Prof. Dr. Jens Hartmann

Aktuell

Meine Themen in meinen letzten Berufsjahren drehen sich vorallem um das Thema Ingenieurethik als eine Bereichsethik und Teilgebiet der Angewandten Ethik. Zudem versuche ich viele transdisziplinäre Interaktionen zu Technik- Gebieten herzustellen, die für einen Ingenieur von reflektorischen Interesse seien könnte. (siehe Ethik-Essays)

VCI-Projekt Ethik in der Chemie 2024-2027

Ziel des Projektes ist die Erstellung einer externen Lernplattform zum Thema Pharmaethik.

 

Von 2000 -2018

Ich begeisterte mich für Angewandte Nichtklassische Chemie. Darunter versteht man die Initiierung von chemischen Reaktionen durch nichtthermische Aktivierung. Möglich ist hierbei die Aktivierung durch Schallwellen, Lichtwellen, insbesondere Sonnenlicht, oder durch mechanische Stöße.
Die Anwendung dieser nichtklassischen Verfahren fokussiert sich bei meinen Untersuchungen zumeist auf den Abbau von anthropogenen Schad-/Spurenstoffen aus Wasserkreisläufen bzw. die lösungsmittelfreie Synthese von Wirkstoffen.

Photokatalyse

Video zum Thema Photokatalyse- Und der Prozess der Erkenntnisgewinnung von Katharina Sophie Bittrich und Jens Hartmann

 

AIF-Projekt Sonochemie 2002-2004

In diesem Projekt ging es um die Untersuchung des Mechanismus des sonolytisch- chemischen Abbaus von Diclofenac in Wasser. Wir untersuchten den oxidativen Abbau dieses Antiphlogistikums in Abhängigkeit von Schallintensität, Schallfrequenz und Zugabe von katalytischen Partikeln.

Literatur: J. Hartmann, U. Mau, M. Witter und E. Nietzschmann, P. Bartels, W. v. Tümpling; Degradiation of diclofenac in water by treatment with ultrasound and catalytic systems; Chemosphere 70(3) (2008) 453-461

 

DBU-Projekt: Verfahren der Photokatalyse zur Beseitigung von Arzneimittelreststoffen 2004-2007

Arzneimittelreststoffe stellen in Wasserkreisläufen potentielle Gefahren für aquatische Lebewesen dar. Bei höheren Konzentrationen in Fließgewässern droht durch Kumulation auch eine Kontamination des Trinkwassers. Mittels neu entwickelter Trägerkatalysatoren aus Natur-keramischen Granulaten und UV-Licht ist ein energieeffizienter Abbau möglich.

Literatur: J. Hartmann; Neue Anwendungen der Nanotechnologie in der Wasserreinigung; Jahrbuch Oberflächentechnik Bd. 68 (2012) 257-276.

 

BMBF-Verbundprojekt NanoPharm 2010-2014

Verschiedene Verbundpartner untersuchten Möglichkeiten, den Abbau von Pharma-Wirkstoffen in Wasser mittels nanoskaliger Katalysatoren und UV-Licht bzw. natürliches Sonnenlicht zu realisieren. Verschiedene Reaktorkonzepte wurden verfolgt und miteinander verglichen. Solarkatalytische Granulate durch einfache Herstellung standen im Mittelpunkt des Interesses.

Literatur: C. Schmoock, H. Börnick, O. Gravenhorst, J. Hartmann, C. Leder, K. Kümmerer, E. Worch; Photocatalytic degradation of diclofenac-observed transformation products and assessment of their toxicological impact; Poster zur: Micropolution and Ecohazard 2013 Zürich (Schweiz); Juni 2013.

r: Micropolution and Ecohazard 2013 Zürich (Schweiz); Juni 2013.