Studienprojekt Städtebau im Wintersemester 2024/25
Entwurfsstudio Street Potentials
St. Petersburger Oase - Transformation der St. Petersburger Straße in Dresden
Straßen sind wichtige öffentliche Räume innerhalb der Stadt, die neben ihrer Erschließungsfunktion auch das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität innerhalb von Städten maßgeblich bestimmen. Mit der Idee der autogerechten Stadt haben sich Straßenräume teils stark verändert, explizit übergeordnete Straßen – so auch die St. Petersburger Straße in Dresden – haben viel von ihrer räumlichen Qualität und Atmosphäre verloren. Gleichzeitig sind Straßen heute oft die letzten verbliebenen Grundstücksflächen in Großstädten, die sich noch in kommunaler Hand befinden.
Dies lässt insbesondere Straßenräume hinsichtlich gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung und zukunftsorientierter Transformation in den Fokus rücken. Im Fokus des Entwurfsstudios stand der Stadt- und Straßenraum entlang der St. Petersburger Straße, einer zentralen Mobilitätsachse durch die Dresdner Innenstadt, die zukünftig neugestaltet werden soll.
© Prof. Julia Köpper
~ Kick-Off-Workshop mit dem Stadtplanungsamt Dresden, der TU Dresden und der TH Nürnberg ~
In Kooperation mit dem Amt für Stadtplanung und Mobilität der Landeshauptstadt Dresden sowie mit den städtebaulichen Entwurfsstudios der TU Dresden und der Technischen Hochschule Nürnberg wurden verschiedene städtebauliche Entwürfe erarbeitet, die die Potenziale der Mobilitätswende auf bestmögliche Weise für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung des Entwurfsgebietes nutzen.
© Rüdiger Amend
~ Erarbeitung der städtebaulichen Entwürfe ~
Die Ergebnisse hierzu wurden am 30.01.2025 in Form einer städtebaulichen Vision für das Jahr 2040 präsentiert.
Die Bandbreite der entstandenen Projekte wird im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung im Zentrum für Baukultur Sachsen gezeigt.
Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Ansätze und kreativen Lösungen, die im Laufe der Zusammenarbeit entwickelt wurden. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, die Ergebnisse hautnah zu erleben und hierzu ins Gespräch zu kommen.
Weitere Informationen hierzu unter: https://www.zfbk.de/programm/ausstellung-st-petersburger-oase/