Kooperative Forschung und Entwicklung im Rahmen des KAT-Netzwerks an der Hochschule Anhalt (KAT)
Forschend den Strukturwandel mitgestalten – Neuausrichtung des Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT)
Förderung
Dieses Projekt (ZS/2023/12/182020, 01.01.2024 - 31.12.2027) wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Hintergrund
Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) des Landes Sachsen-Anhalt, d. h. die Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal und Hochschule Merseburg, kooperieren seit 2006 im Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT). Sie sind fundamentaler Bestandteil des regionalen Innovationssystems für Forschung und Transfer.
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Zielstellung
Ziel des KAT-Netzwerks ist es, mit angewandter Forschung an den Hochschulen zur Steigerung der regionalen Innovationskultur der mittelständischen Wirtschaft Sachsen-Anhalts beizutragen und so die Transformation zur Klimaneutralität in Sachsen-Anhalt zu fördern. Wichtigstes Instrument hierzu ist die Intensivierung von Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen.
Die Aufgaben der KAT-Hochschulen sind:
Stärkung der Forschungsaktivitäten mit Schwerpunktsetzung auf Forschungskooperationen zur Erreichung der Klimaneutralität in Sachsen-Anhalt als Beitrag zur:
- regionalen Entwicklung und/oder Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen
- wissenschaftlichen Nachwuchsförderung
- regionalen Fachkräftesicherung
Einführung einer Begleitforschung zur Effektivität und Effizienz der Netzwerkaktivitäten durch eine gemeinsame Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Konzepten für Kooperationsforschungen auf unterschiedlichen Ebenen und Handlungsfeldern:
- Digitalisierung (Effizienzsteigerung der forschungsrelevanten Prozesse sowie Verbesserung der hochschulübergreifenden Kooperationsbasis)
- Wissenschaftskommunikation (Bekanntmachung der profilbildenden Forschungsschwerpunkte der Partnerhochschulen, insbesondere in der regionalen und nationalen Praxis)
- Internationalisierung der Forschung im Netzwerk (Entwicklung und Test von Methoden zur internationalen Vernetzung und Erhöhung der überregionalen Sichtbarkeit der HAW als Forschungseinrichtungen insbesondere in der wissenschaftlichen Community)
- Leitmarktarbeit/Regionale Innovationsstrategie RIS (Beförderung der strategischen Regionalentwicklung mit Schwerpunktsetzung in den Leitmärkten und Querschnittsbereichen der RIS des Landes Sachsen-Anhalt)
Das CFSE ist im Leitmarkt „Ernährung und Landwirtschaft“ über das Arbeitspaket 6 der Hochschule Anhalt involviert. Folgende Problemstellungen werden bearbeitet:
- vollständige Nutzung vorhandener Wertstoffe in der Lebensmittelproduktion durch Verwertung anfallender Neben- und Reststoffströme z. B. durch ihre Nutzung als Rohstoffe für die chemische Industrie als Substitut für fossile Quellen
- energetische Optimierung von Prozessen und Verfahren inklusive Reduktion und Aufbereitung sekundärer Hilfsstoffe wie Wasser u.a.m.
- Treibhausgas-Bilanzierung durch Ermittlung von Emissionen schädlicher Treibhausgase im Rahmen der Nahrungsmittelproduktion durch die Unternehmen und Erarbeitung von Reduktionsstrategien und Ausgleichsmaßnahmen
Zudem sollen durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 6 (Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwese) neue Konzepte zur Herstellung und Verschleißminderung von Maschinenersatzteilen für Nahrungsmittelproduktionsanlagen (z. B. 3D-Druck) entwickelt werden.
Ziel der Arbeitsgruppe ist es, zusammen mit der regionalen, nationalen und internationalen Wirtschaft, wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Hochschulen, eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln aufzubauen, um die Klimaneutralität in Sachsen-Anhalt zu fördern.
Dabei werden die Weiterentwicklung innovativer und interdisziplinärer Projekte durch Vernetzung im Bereich der Lebensmitteltechnologie und des Lebensmittelmaschinen- und Werkzeugbaus unterstützt, neuer Partnerschaften aufgebaut bzw. bestehende Beziehungen vertieft und der Wissenstransfer in die Praxis und Wissenschaft forciert.
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Partner
Hochschule Anhalt - Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung
Hochschule Magdeburg-Stendal
Hochschule Harz
Hochschule Merseburg
© LSA
© Hochschule Anhalt - R. Geue
Prof. Dr. Wolfram Schnäckel
Lebensmitteltechnologie
Tel.: +49 3471 355-1194
Fax: +49 3471 355-1232
wolfram.schnaeckel@hs-anhalt.de
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