Naturheilkundliche Gesundheitsförderung (M.Sc.)

Fachbereich Landwirtschaft, Ökotrophologie und Landschaftsentwicklung

Berufliche Perspektiven

Das berufsbegleitende Bachelorstudium Naturheilkunde hat das Ziel, Personen aus dem gesundheitsbezogenen Bereich zu Fachkräften mit medizinischem Grundlagenwissen und entsprechenden Basisfertigkeiten auszubilden.

Mit den erworbenen Qualifikationen ergeben sich vielfältige berufliche Einsatzmöglichkeiten in folgenden Bereichen:

  • Gesundheitsberatung und Prävention: Absolventen können als Gesundheitsberater arbeiten und individuelle Beratungsdienste anbieten, um Menschen bei der Förderung ihrer Gesundheit und Prävention von Krankheiten zu unterstützen. Dies kann die Entwicklung von Gesundheitsplänen, Lebensstilberatung und die Anleitung zu Präventionsmaßnahmen umfassen.
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement und -förderung: Absolventen können in Gesundheitsorganisationen, Unternehmen, Versicherungen oder öffentlichen Gesundheitsbehörden arbeiten und Programme zur Gesundheitsförderung und Prävention entwickeln, koordinieren und umsetzen. Sie könnten auch in der betrieblichen Gesundheitsförderung oder im Gesundheitstourismus tätig sein.
  • Assistierende therapeutische Praxis und integrative Medizin*: Absolventen können als assistierende Therapeuten* in privaten Praxen, Gesundheitszentren oder Kliniken arbeiten und naturheilkundliche Therapien zur Behandlung von chronischen Erkrankungen, Schmerzen oder psychosomatischen Beschwerden anbieten, unter Berücksichtigung einer integrativen Herangehensweise. Ärzte können mit dem Abschluss Ihre Kompetenz in Integrativer Naturheilkundlicher Gesundheitsversorgung erwerben und Standardtherapie und Naturheilkunde sinnvoll verbinden.
  • Wissenschaftskommunikation und Forschung: Absolventen können wissenschaftlich fundierte Informationen aufarbeiten und verständlich an Verbraucher kommunizieren. Daneben können sie in Forschungseinrichtungen, Universitäten oder der pharmazeutischen Industrie tätig sein und an der Weiterentwicklung naturheilkundlicher Therapien, Präventionsstrategien oder der Erforschung von Regulationsbiologie und traditionellen Heilmethoden beteiligt sein.
  • Lehr- und Gutachtertätigkeiten: Absolventen können als Dozenten, Lehrkräfte oder Ausbilder an Hochschulen, Bildungseinrichtungen oder Fortbildungsinstituten tätig sein und ihr Wissen über naturheilkundliche Gesundheitsprävention an Studierende, Gesundheitsfachkräfte und die Öffentlichkeit weitergeben.

*Assistenz/ Supervision entfällt bei vorhandener Heilpraktiker Prüfung oder einem Ärztlichen Abschluss

Personen, welche ohne eine Approbation die Heilkunde ausüben möchten, benötigen hierfür eine Heilpraktikererlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. In dieser Überprüfung werden in einem schriftlichen und mündlichen Teil spezifische Kenntnisse zu bspw. rechtlichen Rahmenbedingungen, umfassenden medizinischen Hintergründen oder spezifischen Notfallsituationen überprüft. Diese Kenntnisse erfordern eine umfangreiche Vorbereitung, welche beispielsweise durch ein qualifizierendes Studium erreicht werden kann. Das Studium der Naturheilkundlichen Gesundheitsförderung ersetzt diese amtsärztliche Untersuchung (Heilpraktikerprüfung) nicht.
 

Studienorganisation

Porträtfoto von Hans Müller