Allgemeine Rahmenbedingungen

Gehalt

In Deutschland gibt es seit Januar 2025 einen neuen Mindestlohn, der aktuell 12,82 Euro pro Stunde beträgt. Wie viel man verdient, hängt jedoch stark von den eigenen Kenntnissen, der Branche und dem regionalen Arbeitsmarkt ab. In Städten wie München und Hamburg sind die Stundenlöhne meist höher, die Lebenshaltungskosten allerdings auch. Für Hiwis, Produktionshelfer in der Industrie oder Servicekräfte auf Messen liegt der durchschnittliche Stundenlohn oft etwas höher als der Mindestlohn.

Bitte beachten bei offiziellen Gehaltsangaben (z.B. bei Verhandlungen während des Vorstellungsgesprächs) bezieht man sich IMMER AUF DAS BRUTTOGEHALT (das heißt vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungen)
 

Steuern

Studierende können einen Minijob ausüben und bis zu 556 Euro im Monat verdienen, ohne Steuern zu zahlen. Wer regelmäßig mehr als 556 Euro verdient, braucht eine Steuernummer. Dann wird monatlich ein bestimmter Betrag vom Lohn abgezogen. Studierende erhalten ihn am Ende des Jahres durch eine Einkommenssteuererklärung zurück.
 

Versicherung

Wer in Deutschland fest angestellt ist, zahlt normalerweise Sozialabgaben. Zu ihnen zählen die Beiträge für die Krankenversicherung wie für die Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Wer nicht länger als zwei Monate am Stück oder auf das Jahr verteilt weniger als 50 Tage arbeitet, muss keine Sozialabgaben zahlen. Wer über einen längeren Zeitraum beschäftigt wird, ist rentenversicherungspflichtig. Studierende zahlen meist geringe Beträge – und auch nur dann, wenn sie mehr als 556 Euro im Monat verdienen. Das bedeutet auch, dass eure Krankenkasse direkt von eurem Lohn abgezogen wird, ihr also nicht mehr unter den "günstigeren" Studierendentarif fallt.

Brutto-Netto-Rechner

Hier könnt ihr ganz einfach euren tatsächlichen Nettolohn (die Summe die auf euer Konto eingeht) ausrechnen!

(einfach auf das Bild klicken)

Hier gibt es unseren Guide zum Arbeitsrecht und Sozialversicherungssystem in Deuschland

Lebenshaltungskosten im Vergleich

In Deutschland gibt es deutliche Unterschiede im regionalen Lohnniveau.

ABER auch in den Lebenshaltungskosten! (v.a. bei den Mietpreisen).

Eine Zukunft in Sachsen-Anhalt lohnt sich also!

 

© Institut der deutschen Wirtschaft

Quelle: Regionale Preise: Wo das Leben wie viel kostet- Preisindex des Instituts der Deutschen Wirtschaft