Studieren und Arbeiten mit Kind? Das ist definitiv möglich, erfordert allerdings Organisation und gute Planung. Für studierende Mamas und Papas sind Kita und Kindergarten wichtige Eckpfeiler im Alltag. Doch nicht immer stimmen die Vorlesungs- und Arbeitszeiten mit deren Öffnungszeiten überein. Die Hochschule Anhalt bietet unbürokratisch und flexibel eine ergänzende Kinderbetreuung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule sowie Studierende an.
Egal wo Sie an unseren drei Campusstandorten studieren oder arbeiten. Nachfolgend finden Sie einen Überblick unserer Angebote. Sie reichen von der campusnahen Kinderbetreuung, über die Gastkinderbetreuung in einer unserer Kooperationskitas bis hin zu einem Elter-Kind-Zimmer.
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Ich mag es einfach, von Kindern umgeben zu sein. Das bringt mir so viel Freude.
Annika Wolf, eine ehemalige Kinderbetreuerin der Kinderbetreuungsstätte Prof. Eule
Unsere Angebote im Überblick
Zwischen den Vorlesungen das Kind stillen, wickeln oder sich kurz zurückziehen? Mit dem Eltern-Kind-Zimmer auf dem Campus Bernburg ist das möglich.
mehr erfahrenEinblicke aus der Praxis
Mit Herz und Leidenschaft: Annika Wolf arbeitete in der Kinderbetreuungsstätte Prof. Eule
Annika Wolf hat ein großes Herz für Kinder. Schon als Jugendliche mochte sie es, von ihnen umgeben zu sein und auf sie aufzupassen. Nach dem Abitur arbeitete Annika in Kindergärten und Sommercamps im In- und Ausland. Als Studentin des Studiengangs International Business führte sie ihre Leidenschaft fort. In der Kurzzeitbetreuungsstätte Professor Eule betreute sie über ein Jahr hinweg Kinder von Studierenden ab einem Alter von zwei Monaten. Im Interview blickt die 21-Jährige auf ihren Job zurück und erzählt, wie ein typischer Tag bei ihr aussah.
Annika, erzählen Sie doch mal über ihre Arbeit mit Kindern: Wie kamen Sie zu diesem Job und was mochten Sie daran?
Als Jugendliche hat es mit Nachbarskindern und den Kindern von Freunden angefangen. Später ging ich sogar ehrenamtlich in den Kindergarten. Als ich das Abitur in der Tasche hatte, zog es mich ins Ausland – nach Südafrika und in den USA. Dort habe ich nebenbei in Kindergärten und Sommercamps gearbeitet. Ich mag es einfach, von Kindern umgeben zu sein. Das bringt mir so viel Freude.
Wenn ich mein Kind in die Hände einer Betreuerin oder eines Betreuers gebe, wie läuft die Anmeldung ab, was muss ich mitbringen und woran muss ich denken?
Die Anmeldung ist ganz einfach. Ein kurzer Anruf oder eine E-Mail an prof.eule@hs-anhalt.de genügt. Mitbringen sollte man das, was man ohnehin für sein Kind dabei hat, also Windeln, Wechselsachen oder eine Milchflasche. Wichtig ist auch zu wissen, ob es Allergien oder besondere Bedürfnisse gibt, die wir bei der Betreuung beachten müssen.
Kann ich mein Kind heute anmelden und morgen vorbeibringen?
Wenn wir die Zeit dafür haben, haben wir das immer geschafft. Das sollte aber die Ausnahme sein. Es ist also besser, sich rechtzeitig anzumelden, spätestens drei Tage vorher
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Ich mag es einfach, von Kindern umgeben zu sein. Das bringt mir so viel Freude.
Annika Wolf
Wie alt sind die Kinder in der Regel?
Das ist sehr unterschiedlich – von 2 Monaten bis zum Grundschulalter. In der Regel findet bei Babys eine 1-zu-1-Betreuung statt. Eine Ausnahme gibt es wenn es sich um Geschwisterkinder handelt.
Wie sah so ein Tagesablauf bei Ihnen aus?
Erst einmal in Ruhe ankommen – danach werden je nach Alter verschiedene Aktivitäten unternommen. Und wenn der Bauch knurrt, ist auch für ein Mittagessen gesorgt. Alternativ können die Eltern selbst etwas mitbringen. Der Hochschulkrug liegt direkt auf dem Campus und bietet für Kindereinrichtungen eine Vollverpflegung an. Wie in der Kita wird außerdem auf Schlafzeiten geachtet. Bei fast jedem Wetter waren wir draußen unterwegs: mit Kinderwagen, Roller oder Laufrad – es kann alles mitgebracht werden, was nötig ist und den Kindern Spaß macht.
Autorin/Autor
Bettina Kranhold