Fachbereich 5

Informatik und Sprachen

Ich mag die familiäre Atmosphäre und den Zusammenhalt der Kommillitonen im Fachbereich. Besonders gut gefällt mir die individuelle Betreuung und Förderung.

Luu Hanh, Studentin Angewandte Informatik und Deutschlandstipendiatin

Mehr als Mathe, Nullen und Einsen

Im interdisziplinär geprägten Bachelor-Studiengang „Angewandte Informatik – Digitale Medien und Spieleentwicklung“ analysiert, konzipiert und gestaltet ihr klassische und neue Medien wie Werbefilme oder DVDs. Ihr entwickelt Internetanwendungen wie z.B. Computerspiele oder Internetshops. Oder ihr programmiert im Team klassische Softwaresysteme. In jedem dieser Bereiche werden mit Methoden der Informatik Lösungen erarbeitet, die die Welt verändern können.

Und wie geht es danach weiter in der echten Welt?

Informatik studieren ist in der heutigen Zeit absolut lohnenswert – Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftswelten befinden sich im nicht aufzuhaltenden digitalen Wandel, was die Nachfrage an Fachkräften stetig hochhält. Die Verdienstmöglichkeiten übersteigen jene anderer Fächer oftmals bei weitem – vor allem, wenn man sich entsprechend spezialisiert. Die Branche ist jung und flexibel und sucht aufgrund der benötigten Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit, besonders Frauen.

Einblick in den Studiengang
© Lukas Petereit

Informatik trifft auf Sprache

Softwarelokalisierung ist ein praxisorientierter Studiengang mit Fokus auf Sprache und Übersetzen, kulturellen Besonderheiten und Nutzerverhalten. Als Lokalisierungsexperten beschäftigt ihr euch mit der Anpassung von Software an die sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten unterschiedlicher Zielmärkte. Ihr übersetzt Online-Hilfen, Benutzerhandbücher sowie Menüs und Schaltflächen von Computerprogrammen, deren Größe ihr dann außerdem an die neue Sprache anpasst. Mit den Kenntnissen über Sprache und Kultur und dem nötigen informationstechnologischen Wissen passt ihr Formen und Farben an verschiedene Zielmärkte an, was euer Studium sehr abwechslungsreich und interdisziplinär gestaltet.

Zusammengefasst heißt das: 1/3 Sprachausbildung in Englisch und Deutsch, 1/3 interkulturelle Kommunikation und Projektmanagement und 1/3 Übersetzungstechnologie und Grundlagen der Informatik.

Und wie geht es danach weiter in der echten Welt?

Als Softwarelokalisierer könnt ihr bei Softwarefirmen, in international agierenden Unternehmen, bei Lokalisierungsdienstleistern oder freiberuflich tätig werden. Unsere Absolventen arbeiten als Lokalisierungsexperten bei Microsoft oder als Verantwortliche für Übersetzungstechnologie und „Terminologiemanagement“ bei DaimlerChrysler oder Volkswagen. Mit sprachlichem Wissen und IT-Kenntnissen, mit Kreativität, Kommunikations- und Teamfähigkeit seid ihr auf dem Arbeitsmarkt sehr begehrt.

Einblick in den Studiengang
© Lukas Petereit