse nach Genauigkeit, Aufwand und Nutzen - Kritische Reflexion:
Diskussion der Grenzen des entwickelten Ansatzes, Ableitung von Verbesserungspotenzialen und Formulierung von Empfehlungen für Forschung und Praxis
Ansprechperson: M.Sc. Adrian Schröder
Bachelor-, Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
Investitionsentscheidungen bei der Einführung neuer Technologien erfordern nicht nur eine belastbare Abschätzung der entstehenden Kosten, sondern auch eine systematische Bewertung der erwarteten Nutzenpotenziale. Während Kosten häufig vergleichsweise direkt erfasst und kalkuliert werden können, ist die Messung von Benefits deutlich komplexer, da diese sowohl in direkten als auch in indirekten Effekten auftreten können. Dazu zählen beispielsweise Effizienzsteigerungen, Qualitätsverbesserungen, höhere Flexibilität, Risikoreduktion oder strategische Wettbewerbsvorteile. Im Technologiemanagement gewinnt daher die strukturierte Erfassung, Quantifizierung und Bewertung von Benefits eine zentrale Bedeutung. Die Nutzenwirkungen neuer Technologien können dabei nicht nur innerhalb einzelner Unternehmen entstehen, sondern auch entlang der Supply Chain oder im übergeordneten technologischen Ökosystem sichtbar werden. Die Entwicklung teilautomatisierter und datenbasierter Verfahren kann dazu beitragen, Benefitspotenziale früher, systematischer und nachvollziehbarer abzuschätzen. Insbesondere KI-Methoden bieten Potenziale, um Muster zu erkennen, Szenarien zu bewerten und Entscheidungsprozesse unter Unsicherheit zu unterstützen. An einem gewählten Beispiel kann ein solches Konzept beispielhaft auf die Bewertung von Technologieprojekten angewendet und hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft werden.
Ziele der Arbeit:
- Erarbeitung einer Übersicht zu verallgemeinerbaren direkten und indirekten Benefits beim Einsatz neu einzuführender Technologien
- Entwicklung eines methodischen Ansatzes zur quantitativen Abschätzung von Benefits bei Technologieprojekten hinsichtlich relevanter Wirkungsbereiche, Zeiträume und Größenordnungen
- Untersuchung relevanter Rahmenbedingungen für die Bewertung von Nutzenpotenzialen innerhalb einzelner Unternehmen sowie entlang von Supply Chains und technologischen Ökosystemen
- Integration von KI-Methoden zur Effizienzsteigerung und Genauigkeitsverbesserung der Benefitsschätzung
- Entwicklung einer praxisrelevanten Entscheidungslogik für Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit im Hinblick auf erwartete Benefits von Technologieprojekten
Mögliche Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagenarbeit:
Definition relevanter Begriffe wie Technologieintegration, Technologiemanagement, Wirtschaftlichkeitsanalyse und Benefitsmanagement sowie Abgrenzung direkter und indirekter Nutzenwirkungen im Kontext von Technologieprojekten - Analyse bestehender Verfahren:
Systematische Literaturrecherche zu Ansätzen des Benefitsmanagements, zur Bewertung von Nutzenpotenzialen und zu bestehenden Methoden der Benefitserfassung bei Technologieprojekten - Konzeptentwicklung:
Entwicklung eines methodischen Rahmens zur Erfassung, Strukturierung und quantitativen Abschätzung von Benefits unter Berücksichtigung technologischer, organisatorischer, wirtschaftlicher und ökosystembezogener Einflussfaktoren - Methodenanwendung und Evaluation:
Prototypische Anwendung des entwickelten Konzepts auf ein oder mehrere Fallbeispiele, inklusive Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Aufwand, Genauigkeit und praktischem Nutzen - Kritische Reflexion:
Diskussion der Grenzen des entwickelten Ansatzes, Ableitung von Verbesserungspotenzialen und Formulierung von Empfehlungen für Forschung und Praxis
Ansprechperson: M.Sc. Adrian Schröder
Bachelor-, Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
Technologische Entscheidungen sind in Unternehmen häufig mit erheblichen Unsicherheiten und Risiken verbunden. Diese können sich unter anderem in finanziellen, organisatorischen, technischen oder wettbewerbsbezogenen Auswirkungen zeigen und damit den Erfolg von Technologieprojekten maßgeblich beeinflussen. Für strategische Investitions- und Technologieentscheidungen reicht es daher nicht aus, Risiken nur qualitativ zu beschreiben. Vielmehr müssen sie systematisch erfasst, bewertet und soweit möglich quantitativ abgeschätzt werden. Im Technologiemanagement stellt sich damit die Frage, wie bestehende Ansätze des Risikomanagements auf Technologieprojekte übertragen und für unternehmerische Entscheidungsprozesse nutzbar gemacht werden können. Dabei sind insbesondere Risikoarten, Eintrittswahrscheinlichkeiten, Auswirkungen, Entdeckungswahrscheinlichkeiten, zeitliche Wirkungsverläufe und Größenordnungen zu berücksichtigen. Der Einsatz von KI-Methoden kann diesen Prozess unterstützen, indem Risiken strukturierter identifiziert, Muster in bestehenden Daten erkannt und Szenarien effizienter bewertet werden. An einem gewählten Beispiel kann ein entsprechendes Konzept beispielhaft auf Technologieprojekte angewendet und hinsichtlich seiner Praxistauglichkeit überprüft werden.
Ziele der Arbeit:
- Erarbeitung einer Übersicht bestehender Ansätze des Risikomanagements und Evaluation ihrer Anwendbarkeit auf Technologieprojekte in Unternehmen
- Entwicklung eines methodischen Ansatzes zur quantitativen Abschätzung von Risiken bei Technologieprojekten hinsichtlich Risikoarten, Eintrittswahrscheinlichkeiten, Auswirkungen, Entdeckungswahrscheinlichkeiten, Zeiträumen und Größenordnungen
- Untersuchung der Einordnung von Risikomanagementansätzen in den Technologielebenszyklus und Ableitung relevanter Anforderungen für Unternehmen
- Integration von KI-Methoden zur Effizienzsteigerung und Genauigkeitsverbesserung des Risikomanagements bei Technologieprojekten
- Entwicklung einer praxisrelevanten Entscheidungslogik für Investitionsentscheidungen unter Unsicherheit im Hinblick auf Risiken bei Technologieprojekten
Mögliche Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagenarbeit:
Definition relevanter Begriffe wie Technologieprojekt, Technologiemanagement, Risiko, Unsicherheit und Risikomanagement sowie Erarbeitung eines Überblicks zu grundlegenden Ansätzen der Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikosteuerung - Analyse bestehender Verfahren:
Systematische Literaturrecherche zu Ansätzen des Risikomanagements im Kontext von Technologieprojekten sowie Untersuchung ihrer Eignung für strategische Technologieentscheidungen in Unternehmen - Einordnung im Technologielebenszyklus:
Analyse, in welchen Phasen des Technologielebenszyklus Risiken auftreten, bewertet und gesteuert werden können, sowie Evaluation der Anforderungen an ein unternehmensbezogenes Risikomanagement für Technologieprojekte - Konzeptentwicklung:
Entwicklung eines methodischen Rahmens zur qualitativen und quantitativen Bewertung von Risiken bei Technologieprojekten unter Berücksichtigung von Risikoarten, Eintrittswahrscheinlichkeiten, Auswirkungen, Entdeckungswahrscheinlichkeiten, Zeiträumen und Größenordnungen - Methodenanwendung und Evaluation:
Prototypische Anwendung des entwickelten Konzepts auf ein oder mehrere Fallbeispiele, inklusive Bewertung der Ergebnisse hinsichtlich Nachvollziehbarkeit, Aufwand, Genauigkeit und praktischem Nutzen - Kritische Reflexion:
Diskussion der Grenzen des entwickelten Ansatzes, Ableitung von Verbesserungspotenzialen und Formulierung von Empfehlungen für Forschung und Praxis
Ansprechperson: M.Sc. Adrian Schröder
Bachelor-, Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
Technologische Entscheidungen werden in Unternehmen nicht allein auf Grundlage technischer oder wirtschaftlicher Kriterien getroffen, sondern immer auch von Menschen für Menschen gestaltet. Die zielgerichtete Einführung neuer Technologien und die Ausschöpfung ihrer Potenziale hängen daher wesentlich davon ab, wie Führung im Unternehmen ausgeübt wird. Insbesondere bei Technologieprojekten und Vorhaben der digitalen Transformation ist Leadership ein zentraler Erfolgsfaktor, da technologische Veränderungen häufig neue Kompetenzen, veränderte Arbeitsweisen und eine hohe Akzeptanz auf unterschiedlichen Hierarchieebenen erfordern. Im Technologiemanagement stellt sich damit die Frage, welche Formen von Leadership geeignet sind, um Technologieprojekte wirksam zu unterstützen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass technologieorientierte Führung nicht nur auf Ebene des Top-Managements relevant ist, sondern auch im mittleren Management, in Projektteams und an operativen Schnittstellen eine wichtige Rolle spielt. Vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 und digitaler Transformation gewinnt die Gestaltung eines technologieaffinen Leadership-Ansatzes zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, Führungsmerkmale, Verhaltensweisen und organisatorische Rahmenbedingungen zu identifizieren, die den Erfolg von Technologieprojekten fördern und Unternehmen bei der Nutzung digitaler Technologien unterstützen.
Ziele der Arbeit:
- Erarbeitung einer Übersicht zu technologieunterstützenden Leadership-Ansätzen im Kontext von Technologieprojekten und digitaler Transformation
- Identifikation praxisrelevanter Elemente eines technologieaffinen Leaderships auf unterschiedlichen Hierarchieebenen im Unternehmen
- Evaluation von Leadership-Merkmalen, die den Erfolg von Technologieprojekten unterstützen
- Untersuchung der Rolle von Leadership als organisationaler und managementbezogener Erfolgsfaktor bei der Einführung digitaler Technologien
- Entwicklung eines Frameworks für technologieunterstützendes Leadership im Kontext von Technologiemanagement und Industrie 4.0
Mögliche Schwerpunkte:
- Theoretische Grundlagenarbeit:
Definition relevanter Begriffe wie Leadership, technologieorientierte Führung, Technologiemanagement, Technologieprojekt, Industrie 4.0 und digitale Transformation sowie Erarbeitung eines Überblicks zu zentralen Leadership-Ansätzen im Technologiekontext - Analyse bestehender Ansätze:
Systematische Literaturrecherche zu Leadership-Konzepten im Kontext von Technologieprojekten, digitaler Transformation und Industrie 4.0 sowie Untersuchung ihrer Relevanz für unterschiedliche Hierarchieebenen im Unternehmen - Einordnung im Unternehmenskontext:
Analyse, welche Rolle Leadership bei der Initiierung, Umsetzung und Verstetigung von Technologieprojekten spielt und welche Anforderungen sich daraus für Führungskräfte, Projektverantwortliche und Organisationen ergeben - Konzeptentwicklung:
Entwicklung eines Frameworks für technologieunterstützendes Leadership, das zentrale Führungsmerkmale, Verhaltensweisen und organisatorische Gestaltungsfelder im Kontext von Technologieprojekten strukturiert - Methodenanwendung und Evaluation:
Evaluation des entwickelten Frameworks anhand eines geeigneten Fallbeispiels, einer Experteneinschätzung oder einer konzeptionellen Bewertung, inklusive Prüfung der praktischen Anwendbarkeit und Anschlussfähigkeit - Kritische Reflexion:
Diskussion der Grenzen des entwickelten Ansatzes, Ableitung von Verbesserungspotenzialen und Formulierung von Empfehlungen für Forschung und Praxis
Ansprechperson: M.Sc. Adrian Schröder
Bachelor-, Masterarbeit
Hintergrund & Problemstellung:
Die Einführung gewerblicher Lastenräder in die urbane Logistik erfordert neben operativen Machbarkeitsnachweisen auch eine langfristige wirtschaftliche Bewertung. Während kurzfristige Tourkosten und Emissionseinsparungen zunehmend simulationsgestützt ermittelt werden, fehlt vielen kleinen und mittelständischen Logistikunternehmen ein niedrigschwelliges Werkzeug zur Abschätzung der Lebenszykluskosten (Total Cost of Ownership). Bestehende TCO-Rechner sind häufig nicht auf die Besonderheiten von Lastenrädern zugeschnitten oder erfordern umfangreiche Eingabedaten, die KMU nicht ohne Weiteres bereitstellen können.
Ziel der Arbeit:
Konzeptionelle Entwicklung und protoypische Implementierung eines niederschwelligen und datenarmen TCO-Moduls für den Vergleich von gewerblichen Lasternrädern und konvntionellen Nutzfahrzeugen
Mögliche Schwerpunkte:
- Identifikation relevanter Kostenkomponenten (Anschaffung, Restwert, Wartung, Energie, Personal, Gebühren) auf Basis von Literatur und Praxiserhebungen
- Modellierung von Lebenszykluskosten unter Berücksichtigung regulatorischer Szenarien (z. B. Internalisierung externer Kosten)
- Konzeption einer szenario- und sensitivitätsfähigen Struktur (z. B. Monte-Carlo-Ansätze)
- Prototypische Implementierung als Webtool o.ä.
- Definition standardisierter Schnittstellen zur Integration operativer Simulationsergebnisse
Ansprechperson: M.Sc. Malte Kania
Bachelor-, Masterarbeit
Hintergrund & Problemstellung:
Die Evaluation urbaner Logistikkonzepte fokussiert traditionell auf ökonomische und ökologische Kennzahlen. Soziale Dimensionen wie Arbeitsbedingungen, Gesundheitsauswirkungen auf Anwohnende oder Fragen der Verteilungsgerechtigkeit werden häufig vernachlässigt. Kritische Stimmen in der Forschung weisen darauf hin, dass diese Depolitisierung dazu führen kann, dass gut gemeinte Innovationen scheitern, weil sie gesellschaftliche Rahmenbedingungen nicht reflektieren. Für eine vollständige Nachhaltigkeitsbewertung fehlen bislang operationalisierbare soziale Indikatoren.
Ziel der Arbeit:
Systematische Identifikation und Operationalisierung sozialer Nachhaltigkeitsindikatoren für die Bewertung von Fahrzeugkonzepten in der urbanen Logistik
Mögliche Schwerpunkte:
- Systematische Literaturanalyse zu sozialen Nachhaltigkeitsdimensionen in der urbanen Logistik und angrenzenden Disziplinen (Stadtplanung, Arbeitsforschung)
- Identifikation und Kategorisierung relevanter sozialer Kriterien (z. B. Lärmbelastung, Arbeitssicherheit, Flächengerechtigkeit)
- Entwicklung eines Indikatorensets mit Bewertungsvorschlägen und Datenquellen
- Exemplarische Anwendung auf den Vergleich von Lastenrad- und Van-Zustellung
- Diskussion von Grenzen und Integrierbarkeit in bestehende multikriterielle Bewertungsrahmen
Ansprechperson: M.Sc. Malte Kania
Bachelor-, Masterarbeit
Hintergrund & Problemstellung:
Die Gestaltung urbaner Logistiksysteme wird maßgeblich durch kommunale Planungsentscheidungen beeinflusst. Instrumente wie Zufahrtsbeschränkungen, Tempo-30-Zonen, Lieferzeitfenster, Parkraummanagement oder die Bereitstellung von Lade- und Mikrohub-Infrastruktur wirken direkt auf die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Fahrzeugkonzepte. In der wissenschaftlichen Literatur werden diese Wirkungszusammenhänge jedoch häufig isoliert betrachtet. Ein systematischer Überblick darüber, welche Planungsverfahren und -instrumente die urbane Logistik beeinflussen und wie deren Wirkungen empirisch erfasst werden, fehlt bislang.
Ziel der Arbeit:
Systematische Literaturanalyse kommunaler Planungsverfahren und -instrumente mit Wirkung auf die urbane Logistik sowie deren Kategorisierung nach Wirkungsmechanismen
Mögliche Schwerpunkte:
- Systematische Literaturrecherche zu kommunalen Planungsinstrumenten (Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Umweltplanung) mit Logistikbezug
- Kategorisierung nach Wirkungsdimension (z. B. Zugang, Zeit, Infrastruktur, Kosten)
- Analyse der in der Literatur verwendeten Methoden zur Wirkungsabschätzung
- Identifikation von Forschungslücken bzgl. der Ex-ante-Bewertung von Planungsmaßnahmen
- Ableitung von Implikationen für die multikriterielle Evaluation von Fahrzeugkonzepten
Ansprechperson:
M.Sc. Malte Kania
Bachelor-, Masterarbeit
Hintergrund & Problemstellung:
Lastenräder gelten als vielversprechende Alternative für die letzte Meile in urbanen Räumen. Mit zunehmender Praxisrelevanz wächst auch das wissenschaftliche Interesse an Methoden zur Planung und Evaluation ihres Einsatzes. Die Bandbreite reicht von Routenoptimierungsmodellen über Simulationen bis hin zu multikriteriellen Bewertungsansätzen. Bestehende Literaturreviews liefern wertvolle Grundlagen, decken jedoch neuere Entwicklungen nicht ab und fokussieren teils auf spezifische Teilaspekte. Eine aktuelle, integrierte Übersicht zu Planungs- und Evaluationsmethoden für Lastenräder fehlt.
Ziel der Arbeit:
Systematische Analyse des Forschungsstands zu Methoden der Planung und Evaluation von Lastenrädern in der urbanen Logistik sowie die Identifikation von Forschungslücken
Mögliche Schwerpunkte:
- Aktualisierung und Erweiterung bestehender Literaturreviews unter Anwendung vergleichbarer Suchkriterien
- Kategorisierung identifizierter Ansätze nach Methodentyp (analytisch, simulativ, empirisch), Bewertungsperspektive (betriebswirtschaftlich, planerisch) und Anwendungskontext
- Analyse der berücksichtigten Kriterien und Datengrundlagen
- Identifikation von Lücken, insbesondere hinsichtlich multikriterieller Ansätze, kontextsensitiver Evaluation und sozialer Dimensionen
- Ableitung von Anforderungen an zukünftige Evaluationsrahmen
Ansprechperson:
M.Sc. Malte Kania
Bachelor-, Masterarbeit
Hintergrund & Problemstellung:
Kommunale Eigenbetriebe verfügen über heterogene Fuhrparks in denen Lastenräder und Anhänger bislang kaum systematisch eingesetzt werden. Obwohl Praxisbeispiele zeigen, dass Lastenräder bestimmte Aufgaben kosteneffizienter und emissionsärmer erledigen können als konventionelle Fahrzeuge, fehlt in vielen Kommunen das Wissen darüber, bei welchen Tätigkeiten der Einsatz von Lastenrädern operativ und wirtschaftlich tragfähig ist. Bestehende Studien/Projekte liefern erste Anhaltspunkte, decken aber kommunale Eigenbetriebe nur unvollständig ab. Es besteht daher Bedarf an einer systematischen Recherche zu realen Einsatzfeldern sowie einer Entscheidungsunterstützung zur Fahrzeugtypauswahl für typische Aufgaben in kommunalen Eigenbetrieben.
Ziel der Arbeit:
Systematische Recherche und Darstellung typischer Einsatzfelder von Lastenrädern im kommunalen Umfeld sowie die Ausarbeitung einer kriteriengestützten Entscheidungshilfe für den Einsatz von Lastenrädern
Mögliche Schwerpunkte:
- Systematische Literaturrecherche zum Lastenradeinsatz in kommunalen und betrieblichen Kontexten sowie typischen Entscheidungskriterien im Fuhrparkmanagement
- Clusterung und Darstellung typischer Einsatzfelder und Aufabenprofile für Lastenräder und Anhänger (im kommunalen) Kontext anhand gemeinsamer Merkmale
- (Identifikation relevanter Kriterien für die Fahrzeugtypauswahl unter Berücksichtigung kommunaler Rahmenbedingungen)
- Entwicklung einer Entscheidungskriterien-Matrix, die Einsatzfelder und Aufgabenprofile mit geeigneten Fahrzeugtypen verknüpft
- (Ausarbeitung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien je Fahrzeugkategorie (z. B. Mindestlastkapazität, maximale Einsatzdistanz, Steigungstoleranz))
- Erstellung standardisierter Einsatzfeld-Steckbriefe
Ansprechperson:
M.Sc. Malte Kania
Bachelorarbeit
Kurzbeschreibung:
- Wie hoch ist der Sanierungsbedarf (Innenstadt, Mittel- und Oberzentren)?
- Anzahl öffentlicher Gebäude: Schulen, KiTa, Behörden (Nutzungsfläche, Alter)
Ansprechperson:
Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
- Charakterisierung der Senke: Mikrolage: Zugänglichkeit, Sicherheit; Flächen; Betriebszeiten; Gebäudeklassifikation ableiten
- Charakterisierung der Kante: Restriktionen logistischer Transport: Fahrbahnbreiten, Durchfahrtsbegrenzung (Breite, Höhe, Gewicht)
- Kaskadierung: Bei Verletzung von Restriktionen entstehender Umleitungsbedarf à Auswirkung auf CO2-Auststoß
- Charakterisierung der Quelle; Produkt: Lagebeschränkung (Hochkant; liegend, … )
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Masterarbeit
Kurzbeschreibung:
- Wie wird das Produkt für den Transport gesichert?; Reihenfolge
- Wie komme ich vom Transportmittel herunter? à LKW; Kran auf Freifläche; Hubgerät am Gebäude
- Welche Auswirkungen hat das auf die Produktgestaltung?
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Offene Themenstellungen in Zusammenarbeit mit Praxispartnern
- Fragebögen der Netzwerkpartner (u.a. alle kreisangehörigen Kommunen) mit allen relevanten Parametern zu den Themen Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Leben/Arbeiten im ländlichen Raum
- weitere verfügbare Statistik aus den relevanten Bereichen
- Vervollständigung und Auswertung der Regionalanalyse inkl. Einordnung der Ergebnisse (SWOT)
- Erstellung eines Maßnahmekataloges mit 30 potentiellen Projekten
Bachelor-, Masterarbeit; in Zusammenarbeit mit Tonfunk GmbH Ermsleben
Ziel der Arbeit:
Eine strukturierte Analyse der aktuell bei Tonfunk eingesetzten Prüftechnik sowie eine Einordnung dieser Lösungen im Kontext aktueller Technologien und industrieller Entwicklungen. Auf Basis einer Markt- und Technologierecherche sollen bestehende Ansätze mit Lösungen anderer Anbieter verglichen werden. Daraus sollen Potenziale zur technologischen und konzeptionellen Weiterentwicklung der Prüftechnik abgeleitet und bewertet werden.
Mögliche Schwerpunkte:
- Analyse der derzeit eingesetzten Prüfverfahren und Prüfkonzepte in der Elektronikfertigung bei Tonfunk
- Systematische Recherche zu aktuellen Prüftechnologien, Testmethoden und Automatisierungslösungen
- Vergleich mit am Markt verfügbaren Lösungen sowie Ansätzen von Wettbewerbern
- Untersuchung technologischer Trends im Bereich Elektronikprüfung, Testautomatisierung und Qualitätsabsicherung
- Ableitung möglicher Entwicklungsperspektiven für zukünftige Prüfsysteme
- Bewertung der identifizierten Ansätze hinsichtlich technischer Umsetzbarkeit, Nutzen und Integrationsfähigkeit in bestehende Produktionsprozesse
Voraussetzungen:
- Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Interesse an industrieller Prüftechnik, Messtechnik und Produktionssystemen
- Grundkenntnisse in Messtechnik, Elektronik oder Automatisierung sind von Vorteil
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Bachelor-, Masterarbeit; in Zusammenarbeit mit Tonfunk GmbH Ermsleben
Ziel der Arbeit:
Entwicklung eines kostengünstigen Auswertungssystems, bei dem diese optischen Signale auf eine definierte Matrix geführt und mittels Kamera ausgewertet werden. Dadurch soll eine robuste und standardisierbare Prüfmethode entstehen, die sich einfach in bestehende Testsysteme integrieren lässt.
Mögliche Schwerpunkte:
Entwicklung eines Prototyps zur Auswertung einer LWL-Matrix:
- Aufnahme mehrerer LWL-Signale
- Anordnung in einer Matrix (z. B. 3x3)
- Kamerabasierte Auswertung
- OK/NOK Bewertung in C#
Technische Inhalte:
- Analyse von LWL-Eigenschaften
- Entwicklung eines Matrixträgers
- Optische Optimierung (Diffusor, Blenden)
- Kameraintegration
- Bildverarbeitung (Region of Interest -Auswertung)
- GUI-Entwicklung in C#
Voraussetzungen:
- Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Grundkenntnisse in Programmierung (C# bevorzugt)
- Interesse an Bildverarbeitung oder Optik sind von Vorteil
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Bachelor-, Masterarbeit; in Zusammenarbeit mit Tonfunk GmbH Ermsleben
Ziel der Arbeit:
Entwicklung und Bewertung einer Relaisplattform mit hoher Kanaldichte für den Einsatz in Funktionsprüfplätzen. Neben der elektrischen Schaltungsentwicklung soll insbesondere untersucht werden, welche Anforderungen sich bei höheren Schaltströmen für das Leiterplattendesign ergeben.
Mögliche Schwerpunkte:
- Analyse des bestehenden Systems und der vorhandenen Relais- und Adapterplatinen
- Untersuchung der 50‑poligen Schnittstelle der Steuerhardware und Ableitung der elektrischen Anforderungen
- Konzeptentwicklung für eine Relaisplatine mit 24 bzw. 48 Relaiskanälen
- Entwicklung eines Leiterplattenkonzepts, das eine Trennung des Nutzens ermöglicht
- Analyse der aktuell eingesetzten Relais sowie Untersuchung alternativer Relais mit höherer Schaltleistung bis 60 V DC und 7 A
- Bewertung möglicher Relaistypen hinsichtlich Baugröße, Spulenleistung, Lebensdauer, Verfügbarkeit und Kosten
- Entwicklung der Relaisansteuerung inklusive Treiberstufen und Schutzbeschaltungen
- Untersuchung der Anforderungen an das Leiterplattendesign bei hohen Strömen
- Thermische Betrachtung der Leiterplatte bei hoher Relaisdichte und Abschätzung möglicher Wärmeentwicklungen
- Bewertung verschiedener Layoutstrategien, beispielsweise breite Leiterbahnen, Kupferflächen oder verstärkte Kupferlagen
- Entwicklung eines Leiterplattenlayouts und Konzept für Fertigung und Test
Voraussetzungen:
- Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Grundkenntnisse in der Elektronikentwicklung
- Interesse an Leiterplattenentwicklung und Hardwaredesign
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Bachelor-, Masterarbeit; in Zusammenarbeit mit Tonfunk GmbH Ermsleben
Ziel der Arbeit:
Optimierung der bestehenden Hardwareplattform für einen robusten und reproduzierbaren Einsatz in mehreren Testsystemen. Dabei steht insbesondere die Verbesserung der elektrischen und mechanischen Ausführung sowie die Vorbereitung der Fertigung kleiner Stückzahlen im Fokus.
Mögliche Schwerpunkte:
- Analyse der bestehenden Hardwarestruktur
- Überarbeitung des Layouts der Adapterplatine hinsichtlich EMV, Schutzbeschaltungen und Signalführung
- Optimierung der Spannungsversorgung (Schutzbeschaltungen, Filterung, robuste Einspeisung)
- Weiterentwicklung des mechanischen Konzepts und des Gehäuses
- Erstellung einer Stückliste und Fertigungsdokumentation für eine Kleinserie
Voraussetzungen:
- Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Grundkenntnisse in der Elektronikentwicklung
- Interesse an Leiterplattenentwicklung und Hardwaredesign
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn
Bachelor-, Masterarbeit; in Zusammenarbeit mit Tonfunk GmbH Ermsleben
Ziel der Arbeit:
Untersuchung und Entwicklung möglicher Weiterentwicklungen einer bestehenden Relaisplatine hinsichtlich Kanalanzahl, Ansteuerkonzept und Relaistypen. Dabei sollen sowohl technische Verbesserungen als auch mögliche Hardwarevarianten für zukünftige Prüfplatzsysteme bewertet werden.
Mögliche Schwerpunkte:
- Analyse der bestehenden Relaisplatine sowie der aktuellen Ansteuerarchitektur
- Untersuchung der vorhandenen Schnittstellen
- Bewertung der Skalierbarkeit der bestehenden Architektur und Entwicklung eines Konzeptes für eine Variante mit 16 Relaiskanälen
- Untersuchung und Bewertung möglicher Konzepte zur optisch entkoppelten Signalweiterleitung
- Auswahl geeigneter Optokoppler oder alternativer Entkopplungskonzepte
- Bewertung der Änderungen auf Strombedarf, Schaltgeschwindigkeit, EMV und Platzbedarf
- Analyse möglicher alternativer Relaistypen hinsichtlich Baugröße, Schaltleistung, Spulenleistung, Lebensdauer und Kosten
- Erstellung eines Schaltungskonzeptes für eine verbesserte Variante der Relaisplatine
- Bewertung der Auswirkungen auf Leiterplattenlayout, Fertigung und Testbarkeit
Voraussetzungen:
- Studium der Elektrotechnik, Mechatronik oder eines vergleichbaren Studiengangs
- Grundkenntnisse in der Elektronikentwicklung
- Interesse an Leiterplattenentwicklung und Hardwaredesign
Ansprechperson:
Prof. Dr. Sebastian Trojahn