Fachbereich 5

Informatik und Sprachen

Mit offenen Augen der Zukunft entgegen

Hier am Fachbereich Informatik und Sprachen wird das Thema Forschung groß geschrieben. Trotz dessen, dass der Fachbereich verhältnismäßig klein ist, zählen wir derzeit fünf große Forschungsprojekte, die nicht nur vielerlei neue Erkenntnisse mit sich bringen, sondern auch Arbeitsplätze schaffen. Besonders aktiv sind wir in den Bereichen Gleichstellung und Begeisterung für MINT-Themen. Seit 2016 sind wir deshalb Partner des "komm, mach MINT"-Netzwerks.

Kooperationen und Partner

Software für Lehre und Ausbildung

  • Déjà Vu

    ATRIL hat im September 2017 mit unserer Hochschule einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und stellt dem Fachbereich Informatik und Sprachen sein Translation-Memory-System Déjà Vu für die Lehre zur Verfügung.

  • Sisulizer

    Sisulizer Enterprise ist das beste Software-Lokalisierungs-Tool für große Unternehmen und Software-Unternehmen, die global gehen. (Quelle: www.sisulizer.de)

    Sisulizer Version 3 wird ab dem Sommersemester 2012 im Bachelor- und Masterstudiengang Softwarelokalisierung eingesetzt.

  • IBM

    Im Rahmen der Academic Initiative stellt IBM akademischen Einrichtungen und weiterführenden Schulen moderne Software, Ausbildungsmaterialien und andere Ressourcen zur Verfügung. (Quelle www.ibm.de, Engagement und Verantwortung)

    Für die Ausbildung im Bachelorstudiengang Angewandte Informatik setzen wir seit dem Wintersemester 2010/2011 die Software Rational Rose Enterprise Edition in der Version 7 ein.

  • Acrolinx

    Acrolinx IQ ist ein unternehmensweit einsetzbares Client-Server-System, mit dem sich Qualität und Effizienz während der Inhaltsentwicklung gewährleisten und optimieren lassen. (Quelle: www.acrolinx.de)

    Acrolinx IQ Version 2 wird ab dem Sommersemester 2012 im Bachelor- und Masterstudiengang Softwarelokalisierung eingesetzt.

  • Across Systems

    Der Across Language Server ist die zentrale Plattform für alle Sprachressourcen und Übersetzungsprozesse im  Unternehmen. Er hilft dabei, Übersetzungsprozesse effizienter zu gestalten und dadurch Zeit und Geld zu sparen.
    Across Language Server und Across Client in der Version 5 werden seit Sommersemester 2010 im Bachelor- und Masterstudiengang Softwarelokalisierung eingesetzt.

  • Kilgray

    Der MemoQ Server ist ein Übersetzungssystem. Er enthält verschieden Komponenten zur kollaborativen Übersetzungsarbeit.

    Seit Sommersemester 2011 werden der MemoQ Server und MemoQ Translator Pro in der Version 4.5  im Bachelor- und Masterstudiengang Softwarelokalisierung eingesetzt.

  • Memsource Academic Edition

    Our university department has been granted free access to Memsource Academic edition.

HCCL, Grafische Datenverarbeitung, Mobile Systeme

Labor für "Human Centered Computing"

In dem Labor können Internetseiten, Software und andere digitale Produkte mit den potentiellen Benutzern auf ihre Gebrauchstauglichkeit überprüft werden.
Das Labor ist mit modernster Technik ausgestattet. Im Testraum stehen neben einem Computer zwei Deckenmikrofone und vier Kameras zur Verfügung. Letztere sind frei beweglich und können den gesamten Raum erfassen. Sowohl der Bildschirminhalt als auch alle Interaktionen der Probanden können aufgezeichnet werden. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Eyetracker, mit welchem die Blickbewegungen der Untersuchungsteilnehmer erfasst werden können. Anhand der Reaktionen der Testpersonen, der Anzahl getätigter Interaktionen und der bei der Problemlösung benötigten Zeit kann ermittelt werden, welche Schwachstellen die Produkte haben und wie diese behoben werden können.

Der Fachbereich Informatik verbindet mit dieser Einrichtung Wissenschaft und Praxis auf innovative Weise, denn das Labor soll nicht nur Forschungszwecken dienen. Auch Unternehmen aus der Region können hier Studien in Auftrag geben.

Labor Grafische Datenverarbeitung

Das Projekt MiniCAVE hat zum Ziel, ein sogenanntes "Cave Automatic Virtual Environment" zu bauen und zu betreiben. Anders als bei normalen CAVEs beträgt die Größe allerdings nur ca. 1m x 1m, was die Interaktion auf eine Person beschränkt. Die Seitenwände und die Decke sind dabei Projektionsflächen, auf welche dann durch aktive Stereoprojektion virtuelle Bilder projiziert werden. Zur Interaktion und zum Tracking wird die Wiimote (Nintendos kabelloser Kontroller) zum Einsatz kommen welche nicht nur für Konsolenspiele gut geeignet ist. Herzstück der gesamten Anlage ist ein einzelner Renderserver,  welcher mit mehreren Grafikkarten und der neusten Prozessorgeneration bestückt ist und somit klassische Systeme, die in der Regel aus mehreren Rechnern bestehen, überflüssig macht. Die EIgenentwicklung von Studierenden wird mit einer ebenso selbst entwickelten Software auf Basis von OpenSG und OGRE betrieben.

Microsoft Surface

Mit dem Microsoft Surface steht ein Gerät zur Verfügung, um Multimediale Präsentations-Anwendungen zu entwickeln. Insbesondere die Multitouch-Fähigkeiten und die Objeterkennung über Tags erlauben den Einblick in Aspekte der Entwicklung von Benutzungsschnittstellen, die sich nicht auf das klassische WIMP-Paradigma verlassen. Die Studierenden haben die Möglichkeit im Rahmen von Projekten (auch mit externen Partnern) Applikationen zu entwickeln und umzusetzen. Bisher wurde das bekannte Brettspiel "Mensch ärgere Dich nicht" umgesetzt sowie eine Anwendung für ein Museumsprojekt zur Deutschen Sprache.

Labor "Mobile Systeme"

Das Labor "Mobile Systeme" wird in der Ausbildung der Studienrichtung Mobile Systeme eingesetzt. Es besteht aus mehreren Entwicklerarbeitsplätzen, die mit Mikrocomputern und kleinen Displays ausgestattet sind, so dass komplette Produktketten vom Endgerät bis zur zentralen Datenbank realisiert und getestet werden können.

Köthener Informatiktag

Der Köthener Informatiktag ist ein Angebot unseres Fachbereichs an die regionalen Unternehmen. Aktuelle Themen der Informatik werden verständlich dargestellt und verkürzen so die Zeitspanne zwischen der Entwicklung in den Labors der Hochschulen und dem praktischen Einsatz in den Betrieben und der Administration.

  • Im Jahr 2012 wurde das Thema Langzeitarchivierung diskutiert. Die rechtssichere und technisch sichere Aufbewahrung von digitalen Dokumenten für einen überschaubaren Zeitraum von 30 Jahren ist nicht geklärt.
  • Big Data auch in Verbindung mit Werbung und Computerspielen stand im Jahr 2014 als Thema im Mittelpunkt.

gamedev|education

Die gamedev|education Konferenz zielt darauf ab, aktuelle Themen und Trends der Computerspielindustrie zu identifizieren und zu diskutieren. Die betrifft sowie rein entwicklungstechnische Aspekte der angewandten Informatik, als auch künstlerische Fragen der Contentproduktion oder aber rein kognitive Zusammenhänge aus Sicht des Anwenders. Dabei ist  das Themenspektrum grundsätzlich nicht beschränkt.

International Conference of Young Scientists

Der Fachbereich Informatik und Sprachen veranstaltet jährlich im Frühjahr die  International Conference of young scientists on Solutions of applied problems in control, data processing and data analysis. Studierende und Nachwuchswissenschaftler der Partnerhochschulen, insbesondere der Nationalen Polytechnischen Forschungsuniversität Perm (Russland), und Studierende unserer Hochschule haben hier die Gelegenheit, ihre Erfolge bei der Lösung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich innovativer Informatik-Anwendungen einer breiteren internationalen Öffentlichkeit vorzustellen.

International Conference on Applied Innovation in IT

The discipline of Information Techologies is an important and highly dynamic field. A further challenge is that the way research is conducted is changing and requires greater collaboration between researchers, as well as between researchers and industry, to integrate capabilities to face today’s challenges. The goal of this conference is to bring together the researchers from academia and industry as well as practitioners to share ideas, problems and solutions relating to the multifaceted aspects of Innovation Management in IT Science.

I@I

Das Institut für angewandte Informatik e.V. wurde von Professoren und Mitarbeitern des Fachbereichs Informatik und Sprachen gegründet und ist ein Aninstitut der Hochschule Anhalt. Das Team Dem Institut für Angewandte Informatik gehören hauptsächlich Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Informatik und Sprachen der Hochschule Anhalt an.

Damit ist ein breites Kompetenzfeld vorhanden. Geleitet wird das Institut von Prof. Stefan Schlechtweg-Dorendorf als Direktor, Prof. Korinna Bade als Stellvertretender Direktorin und Prof. Martin Kütz als Schatzmeister.

Kontaktdaten des Vorstandes