Die Graduiertenakademie der Hochschule Anhalt möchte Sie auf Ihrem Promotionsweg unterstützen. Eine Familie sollte kein Hindernis auf dem Weg zur akademischen Karriere sein.
Angebote der Hochschule Anhalt
Wir bauen mit Ihrer Hilfe ein Netzwerk auf. Hier finden Sie gemeinsames Verständnis und Austausch in ähnlichen Lebenslagen. Der Termin findet onlien statt - gern können Sie ihn mitgestalten.
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Kinder dürfen in den Mensen der Hochschule Anhalt kostenfrei essen. Dafür braucht es nur den Antrag auf einen Kinderteller, den Sie beim Studentenwerk Halle einreichen müsst. Zudem gibt es in den Mensen auf jedem Campus eine Wickelmöglichkeit und Kinderstühle.
An folgenden Standorten können wir Ihnen Wickelmöglichkeiten anbieten:
Bernburg Mensa: Wickeltisch
Köthen, Lohmannstraße 23, Ratkegebäude (23): Raum 120 Eltern-Kind-Büro und benachbart Wickeltisch mit Wickelausstattung
Köthen, Mensa: Wickeltisch
Dessau, Studierenden-Service-Center: Gebäude 06, Wickeltisch
Dessau, Mensa: Wickeltisch
Für alle Mitarbeitenden steht bis Mitte 2027 ein kostenloser Zugang zu Voiio bereit. Sportkurse, Nachhilfe für Kinder, Hilfe bei Kinderbetreuung, Vorträge über Konfliktmanagement, Tipps zu Finanzangelegenheiten, Unterstützung bei Facharztterminen, Workshops zu Ernährung usw. Auch Ihre Familienmitglieder können kostenfrei eigene Accounts erstellen. Einfach bei Voiio (Home | voiio – №1 in Work-Life-Balance) mit der Hochschul-Mail-Adresse anmelden und alle Angebote für sich entdecken!
Hochschulen sind Orte, die als innovativer Motor für die Gesellschaft fungieren und dabei ein Abbild dieser Gesellschaft darstellen. Gleichstellung aller Geschlechter an der Hochschule Anhalt ist ein erklärtes Ziel. Hier gehts zur Gleichstellungsseite.
Kontaktieren Sie gern die Ansprechperson der Graduiertenakademie oder der/die Gleichstellungsbeauftragte/r Ihres Fachbereiches.
Eltern-Kind-Bereiche
© HAW LSA
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Linksammlung
- Elternzeit in Wissenschaftszeitvertragsgesetz: Link
- Stipendien für Wissenschaftlerinnen mit Kind (CNV Stiftung): Link
- Wissenschaftszeitvertragsgesetz (§ 2 Abs. 1 WissZeitVG und § 2 Abs. 5 WissZeitVG): Link
- Website der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Link
Literaturtipps
- Ratgeber “Promovieren mit Kind” von Majana Beckmann: Link
- Interview zu “Promovieren mit Kind” mit Majana Beckmann: Link
- Tipps von Majan Beckmann: Link
- Beiträge zur Hochschulforschung “Promovieren mit Kind”: Link
- Blogbeitrag von zum Thema “Warum sich meine Kinder positiv auf meine Promotion ausgewirkt haben” von Dr. Janina Behr: Link
- “Mit Familie zum Doktortitel” auf academics: Link
- “Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Qualifizierung” - ein Rechtsratgeber der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft): Link
- “Schreiben trotz Care-Arbeit” von Wiebke Vogelaar: Link
10 Empfehlungen für Promovierende mit Kind
Als promovierende Person mit Kind ist es wichtig, die Realität eurer Situation zu erkennen und zu akzeptieren. Kinder schlafen zwar viel, aber ihre Schlafzeiten sind nicht immer planbar und reichen nicht aus, um mehrere Stunden ungestörte Arbeitszeit zu ermöglichen. Gerade für konzeptionelle Arbeiten oder Analysen benötigt Sie längere Phasen konzentrierter Arbeit. Akzeptieren Sie, dass Ihre Produktivität und Arbeitsgeschwindigkeit sich ändern und dass Sie möglicherweise langsamer vorankommen als ohne Kinder. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche und die Qualität Ihrer Arbeit, nicht auf das Tempo.
Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben und zu akzeptieren, dass es Zeit braucht, eine Promotion zu schreiben, besonders wenn Sie gleichzeitig Kinder betreuen. Ein schlechtes Gewissen gegenüber den Kindern ist normal, aber es ist auch in Ordnung, Ihre beruflichen Ziele zu verfolgen. Setzen Sie sich kleine, erreichbare Ziele und feiern Sie jeden kleinen Erfolg. So bleiben Sie motiviert und vermeiden Überforderung. Denken Sie daran: Eine Promotion ist ein langfristiges Projekt, und es ist in Ordnung, wenn es etwas länger dauert.
Klären Sie frühzeitig mit Ihrem Betreuer, Ihrer Hochschule und dem Partner/Ihrer Partnerin, wie Arbeitszeiten und Anwesenheitspflichten geregelt sind. Überlegen Sie, wie Sie die Betreuung der Kinder organisieren können und welche Unterstützung Sie in Anspruch nehmen können. Das kann beispielsweise die Nutzung einer Kinderkrippe oder eines Babysitters sein, die an Ihre Arbeitszeiten angepasst sind. Es ist auch wichtig, im Blick zu behalten, wann wichtige Termine wie Besprechungen oder Kolloquien stattfinden und wie diese mit Ihren Betreuungszeiten vereinbar sind.
Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Betreuer über Ihre Situation und klären Sie, welche Anforderungen an Ihre Promotion realistisch sind. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren. Viele Betreuer sind offen für flexible Lösungen und können Ihre Situation berücksichtigen. Setzen Sie sich nicht unter Druck, perfekt zu sein, sondern konzentrieren Sie sich darauf, gute Arbeit abzuliefern, die Ihren Fähigkeiten und Ihren Möglichkeiten entspricht.
Die Hauptlast der Kinderbetreuung liegt oft bei den Frauen, aber es ist wichtig, dass Sie Ihren Partner oder Ihre Partnerin in die Planung und Betreuung einbeziehen. Reden Sie frühzeitig und offen über Ihre Bedürfnisse und wie Sie sich gegenseitig unterstützen können. Feste Vereinbarungen, wie bestimmte Tage oder Zeiträume, an denen einer von Ihnen sich um die Kinder kümmert, können helfen, Ihren Arbeitsalltag besser zu strukturieren. Auch die Einbindung weiterer Familienmitglieder oder Freunde kann eine große Unterstützung sein.
Feste Arbeitszeiten, regelmäßige Pausen und feste Familienzeiten können helfen, Struktur in Ihren Alltag zu bringen. Planen Sie beispielsweise jeden Samstag als Arbeits- oder Familien-Tag. Routinen helfen, Ihre Arbeitszeit effizient zu nutzen und gleichzeitig Ihre Beziehungen zur Familie zu pflegen. Es ist auch wichtig, Zeit für sich selbst einzuplanen, um Ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.
Es ist wichtig, auch Auszeiten zuzulassen und zu planen. Manchmal geht einfach nichts, sei es wegen Krankheit, Kinderkrankheit oder anderen unerwarteten Ereignissen. Es ist in Ordnung, wenn Sie nicht immer produktiv sein können. Gönnen Sie sich bewusst Pausen, um sich zu erholen. Eine Pause kann Ihnen helfen, wieder mit neuer Energie und Motivation an Ihre Arbeit zu gehen. Denken Sie daran: Eine Pause ist kein Rückschritt, sondern eine notwendige Maßnahme, um langfristig erfolgreich zu sein.
Doktorandinnen und Doktoranden mit Kindern sind keine Ausnahme. Viele vor Ihnen haben es geschafft, ihre Promotion und Familie unter einen Hut zu bringen. Suchen Sie sich Vorbilder oder Mentorinnen, die in einer ähnlichen Situation waren. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und fragen Sie nach Tipps. Es gibt viele Erfolgsgeschichten und Unterstützung, auf die Sie zurückgreifen können.
Viele Hochschulen bieten spezielle Unterstützung für promovierende Eltern, wie Betreuungsplätze in Kitas, flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit, Elternzeit zu nehmen. Informieren Sie sich frühzeitig über diese Angebote und nutzen Sie sie. Oft sind diese Angebote für Studierende und Mitarbeitende mit Kindern vorgesehen und können eine große Entlastung bieten.
Nutzen Sie die Beratungsangebote Ihrer Hochschule, wie die Gleichstellungsbeauftragten oder die Studentenvertretungen (z.B. AStA). Diese können Ihnen bei finanziellen, organisatorischen und sozialen Fragen, wie Kindergeld, Elterngeld, Elternzeit, Unterhalt oder Zukunftsplanung, beraten. Persönliche Fragen oder Schwierigkeiten im Umgang mit der Doppelbelastung können hier ebenfalls thematisiert werden.