Unterstützung in emotionalen Ausnahmesituationen
Inmitten der Herausforderungen des akademischen Alltags, der von Turbulenzen, hohem Druck und komplexen Anforderungen geprägt sein kann, ist es von größter Bedeutung, sowohl auf sich selbst als auch auf die Bedürfnisse der Hochschulmitarbeitenden und Studierenden zu achten. Häufig können gestellte Aufgaben, Zeitdruck im Arbeitsalltag, private Sorgen und sonstige Verpflichtungen übermäßige mentale Belastungen darstellen. In solchen Momenten ist es entscheidend, nicht wegzusehen – weder bei sich selbst noch bei anderen.
Wer wir sind:
Deshalb hat die Hochschule Anhalt ein Netzwerk von Ersthelfenden für Mentale Gesundheit etabliert. Diese Gruppe besteht aus Mitarbeitenden der, die darauf vorbereitet sind, in Situationen von Überforderung oder nach erschütternden Ereignissen, die Sie emotional belasten, wichtige Unterstützung zu leisten. Ein Gespräch mit einem Ersthelfenden für Mentale Gesundheit bietet eine unkomplizierte und schnelle Möglichkeit in einer psychischen Krise Unterstützung zu finden und Information darüber, an welche professionellen Anlaufstellen Sie sich wenden können.
Wann Sie uns kontaktieren können:
Sie können sich jederzeit an uns wenden, wenn:
- Sie sich aktuell akut gestresst, überfordert oder emotional belastet fühlen.
- Sie sich Sorgen um das Wohlbefinden einer Kollegin oder eines Kollegen machen und nicht wissen, wie Sie helfen können.
Sie sich einen geschützten Raum für ein vertrauliches Gespräch wünschen.
Wichtig zu wissen:
Der Fokus liegt darauf, Ihnen ein offenes Ohr und emotionale Unterstützung zu geben, die Gespräche sind vertraulich.
Was ein Gespräch mit einem Ersthelfenden für Mentale Gesundheit nicht leisten kann:
Die Gespräche sind keine Psychotherapie und sind nicht auf langfristige Betreuung ausgelegt. Ein Gespräch mit einem Ersthelfenden für Mentale Gesundheit kann keine professionelle Betreuung durch Fachpersonal (Psycholog:innen, Ärzt:innen etc.) ersetzen.
Ersthelfende für Mentale Gesundheit
Telefonseelsorge:
0800 111 0 111 / 0800 111 0 222
oder
116 123
Akute Suizidgefahr:
112
Ärztlicher Notfalldienst:
116 117
Kliniken und Ambulanzen: