xR Hackathon

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Vom 10. bis 13. März 2025 fand am Campus Dessau der Hochschule Anhalt der XR-Hackathon statt, organisiert vom Projekt praxwerk der HS Anhalt.

Ziel des Hackathons war es, Teilnehmenden aus unterschiedlichen Fachrichtungen eine Plattform zu bieten, um mit Extended Reality (XR) Technologien innovative Lösungen zu entwickeln. In 11 Teams arbeiteten 42 Teilnehmende an 8 Themen aus den Bereichen Bildung, nachhaltiges Wohnen und Umweltschutz.

Die Teilnehmenden hatten ganz unterschiedliche technische Vorkenntnisse: Während einige bereits geübte XR-Entwickler waren, sammelten andere beim Hackathon ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Unity und VR-Technologien. Neben Studierenden beteiligten sich auch Fachkräfte aus der Industrie, um ihre Expertise einzubringen und gemeinsam praxisnahe Lösungen zu erarbeiten.

Für die verschiedenen Themen kamen unterschiedliche XR-Technologien zum Einsatz: Während einige Teams eine AR-Lösung für mobile Endgeräte entwickelten, arbeiteten andere mit Virtual-Reality-Ansätzen. Ein Beispiel hierfür sind zwei Teams, die virtuelle Campus-Anwendungen entwickelten, um neuen Studierenden einen besseren Überblick über den Campus und die verfügbaren Serviceangebote zu ermöglichen.

Begleitend zum Hackathon wurden Workshops zu Unity & Git, 3D-Modellierung und Pitch-Training angeboten. Diese dienten dazu, technisches Wissen zu vertiefen und die Teilnehmenden auf die Abschlusspräsentation ihrer Projekte vorzubereiten. Unterstützung erhielten die Teams von Mentoren aus dem Umweltbundesamt, der Stiftung Bauhaus Dessau sowie der HS Anhalt.

Doch das Event hatte nicht nur VR zum Inhalt, sondern fand auch teilweise in VR statt. Gemeinsam mit HTC wurde im Viverse – der immersiven Plattform von HTC – eine virtuelle Hochschule Anhalt geschaffen. Hier fand das morgendliche Stand up Meeting statt, es konnten Modelle und Inhalte mit anderen Teilnehmenden virtuell geteilt werden und auch die Abschlusspräsentation wurde im Viverse übertragen, sodass eine ortsunabhängige Teilnahme möglich wurde.

Innerhalb von zwei Tagen intensiver Arbeit entstanden kreative Prototypen und Konzepte. Die Abschlusspräsentation fand am 13. März im Hörsaal des Umweltbundesamtes statt. Die Teams stellten ihre Ergebnisse vor und präsentierten verschiedene Lösungen für den Einsatz von XR-Technologien in ihren Themenbereichen.

Das erstplatzierte Team entwickelte die VR-Anwendung „What's in the Box“. Diese vermittelt Konzepte zur Nachhaltigkeit und Innovationskraft von Bauhaus-Möbeln. Anwendende haben hier die Möglichkeit, die Teile von Bauhaus-Möbeln virtuell zu Skulpturen zusammenzufügen.

Der Hackathon wurde von Unity, HTC Viverse, Schenker, dem Umweltbundesamt, der Stiftung Bauhaus Dessau und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre unterstützt. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden, Mentoren und Organisatoren für ihr Engagement.

Porträtfoto von Rong Huang
Porträtfoto von Beata Walter
Porträtfoto von Prof. Dr. Johannes Tümler