Mentoring trifft Kompetenzanalyse
Ein regionales Netzwerk zur Qualifizierung und Unterstützung von Weiterbildungsmentor:innen (WBM) in Sachsen-Anhalt
Die Idee:
Mentoring für berufsbezogene Weiterbildung – Stärkung Lebenslangen Lernens in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durch hybride Beratung, unternehmensspezifische Kompetenzanalyse und Entwicklung nachhaltiger Qualifizierungsstrategien.
Potenziale erkennen – Entwicklung begleiten
Das Verbundprojekt mit der Hochschule Merseburg und der Handwerkskammer (Halle) zielt darauf ab, ein zertifiziertes Qualifizierungsangebot von Weiterbildungsmentorinnen und Weiterbildungsmentoren (WBM) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu entwickeln und zu etablieren.
Gefördert als Projekt zur Qualifizierung und Etablierung von Weiterbildungsmentorinnen und -mentoren (WBM) vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und wissenschaftlich-administrativ begleitet vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Durch die Überarbeitung und Anpassung der bestehenden Qualifizierungsangebote im Rahmen der gewerkschaftlichen Pilotprojekte im Bereich WBM sollen flexible und modulare Schulungsprogramme entwickelt werden. Diese sollen es den Teilnehmenden ermöglichen, individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lerneinheiten zu absolvieren und somit gezielt Kompetenzen zu erwerben, um personelle Potenziale in KMU zu erkennen und Entwicklungen zu begleiten.
Ein zentrales Anliegen ist außerdem die Schaffung eines regionalen Netzwerks, das den kontinuierlichen Austausch von WMB fördert. Zudem wird der wissenschaftliche Bildungskonfigurator WIBKO® genutzt, um passgenaue Angebote für WMB zugänglich zu machen. Ziel ist es, das entwickelte Konzept nachhaltig in regionalen Bildungsstrukturen zu verankern und durch Netzwerkarbeit aufrechtzuerhalten. Der Erfolg des Projekts wird durch eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren sichergestellt, wobei die Zertifizierung durch Hochschulen und Handwerkskammern eine hohe Anerkennung auf dem Markt gewährleisten soll.
© Hochschule Anhalt