Behindertenbeauftragter

Die Aufgaben des Behindertenbeauftragten der Hochschule Anhalt umfassen nach §73 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt die Mitwirkung bei der Planung und Organisation der Lehr- und Studienbedingungen nach den Bedürfnissen behinderter Mitglieder und Angehöriger der Hochschule, bei der studien- und berufsvorbereitenden Beratung sowie bei der Ausführung notwendiger behinderungsgerechter technischer und baulicher Maßnahmen.  Er setzt sich also für die Belange der behinderten Hochschulmitglieder und -angehörigen, d.h. das hauptamtlich oder hauptberuflich an der Hochschule Anhalt tätige Personal sowie die Studierenden ein. Wichtige Themen sind dabei die Barrierefreiheit der Hochschule und die Lehr- und Prüfungsbedingungen behinderter Studierender.

Der Behindertenbeauftragte der Hochschule Anhalt, Prof. Stefan Schlechtweg (Fachbereich Informatik und Sprachen) steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie ihn, falls Sie Fragen haben oder Sie durch Ihre Situation vor Herausforderungen im Studium oder im Arbeitsleben stehen. Selbstverständlich werden Ihre Anliegen vertraulich behandelt. Durch die Bauarbeiten im Gebäude 23 (Lohmannstraße) ist ein barrierefreier Zugang momentan leider nicht möglich, daher bitten wie Sie, per E-Mail oder telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Weitere Informationen

Nachteilsausgleich

Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten haben einen gesetzlich verankerten An­spruch auf Nachteilsausgleiche im Studium und bei Prüfungen. Diesen können sie beim Prüfungsausschuss ihres Fachbereichs beantragen. Der Behindertenbeauftragte der Hochschule unterstützt sie bei ihrem Antrag. Wichtig ist, dass die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen nicht im Zeugnis vermerkt werden darf. 

Nachteilsausgleiche sind z.B. die Verlängerung der Bearbeitungszeit, das zur-Verfügung-stellen eines Laptops oder sonstiger Hilfsmittel, ein extra Prüfungsraum, eine andere Prüfungsform, etc. Jeder Fall ist individuell zu beurteilen, eine pauschale Aussage ist nicht zu treffen.

Weitere Informationen:
Deutsches Studentenwerk: Nachteilsausgleich

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